{"id":3053,"date":"2023-06-18T16:58:37","date_gmt":"2023-06-18T14:58:37","guid":{"rendered":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?p=3053"},"modified":"2023-06-18T17:02:22","modified_gmt":"2023-06-18T15:02:22","slug":"freiheit-vielfalt-chancengerchtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?p=3053","title":{"rendered":"Freiheit. Vielfalt. Chancengerchtigkeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"dslc-theme-content\"><div id=\"dslc-theme-content-inner\"><h1>Unser Raketenprogramm f\u00fcr Euer Studium!<\/h1>\n<p>Die Liberale Hochschulgruppe Heidelberg steht f\u00fcr eine Universit\u00e4t, die unabh\u00e4ngig vom sozialen Status oder Geldbeutel des Elternhauses f\u00fcr alle Studierenden die gleichen Chancen bieten soll. \u201eSemper Apertus\u201c, das Motto der Universit\u00e4t, welches die Weltoffenheit und die Auseinandersetzung mit aktuellen Problemen, Diskussionen und Entwicklungen verspricht, muss wieder in den Fokus ger\u00fcckt werden. Ein Leben in Freiheit ist nur m\u00f6glich, wenn allen die Chance gegeben wird, ihr eigenes Potential zu entfalten. Daf\u00fcr m\u00fcssen Eigenverantwortung, Ideen und Eigeninitiative gef\u00f6rdert werden. Daf\u00fcr muss aber auch aufgefangen und besonders gef\u00f6rdert werden, wer in schwierigen Lebenslagen festh\u00e4ngt oder scheitert.<\/p>\n<h2><b>Die Universit\u00e4t Heidelberg muss ein Safe-Space und ein Entwicklungs-Space f\u00fcr alle sein<\/b><\/h2>\n<h3><b>Diskriminierung darf keinen Platz haben<\/b><\/h3>\n<p>Nur weil wir uns langsam in die richtige Richtung bewegen um Diskriminierung an der Uni zu verhindern d\u00fcrfen wir uns auf den kleinen Erfolgen nicht ausruhen. Um gegen Diskriminierung vorzugehen, erachten wir die Errichtung einer niederschwelligen zentralen Anlaufstelle gegen Diskriminierung als zwingend notwendig. F\u00fcr konkrete Ma\u00dfnahmen soll eine Taskforce aus Studierenden, Fachpersonal der Universit\u00e4t und externen Expert:innen eingerichtet werden, die die Prozesse vereinfacht, koordiniert und erweitert. Jegliche Diskriminierung, wie Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, aber auch individuelle machtmissbr\u00e4uchliche Schikanen seitens Dozierenden d\u00fcrfen an unserer Universit\u00e4t keine Duldung finden und m\u00fcssen an der Wurzel bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><b>Barrierefreiheit<\/b><\/h3>\n<p>Ein Studium darf nicht an k\u00f6rperlichen Beeintr\u00e4chtigungen scheitern. Alle R\u00e4umlichkeiten der Universit\u00e4t m\u00fcssen barrierefrei begehbar sein. Es ist zwingend n\u00f6tig, dass alles m\u00f6gliche getan wird, um allen Menschen eine Teilnahme am normalen Universit\u00e4tsbetrieb zu erm\u00f6glichen. F\u00fcr Studierende mit k\u00f6rperlicher Beeintr\u00e4chtigung muss aber auch auf Wunsch die Online-Teilnahme an Veranstaltungen erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<p>Im LSF soll bei allen Raumbeschreibungen ersichtlich sein, ob diese barrierefrei zug\u00e4nglich sind. Dass Studierende erst bei der ersten Veranstaltung feststellen m\u00fcssen, dass die R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr sie nicht zug\u00e4nglich sind, muss verhindert werden. Wir begr\u00fc\u00dfen und fordern die barrierefreie Neugestaltung universit\u00e4rer R\u00e4ume.<\/p>\n<h3><b>Sprich doch, wie du willst. Keine Sprachge- oder verbote.