{"id":2964,"date":"2022-07-21T13:04:11","date_gmt":"2022-07-21T11:04:11","guid":{"rendered":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?p=2964"},"modified":"2022-07-21T13:15:52","modified_gmt":"2022-07-21T11:15:52","slug":"ferien-gestrichen-die-universitaeten-denken-ueber-einen-semesterbeginn-im-september-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?p=2964","title":{"rendered":"Ferien gestrichen? Die Universit\u00e4ten denken \u00fcber einen Semesterbeginn im September nach"},"content":{"rendered":"<div id=\"dslc-theme-content\"><div id=\"dslc-theme-content-inner\"><div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>Studierende wieder au\u00dfen vor &#8211; Universit\u00e4ten wollen Semesterstart verschieben<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Auf der Suche nach L\u00f6sungen zur Finanzierung der explodierenden Energiepreise bahnt<\/p>\n<p>sich eine neue Debatte an. Die Universit\u00e4ten und die Landesregierung erw\u00e4gen, laut eines<\/p>\n<p>1<br \/>\nSWR-Artikels vom 14. Juli , eine Verschiebung des Semesterstarts um \u00fcber einen Monat<\/p>\n<p>vom Oktober in den September. Das Wintersemester soll so bereits im Dezember beendet werden, sodass H\u00f6rs\u00e4le im Januar und Februar nicht geheizt werden m\u00fcssen.<br \/>\nDie Liberale Hochschulgruppe (LHG) steht dieser Debatte grunds\u00e4tzlich offen gegen\u00fcber mahnt aber zugleich an, bei einer solchen \u00e4u\u00dferst spontanen Umstellung, die Rechte und Interessen Studierender ausreichend mitzudenken und zu sch\u00fctzen. Die LHG hofft zudem, dass die Uni insbesondere durch eine solche etwaige Verlegung der Semesterzeiten keine neuen H\u00fcrden f\u00fcr Studierende schafft, die beispielsweise w\u00e4hrend der Semesterferien Pflichtpraktika ableisten, Hausarbeiten schreiben, oder arbeiten, um sich das n\u00e4chste Semester zu finanzieren.<\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche Verschiebung des Semesterbeginns, aber auch alle anderen finanziellen K\u00fcrzungen der Lehre und Forschung betreffen Studierende unmittelbar und greifen in ihren Alltag ein. \u201eErneut wird also \u00fcber Ma\u00dfnahmen entschieden, die erheblichen Einfluss auf die Studierenden haben, ohne diese einzubinden,\u201d erkl\u00e4rt LHG-Vorstandsmitglied Alexander S\u00f6ket. \u201cDieses Vorgehen \u00fcberrascht im Verantwortungsbereich von Wissenschaftsministerin und Oberb\u00fcrgermeisterkandidatin Theresia Bauer jedoch nicht. Gibt sie sich bei Wahlkampfauftritten als K\u00e4mpferin f\u00fcr die Belange der Studierenden, ignoriert sie deren Interessen in ihrem aktuellen Amt als Ministerin\u201d. Des Weiteren verlangt die LHG:<\/p>\n<p>\u201dDie Verantwortlichen m\u00fcssen bei Entscheidungen dieser Tragweite endlich in ernsthaften Dialog mit den Studierenden treten!\u201d<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umsetzbarkeit eines vorgezogenen Semesterbeginns fordert die Liberale Hochschulgruppe, dass auf Anwesenheitspflichten verzichtet und die Lehre vollst\u00e4ndig hybrid zur Verf\u00fcgung gestellt werden muss. Dies sollte eine Universit\u00e4t im Jahr 2022 ohnehin leisten. Die neue LHG Vorsitzende Alina Meier-B\u00f6ke betont: \u201cFristen f\u00fcr Hausarbeiten m\u00fcssen verl\u00e4ngert werden, da die parallele Belastung durch Vorlesungen sonst nicht handzuhaben ist. Auch f\u00fcr Klausuren m\u00fcssen studierendenfreundliche individuelle L\u00f6sungen gefunden werden.\u201d<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich spricht sich die LHG Heidelberg daf\u00fcr aus, die Semesterzeiten langfristig besser an die internationalen Semesterzeiten anzupassen. Dort beginnt das Semester bereits im September beziehungsweise im M\u00e4rz, somit zwei Monate fr\u00fcher als in Heidelberg. Eine langsame Anpassung an die internationalen Zeiten w\u00fcrde den weltweiten Austausch von Studierenden, beispielsweise im Rahmen des Erasmus+ Programms, stark vereinfachen. Au\u00dferdem ist die Verlegung der vorlesungsfreien Zeiten in die zwei w\u00e4rmsten Monate sowie in die zwei k\u00e4ltesten Monate des Jahres auch energiepolitisch sinnvoll. Unn\u00f6tiger Energieverbrauch f\u00fcr das Heizen und K\u00fchlen von Lehrr\u00e4umen kann damit reduziert werden. Zumal sich viele nicht klimatisierte Geb\u00e4udeteile im Hochsommer auf kaum aushaltbare Temperaturen aufheizen. Der Klimawandel, der immer extremere Temperaturen herbeif\u00fchrt, wird diese Effekte weiter versch\u00e4rfen, sodass langfristig auch die Universit\u00e4t Heidelberg sich daran anpassen muss.<\/p>\n<p>1https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/suedbaden\/universitaet-freiburg-verschiebt-seme ster-energiesparen-100.html<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studierende wieder au\u00dfen vor &#8211; Universit\u00e4ten wollen Semesterstart verschieben Auf der Suche nach L\u00f6sungen zur Finanzierung der explodierenden Energiepreise bahnt sich eine neue Debatte an. Die Universit\u00e4ten und die Landesregierung erw\u00e4gen, laut eines 1 SWR-Artikels vom 14. Juli , eine Verschiebung des Semesterstarts um \u00fcber einen Monat vom Oktober in den September. 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