Überparteiliches Entsetzen über die Ausschreitungen bei der Firmenkontaktmesse am KIT

Die politischen Hochschulgruppen RCDS, LHG und Brandt-Zand begrüßen das vielfältige Angebot der Bonding-Firmenkontaktmesse, die den Studenten den Berufseinstieg erleichtert. Aus diesem Grund drücken diese Hochschulgruppen ihr absolutes Unverständnis für die erfolgten Aktionen der linksextremen Gruppierung solid, sowie der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppe aus, bei denen das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung und mehrere renommierte deutsche Unternehmen angegriffen wurden.

„Dass hier die Arbeit von Studenten für Studenten durch unsachliche Parolen, die die Aussteller dieser Messe auf unterstem Niveau angreifen, sabotiert wird, können wir nicht akzeptieren. Wer diese Messe nicht gut findet, soll ihr fern bleiben und nicht interessante Arbeitgeber vergraulen,“ so Sonja Worch, Bundesschatzmeisterin des LHG und Studentin am KIT.

„Der Bundeswehr als elementarem Bestandteil unserer Gesellschaft zu unterstellen in aller Welt zu morden, entbehrt jeglichem gesunden Menschenverstand und verwehrt unseren Soldaten im Ausland ihre verdiente Unterstützung“, ergänzt Alexander Zand, Fraktionsvorsitzender der unabhängigen Brandt-Zand Liste des Studierendenparlaments am KIT.

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Karlsruhe sieht sich in der gemeinsamen Pressemitteilung der Gewerkschaftlichen Studierendengruppe Karlsruhe und solid Karlsruhe bestätigt. „Dass diese Aktion auch gleich wieder in Verbindung mit den Bildungsprotesten gebracht wird, offenbart erneut die eigentliche Motivation der Bildungsstreikinitiatoren. Hier geht es nicht um Bildungspolitik, sondern um allgemeine Gesellschaftskritik, für die Schüler und Studenten missbraucht werden,“ so der Vorsitzende des RCDS Karlsruhe Thomas Deubel abschließend.