<br \/>\n<\/b><\/h3>\n<p>Sprache ist kein starres System, sondern entwickelt sich st\u00e4ndig weiter. Die LHG Heidelberg sieht die nat\u00fcrliche Entwicklungsf\u00e4higkeit unserer Sprache als positiv an. Sprachlicher Wandel darf jedoch nicht durch Zwang durchgesetzt werden. Wir begr\u00fc\u00dfen die Verwendung gendergerechter Sprache in jeder \u00f6ffentlichen Kommunikation sowie in Lehrveranstaltungen ausdr\u00fccklich. Eine Sanktionierung bei Verwendung des generischen Maskulinums, als auch bei Verwendung gendergerechter Sprache an den Universit\u00e4ten, Hochschulen und sonstigen Einrichtungen der h\u00f6heren Bildung lehnen wir konsequent ab.<\/p>\n<h3><b>Dauerausstellung zur NAZI Vergangenheit<\/b><\/h3>\n<p>Um die Wiederholung von fatalen Denkmustern und Prozessen der Vergangenheit vorzubeugen, muss offen \u00fcber gemachte Fehler gesprochen werden. Leider kommt es jedoch auch in Heidelberg zu antisemitischen Vorf\u00e4llen oder zu Situationen in welchen mit dem Nationalsozialismus verbundene Symbole, Zeichen oder Flaggen offen gezeigt werden. Zweifelhaft ist, ob tats\u00e4chlich alle aus der Vergangenheit gelernt haben. Wir schlagen daher vor, an zentraler Stelle der Universit\u00e4t eine Dauerausstellung zu errichten, die sich konstruktiv mit der Vergangenheit der Universit\u00e4t auseinandersetzt und die Verantwortung der einzelnen Menschen f\u00fcr den Erhalt der liberalen Demokratie hervorhebt.<\/p>\n<h3><b>Meinungsfreiheit: Marie Luise Vollbrecht &amp; Co. alleine im H\u00f6rsaal stehen lassen<\/b><\/h3>\n<p>Wir sind der festen \u00dcberzeugung, dass auch Meinungen, welche wir nicht unterst\u00fctzen und nicht h\u00f6ren wollen, gesagt werden d\u00fcrfen. Antidemokratischem Gedankengut von Rechts und Links erkl\u00e4ren wir eine klare Absage! Entscheidungen zur Meinungsfreiheit liegen nicht in der Kompetenz des StuRa oder der Universit\u00e4t, sondern allein des Bundesverfassungsgerichts. Wer also nicht auf einer entsprechenden Liste gef\u00fchrt wird, muss grunds\u00e4tzlich das gleiche Recht wie alle anderen haben, an der Universit\u00e4t Heidelberg zu sprechen. Statt entsprechende Auftritte zu verhindern, setzen wir uns f\u00fcr demokratische L\u00f6sungen ein. Darunter fallen Kundgebungen (ohne das Ziel die Veranstaltung zu verhindern), Gegenveranstaltungen oder Aufrufe und Aktionen zum Boykott solcher Veranstaltungen. Lassen wir diese Menschen lieber kommen und alleine im H\u00f6rsaal stehen!<\/p>\n<h2><b>\u00a0#mentalhealthmatters<\/b><b>.<\/b><b>\u00a0<\/b><\/h2>\n<p>Studieren sollte nicht auf Kosten der Gesundheit erfolgen. Die Universit\u00e4t tr\u00e4gt dabei im Angesicht wachsender psychischer Erkrankungen auch Verantwortung, sicherzustellen, dass das Studium diesen Effekt nicht verst\u00e4rkt, sondern im besten Fall sogar einen Ort der Regeneration, des Schutzes und der Geborgenheit bieten sollte, um diesen Effekt umzukehren.<\/p>\n<p>Eine Universit\u00e4t tr\u00e4gt Mitverantwortung dabei, Studieren im Einklang mit gesundheitlichem Wohlbefinden anzubieten.Ihrer Studierenden. Die Universit\u00e4t Heidelberg bietet mit der Psychosozialen Beratungsstelle (PBS) eine zentrale Versorgungsstelle an. Die Funktionsf\u00e4higkeit der Stelle sollte regelm\u00e4\u00dfig evaluiert und verbessert werden. Wichtig ist, dass noch besser \u00fcber bestehende Angebote informiert wird \u2013 insbesondere die PBS. Viele Studierende wissen gar nicht, dass es kostenlose Anlaufstellen mit schneller Terminvergabe gibt.<\/p>\n<p>Langfristig sollte die Universit\u00e4t darauf hinwirken, die Anzahl der Studienpl\u00e4tze in der Psychologie strukturell zu erh\u00f6hen. Es gibt genug Interesse am Studiengang und in der Zukunft sollte die Infrastruktur f\u00fcr die mentale Gesundheit der Infrastruktur f\u00fcr k\u00f6rperliche Gesundheit angeglichen werden.<\/p>\n<p>Psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft immer noch mit einem enormen Stigma behaftet, das f\u00fcr viele Menschen den Umgang mit ihrer Krankheit und neuen Lebenssituation zus\u00e4tzlich erschwert. Dies steht zudem auch dem Ausstellen von Nachteilsausgleichen, beispielsweise f\u00fcr Pr\u00fcfungen, im Wege.<\/p>\n<h2><b>Klimaschutz und Energie<\/b><b>.<\/b><\/h2>\n<p>Als eine der f\u00fchrenden Universit\u00e4ten in Deutschland muss die Universit\u00e4t Heidelberg auch entsprechende Verantwortung im Klimaschutz \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h3><b>Klimaneutral bis 2030<\/b><\/h3>\n<p>Wir fordern eine Selbstverpflichtung der Universit\u00e4t Heidelberg zur Klimaneutralit\u00e4t bis 2030. Dabei soll transparent dargelegt werden, an welchen Stellen klimasch\u00e4dliche Emissionen produziert werden, wo man dies vermeiden kann, und gegebenenfalls, warum es an einigen Stellen noch nicht m\u00f6glich ist. Wenn eine vollst\u00e4ndige Klimaneutralit\u00e4t in bestimmten Bereichen von Forschung und Betrieb nicht m\u00f6glich ist, sollen Kompensationsangebote zum Erreichen einer Netto-Null genutzt werden.<\/p>\n<h3><b>Energiewende an der Universit\u00e4t<\/b><\/h3>\n<p>Wir begr\u00fc\u00dfen die Pl\u00e4ne der Universit\u00e4t, eigene Photovoltaik-Anlagen auf dem Gel\u00e4nde der Universit\u00e4t zu bauen. In der aktuellen Situation darf hier nicht gez\u00f6gert werden. Wir fordern eine entsprechend schnelle Umsetzung und eine Ausweitung der Pl\u00e4ne. Dachfl\u00e4chen sollten nicht ungenutzt bleiben!<\/p>\n<h3><b>Klimafreundliche Mobilit\u00e4t<\/b><\/h3>\n<p>Bei der Einsparung von CO2 nimmt auch der Verkehr eine Schl\u00fcsselrolle ein. Wir fordern hierzu:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 Mehr und bessere Fahrradstellpl\u00e4tze auf dem Gel\u00e4nde der Universit\u00e4t.<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 Fahrrad Reparaturstation wie an der Neckarwiese auch am Uniplatz<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 Dienstfahrten sollten mit dem Zug oder \u00d6PNV und nicht mit dem Flugzeug bestritten werden.<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 CO2-Kompensation bei unvermeidlichen Dienstreisen per Flugzeug.<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 F\u00f6rderung fahrradfahrender Studenten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir sind uns dessen bewusst, dass reine symbolpolitische Ma\u00dfnahmen uns weder bis 2030 bis 2050 zu Klimaneutralit\u00e4t f\u00fchren k\u00f6nnen. Gleichzeitig bergen solche Ma\u00dfnahmen die Gefahr zu verschleiern, wenn zu wenige signifikante Ma\u00dfnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden.<\/p>\n<p>Wir wollen daher ein Signifikanzlabel f\u00fcr klimapolitische und \u00f6kologische Ma\u00dfnahmen einf\u00fchren, mit dem wir eigene Forderungen, aber auch Schritte anderer Organisationen wie etwa der Universit\u00e4t zu bewerten versuchen. Symbolpolitik erf\u00fcllt auch einen Mehrwert, allerdings auch ein gro\u00dfes Risiko. Auf dieses wollen wir hinweisen mit unserem Label, mit dem Ziel, dass insbesondere auch wichtige Ma\u00dfnahmen und Stellschrauben ergriffen werden, welche einen deutlichen Unterschied machen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass bis 2030 kein wirklicher signifikanter Zugewinn erfolgt, sowie die gesetzten Ziele nicht erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir schlagen f\u00fcr unser System ein Ampelsystem vor, oder eine grobe Berechnung des Einsparpotentials von Ma\u00dfnahmen\u00a0 auf Basis von Studien, und behalten uns aufgrund des Zeit und Kostenaufwands vor, dass dies nur ein erster Schritt eines experimentellen Projektes, aber keinesfalls eine ausgereifte wissenschaftliche Bemessungsmethode darstellt.<\/p>\n<h3><b>Ressourcenschonende Lehre<\/b><\/h3>\n<p>Zu einer umweltfreundlichen Lebensweise geh\u00f6rt auch ein bewusster Umgang mit Ressourcen, hier d\u00fcrfen die Universit\u00e4ten keine Ausnahme sein.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 Papier sollte gespart werden, wo immer Arbeitsbl\u00e4tter oder Handouts keine unbedingte Notwendigkeit darstellen.<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 Lehrst\u00fchle sollen Anreize zum sparsamen Umgang mit Papier bekommen. Dabei schlagen wir vor, dass Druckkosten nur noch mit einem Pauschalbetrag erstattet werden.<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 Auch die Hochschulb\u00fcrokratie sollte f\u00fcr einen ressourcenschonend Umgang mit Papier sensibilisiert und digitalisiert werden.<\/li>\n<li>\u00a0 \u00a0 \u00a0 Zus\u00e4tzlich sollte stets die Menge der M\u00fcllproduktion und der Wasserverbrauch beobachtet und evaluiert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Technologieoffenheit<\/h3>\n<p>Zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels k\u00f6nnen wir es uns nicht leisten, Technologieforschung zu unterlassen, die zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels und zur Erreichung des 1.5 Grad Ziels von globaler Bedeutung werden k\u00f6nnte. Deswegen m\u00f6chten wir auch ausdr\u00fccklich darauf hinweisen, dass Technologien wie die Atomkraft, welche in Deutschland bald nicht mehr betrieben werden, dennoch beforscht werden sollten und daher auch von der Universit\u00e4t faire F\u00f6rdermittel erhalten sollten. Jede Technologie kann potentiell durch Weiterentwicklung zum L\u00f6sungsmechanismus \u00f6kologischer Probleme beitragen. Daher finden wir es w\u00fcnschenswert, an einem Wissenschaftsstandort wie Heidelberg mit internationaler Bedeutung Forschung zu allen m\u00f6glichen Forschungsthemen zuzulassen und dadurch Technologieoffenheit auszustrahlen, beispielsweise auch zu Themen wie Kernfusion oder europ\u00e4ischen Projekten wie ITER. Insbesondere w\u00e4re es explizit w\u00fcnschenswert, wenn dazu auch der Bund den sp\u00e4rlichen F\u00f6rderetat von 20,39 Milliarden Euro f\u00fcr deutsche Hochschulen erh\u00f6ht, um dem gesamten Forschungsstandort Deutschlands mit der n\u00f6tigen finanziellen Unterst\u00fctzung entgegenzukommen, und insbesondere auch weniger starken Forschungsstandorten wie Heidelberg unter die Arme zu greifen. Hierbei fordern wir ein 2% Ziel f\u00fcr die weltbeste Bildung, da Deutschlands zuk\u00fcnftige Chancen internationale Verantwortung zu \u00fcbernehmen insbesondere darauf beruhen, international wettbewerbsf\u00e4hig zu sein, und seine Bildungsf\u00f6rderung als eines der zentralsten Staatsziele zu definieren. Auch Staaten wie China f\u00f6rdern massiv weitere Br\u00fcckentechnologien wie KI. Alleine Shanghai investiert jedes Jahr mehr in KI als ganz deutschland. Hier sollte Deutschland versuchen nicht allzu stark zur\u00fcckzufallen, und ebenfalls im Rahmen der M\u00f6glichkeit, seine Investitionen erh\u00f6hen auf Basis des 2% Ziels, also 80 Mrd\u20ac Ausgaben des Bundes f\u00fcr Bildung.<\/p>\n<h2><b>Digitale Universit\u00e4t<\/b><b>.<\/b><\/h2>\n<h3><b>Masterplan B\u00fcrokratieabbau und Digitalisierung in der Verwaltung<\/b><\/h3>\n<p>Die Universit\u00e4t Heidelberg darf in der Digitalisierung nicht abbremsen und muss weiterhin ihre digitale Infrastruktur ausbauen. Veraltete Strukturen, analoge Prozesse und eine \u00fcberforderte Verwaltung f\u00fchren zu einer ineffizienten Verwendung von finanziellen Mitteln, welche besser in der Lehre und Forschung als in der Verwaltung aufgehoben w\u00e4ren. Die Uni soll jedes Institut verpflichten, einen \u201eMasterplan B\u00fcrokratieabbau und Digitalisierung\u201c zu erstellen, der aufzeigt, welche Strukturen ineffizient sind und wo Digitalisierung Prozesse vereinfachen k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3><b>Damit du auch auf Bali lernen kannst! &#8211; Hybride Lehre<\/b><\/h3>\n<p>In den letzten Jahren haben Universit\u00e4t und Lehrende gezwungenerma\u00dfen enorme Fortschritte im Hinblick auf digitale Lehre gemacht. Dieses Innovationstempo wollen wir weitergehen. Wir setzen uns daf\u00fcr ein, das Beste aus beiden Welten &#8211; Online-Lehre und Pr\u00e4senzlehre &#8211; zu kombinieren.<\/p>\n<p>Unsere Forderungen sind deshalb:<\/p>\n<ul>\n<li>alle Veranstaltungen welche nicht auf Interaktion der Teilnehmenden aufbauen sollen grunds\u00e4tzlich Hybrid, also in Pr\u00e4senz mit Stream stattfinden. Die notwendige Technik stellt die Universit\u00e4t in allen R\u00e4umen zur Verf\u00fcgung.<\/li>\n<li>die Universit\u00e4t stellt im Rahmen des \u201cSkill-Programm f\u00fcr exzellente Lehrende\u201d Weiterbildungen im Bereich digitale Lehre zur Verf\u00fcgung<\/li>\n<\/ul>\n<h3><b>Online Lernplattform und Uni-App<\/b><\/h3>\n<p>Die liberale Hochschulgruppe fordert eine umfassende Plattform f\u00fcr die Studierenden der Universit\u00e4t Heidelberg. Diese soll sowohl die Lernplattform Moodle als auch das LSF mit Noten, belegten Kursen und Stundenpl\u00e4nen zusammenf\u00fchren. Auch die Speisepl\u00e4ne der Mensen sollen digital zug\u00e4nglich sein. Die Studierenden m\u00fcssen die M\u00f6glichkeit zur digitalen Selbstverwaltung ihres Studiums bekommen. Eine App soll f\u00fcr alle g\u00e4ngigen Betriebssysteme bereitgestellt werden. Bereits existierende universit\u00e4re Apps wie \u201cStudo\u201d k\u00f6nnen hier als Vorbild genommen werden.<\/p>\n<h3><b>Online Bibliothek<\/b><\/h3>\n<p>Auch die Bibliotheken der Universit\u00e4t Heidelberg m\u00fcssen ihren Digitalisierungsprozess beschleunigen. Die Pr\u00e4senznutzung ist nicht mehr Zeitgem\u00e4\u00df und erschwert das Lernen unn\u00f6tigerweise. Recherchen d\u00fcrfen nicht durch erschwerten Zugriff auf Quellen und Lehrmaterial blockiert werden. Neue Anschaffungen sollen generell bevorzugt oder zus\u00e4tzlich in digitaler Form angeschafft werden.<\/p>\n<p>Folglich fordern wir auch eine weitreichende Digitalisierung der Bibliotheksbest\u00e4nde.<\/p>\n<h2><b>Lern doch, wie du willst! &#8211; Selbstbestimmtes Lernen<\/b><b>.<\/b><\/h2>\n<h3><b>Anwesenheitspflicht abschaffen<\/b><\/h3>\n<p>Studierende m\u00fcssen selbst entscheiden d\u00fcrfen, welche Lernmethode f\u00fcr sie die effizienteste ist. Eine Anwesenheitspflicht au\u00dferhalb von Labor und Praktikum ist deshalb nicht mit einem selbstbestimmten Universit\u00e4tsstudium vereinbar, weshalb wir uns f\u00fcr die generelle Abschaffung von Anwesenheitspflichten mit begr\u00fcndeten Ausnahmen aussprechen. Ausnahmen k\u00f6nnen nur bestehen in: Laborpraktika, praktischen \u00dcbungen und Seminaren mit weniger als 10 Teilnehmenden.<\/p>\n<h3><b>24\/7 UB<\/b><\/h3>\n<p>Lernen ist zu keiner Tageszeit eine schlechte Idee. Eigenverantwortliche Zeiteinteilung sollte gef\u00f6rdert werden. Deshalb fordern wir die 24\/7 \u00d6ffnung der Universit\u00e4tsbibliothek und lehnen Schlie\u00dfungen an Feiertagen konsequent ab. Davon ausgenommen sind der 24. bis 26.12. und der 1.1..<\/p>\n<h2><b>Exzellenz, auch in der Lehre<\/b><b>.<\/b><\/h2>\n<h3><b>Raum f\u00fcr Austausch<\/b><\/h3>\n<p>Die Zahl der Gruppenr\u00e4ume in der UB und den Bereichsbibliotheken wurde im Rahmen der Corona-Krise stark eingeschr\u00e4nkt. Wir rufen die Universit\u00e4t dazu auf, wieder mehr Lernr\u00e4ume zu schaffen, in denen ein Austausch zwischen den Studierenden m\u00f6glich ist. Die von der Verwaltung dauerhaft belegten Gruppenr\u00e4ume sollen wieder f\u00fcr Studierende freigegeben werden. Dies sorgt durch Verlagerung auch f\u00fcr mehr Ruhe und geringere Auslastung in den Leses\u00e4len.<\/p>\n<h3><b>Matrikelnummern<\/b><\/h3>\n<p>Matrikelnummern sind kein Mittel der Transparenz, sondern des Datenschutzes. Sie dienen beispielsweise dazu, Pr\u00fcfungsleistungen zu anonymisieren. Noch viel zu oft wird diese Funktion von Matrikelnummern ignoriert oder missverstanden, indem beispielsweise in Lehrveranstaltungen Anwesenheitslisten ausgeteilt oder bei Klausuren Klarnamen abgefragt werden, in denen Studierende ihren Namen und ihre Matrikelnummer eintragen m\u00fcssen. Diese Vorgehensweise ist eine Verletzung des Datenschutzes und muss entsprechend geahndet werden.<\/p>\n<p>Die LHG Heidelberg fordert die Universit\u00e4t daher auf, einen Ma\u00dfnahmenkatalog f\u00fcr den richtigen Umgang mit Matrikelnummern und studentischen Daten zu erarbeiten, den jede Hochschule als Selbstverpflichtung umsetzt. Dabei soll gepr\u00fcft werden, welche M\u00f6glichkeiten zur Ahndung eines Fehlverhaltens von Lehrenden m\u00f6glich sind. Zudem soll es an allen Hochschulen studentische Ansprechpartner geben, an die sich Studierende wenden k\u00f6nnen, wenn sie fahrl\u00e4ssigen Umgang mit studentischen Daten bemerken. Diese Ansprechpartner sollen die betroffene Lehrperson kontaktieren und die Behebung der Datenschutzm\u00e4ngel kontrollieren.<\/p>\n<h3><b>Faire Pr\u00fcfungsbedingungen<\/b><\/h3>\n<p>Zudem setzen wir uns f\u00fcr eine fr\u00fchzeitige Bekanntgabe von Klausurterminen ein, um den Studierenden ausreichend Zeit f\u00fcr die Vorbereitung auf Klausurtermine einzur\u00e4umen. Wir erachten eine Frist von mindestens 8 Wochen als angemessen. Weiterhin halten wir die Einf\u00fchrung anonymisierter Klausuren durch genannte Matrikelnummer f\u00fcr erforderlich, um faire Pr\u00fcfungsbedingungen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Nach Korrektur der Pr\u00fcfungen sollen die Notenspiegel und Durchfallquoten verpflichtend ver\u00f6ffentlicht werden. Die Relativierung der eigenen Pr\u00fcfungsleistung gibt zus\u00e4tzliches Feedback und erh\u00f6ht die Transparenz. Selbstwahrnehmung und Einsch\u00e4tzung geh\u00f6rt zu den zentralen zu erlernenden F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<h3><b>Offene Fehler- und Feedbackkultur<\/b><\/h3>\n<p>Eine Universit\u00e4t mit Exzellenzstatus muss auch den Anspruch haben, eine exzellente Lehre zu bieten. Hier sehen wir bei vielen Lehrenden Nachholbedarf. Die LHG Heidelberg begr\u00fc\u00dft daher die Durchf\u00fchrung von anonymen Evaluierungen am Semesterende. Um als Universit\u00e4tsgemeinde den Prozess der Entwicklung der Lehrqualit\u00e4t der Dozierenden zu \u00fcberwachen, fordern wir die Publizierung der ausgewerteten Evaluierungen im Fachbereich. Jahrelang stagnierende schlechte Ergebnisse konsequenzlos zu verschweigen, kann nicht der Anspruch einer exzellenten Universit\u00e4t sein. Jede Lehrperson soll verpflichtet werden, zu diesen Evaluierungen eine schriftliche \u00f6ffentliche Stellungnahme zu verfassen.<\/p>\n<h3><b>Skill-Programm f\u00fcr exzellente Lehrende<\/b><\/h3>\n<p>Des Weiteren fordern wir ein Weiterbildungsprogramm \u201cSkills f\u00fcr exzellente Lehrende\u201d. rufen wir die Universit\u00e4t dazu auf, Fortbildungen und Skill-Seminare in Rhetorik und Digitalem f\u00fcr Lehrende anzubieten. In der Ausbildung werden dazu keine Kompetenzen vermittelt, was am Vortragsstil und im Umgang mit Medien vieler Lehrender deutlich wird. Es m\u00fcssen gute Anreize f\u00fcr die Teilnahme von Lehrenden geschaffen werden.<\/p>\n<h3><b>Semesterzeiten anpassen<\/b><\/h3>\n<p>Bereits 2007 beschloss die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Semesterzeiten den international \u00fcblichen Zeiten zur Erleichterung von Austauschprogrammen anzupassen. Bis 2010 sollte der Beschluss umgesetzt werden. Nun starten wir das Jahr 2023 und immer noch haben wir die alten Semesterzeiten. Wir fordern die Universit\u00e4t auf den Beschluss zeitnah, sp\u00e4testens aber bis September 2025 umzusetzen. Dabei empfehlen wir die Anpassung um eine Woche pro Semester.<\/p>\n<h2><b>Finanzielle Bildung<\/b><\/h2>\n<p>Wir sprechen uns f\u00fcr die Bereitstellung und den Ausbau finanzieller Bildungsangebote an der Universit\u00e4t Heidelberg \u00fcber Veranstaltungen und Vortragsreihen aus. Die Studierenden sollten schon fr\u00fchzeitig f\u00fcr ihre Altersvorsorge, sowie finanzielle Fragen zum Berufseinstieg und Erwerbsleben sensibilisiert werden, um optimal mit eigenen Finanzen haushalten zu k\u00f6nnen und auf ihr Leben nach der Universit\u00e4t vorbereitet zu sein.<\/p>\n<h2><b>Wissenschaftsfreiheit<\/b><b>.<\/b><\/h2>\n<h3><b>Zivilklauseln gef\u00e4hrden unsere Sicherheit<\/b><\/h3>\n<p>Die aktuelle internationale Sicherheitslage l\u00e4sst keinen Spielraum f\u00fcr Zivilklauseln und damit einhergehende Einschr\u00e4nkungen der Forschung zu milit\u00e4rischen Zwecken. Forschung hierzu an deutschen Universit\u00e4ten ist zwingend notwendig, um die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Bundesrepublik\u00a0 zu gew\u00e4hrleisten. \u00dcber die Verwendung der Technologien, die aus dieser milit\u00e4rischen Forschung hervorgehen, hat ausschlie\u00dflich der demokratisch legitimierte Gesetzgeber zu befinden.<\/p>\n<p>Statt einer pauschalen Einschr\u00e4nkung Forschung fordern wir eine angemessene Beurteilung im Einzelfall nach ethischen Gesichtspunkten. Wir trauen unseren Forscherinnen und Forschern dies zu. Zudem sind viele Errungenschaften urspr\u00fcnglich milit\u00e4rischer Forschung kaum aus unserem Alltag wegzudenken &#8211; GPS, Epi-Pen oder Pilotensonnenbrillen.<\/p>\n<h3><b>Konfuzius-Institute &amp; #chinascienceinvestigation<\/b><\/h3>\n<p>Vor dem Hintergrund der expansiven chinesischen Machtpolitik muss die Universit\u00e4t alle ihre Beziehungen zu China auf den Pr\u00fcfstand stellen. Wir sprechen uns daher f\u00fcr die Beendigung jedweder Kooperationen mit den Konfuzius-Instituten seitens der Universit\u00e4t Heidelberg aus, da diese von der kommunistischen Partei Chinas ihre Gelder beziehen und von eben dieser ideologisch angeleitet werden. Daher verbittet sich jede Kooperation mit den Konfuzius-Instituten, um den ideologischen Einfluss der kommunistischen Partei Chinas einzud\u00e4mmen. Zudem sollte die Kooperation deutscher Forscher mit chinesischen Forschern im Bereich der Technologie- oder Milit\u00e4rforschung kritisch \u00fcberpr\u00fcft werden, da es seit den unter den #chinascienceinvestigation-Recherchen den begr\u00fcndeten Verdacht gibt, dass deutsche Forscher mit chinesischen Forschern oder Einrichtungen im Bereich der Forschung kooperieren, wobei das Wissen aus der gemeinsamen Forschung seitens der kommunistischen Partei zur Ert\u00fcchtigung des Milit\u00e4rs genutzt wird oder genutzt werden k\u00f6nnte. Aufgrund dieser Tatsachen sind zuk\u00fcnftige Forschungskooperationen deutscher Forscher mit chinesischen Forschern Zwecks milit\u00e4risch-technischer Forschungsvorhaben kritisch zu evaluieren.<\/p>\n<h2><b>Innovative Universit\u00e4t<\/b><b>.<\/b><\/h2>\n<h3><b>Gr\u00fcndersemester<\/b><\/h3>\n<p>F\u00fcr Gr\u00fcnder sollte es in Zukunft m\u00f6glich sein, mehr Zeit in die Entwicklung ihres Start-ups zu stecken, ohne daf\u00fcr im Studium schlechter gestellt zu werden. Deshalb fordern wir den Anspruch auf zwei Freisemester f\u00fcr Gr\u00fcnder. Diese sollen sich nicht negativ auf die Studienzeit auswirken und ebenso f\u00fcr Examensstudieng\u00e4nge gelten, sodass der \u201cFreischuss\u201d trotz Gr\u00fcndung m\u00f6glich ist. Dadurch sollen H\u00fcrden zum Gr\u00fcnden gesenkt werden, da der Studienplatz gesichert und der Versicherungsstatus gekl\u00e4rt ist. Wir wollen, dass in Heidelberg ein neuer Gr\u00fcndergeist entfacht und eine starke Start-up Kultur weiter w\u00e4chst.<\/p>\n<h3><b>Ausgr\u00fcndungen intensiver f\u00f6rdern<\/b><\/h3>\n<p>Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder bringen mit ihren Innovationen unsere Gesellschaft ma\u00dfgeblich voran und machen unser Land zukunftssicher. Studierende mit ihren<\/p>\n<p>Vernetzungstreffen f\u00fcr Interdisziplinarit\u00e4t.<\/p>\n<p>Deshalb setzen wir uns ein f\u00fcr:<\/p>\n<ul>\n<li>mehr physische und finanzielle R\u00e4ume an der Universit\u00e4t, die Ausgr\u00fcndungen aus der Uni f\u00f6rdern<\/li>\n<li>Gr\u00fcnderzentrum nach dem Vorbild der SRH ein. Dieses k\u00f6nnte zum Beispiel auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen Air Fields entstehen.<\/li>\n<li>Das Land sollte der Universit\u00e4t einen finanziellen und rechtlichen Spielraum einr\u00e4umen, mit dem Gr\u00fcndungen von Studierenden direkt gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Es sollte jeden Studenten m\u00f6glich sein ein Urlaubssemester<\/li>\n<li>bestehende Angebote wie Gr\u00fcnderwettbewerb, interdisziplin\u00e4r Zusammensetzen, Vorbild Harvard<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Raketenprogramm f\u00fcr Euer Studium! Die Liberale Hochschulgruppe Heidelberg steht f\u00fcr eine Universit\u00e4t, die unabh\u00e4ngig vom sozialen Status oder Geldbeutel des Elternhauses f\u00fcr alle Studierenden die gleichen Chancen bieten soll. \u201eSemper Apertus\u201c, das Motto der Universit\u00e4t, welches die Weltoffenheit und die Auseinandersetzung mit aktuellen Problemen, Diskussionen und Entwicklungen verspricht, muss wieder in den Fokus ger\u00fcckt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1117,"featured_media":3057,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11686,12],"tags":[],"class_list":["post-3053","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hochschulwahlen-2023","category-positionen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3053","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3053"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3053\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3056,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3053\/revisions\/3056"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3057"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3053"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3053"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3053"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}