IT-Sicherheit & Datenschutz

IT-Sicherheit & Datenschutz

Die LHG empfiehlt folgende Veranstaltung, die wir unterstützen:

Informationstechnologie ist längst zum unverzichtbaren Bestandteil unseres Alltags geworden. Dabei vertrauen wir nicht nur unser Hab & Gut sowie Leib & Leben der Zuverlässigkeit von IT-Systemen und deren Betreibern an. Die Integrität von IT-Systemen und die Vertraulichkeit der Telekommunikation sind entscheidende Garanten dafür, dass wir unsere hart erkämpfte Freiheit auch im 21. Jahrhundert leben können. Immer mehr Bürger haben Zweifel daran, dass unsere Technik und Rechtsordnung dieser Verantwortung gerecht werden. Was kann die Politik und was kann jeder Einzelne dafür tun, dass der technische Fortschritt die individuelle Freiheit beflügelt, anstatt sie zu bedrohen?

Über diese Fragen werden am Donnerstag, 10. Dezember 2015 ab 18:00 diskutieren:

  • Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
    Bundesjustizministerin a.D., Ehrenvorsitzende der FDP Bayern
  • Michael Theurer, MdEP
    Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg
  • Alexander Salomon, MdL
    Bündnis 90 / Die Grünen, Sprecher für Datenschutz und Netzpolitik
  • Prof. Dr. iur. Matthias Bäcker
    Leiter des Instituts für Informations- und Wirtschaftsrecht am KIT (ZAR)
  • Prof. Dr. rer. nat. Jörn Müller-Quade
    Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit am KIT, Sprecher des KASTEL

Moderiert wird der Abend von Karl-Dieter Möller, dem ehemaligen Leiter der ARD-Fernsehredaktion „Recht und Justiz“ in Karlsruhe.

Die Veranstaltung findet im Zieglersaal des Restaurants Akropolis (Baumeisterstraße 18, 76137 Karlsruhe) statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion und zahlreiche interessierte Besucher.

(Plakat zur Veranstaltung)

JuLis und LHG: gemeinsamer Stammtisch

Liebe LHG’ler und JuLis, liebe Menschen, die sich für liberale Politik begeistern,

am Sonntag, den 15.11.2015 findet um 19:00 Uhr im Vogelbräu (Kapellenstraße 50) unser Stammtisch gemeinsam mit den JuLis (Junge Liberale Karlsruhe) statt. Wir wollen uns über unsere politische Arbeit austauschen und gemütlich etwas trinken.
Über neue Gesichter freuen wir uns übrigens immer, also komm‘ doch einfach mal vorbei, wenn du dich für liberale Politik interessierst! 🙂

Stammtisch der LHG Karlsruhe

Liebe Mitglieder und Interessierte!
Wir laden euch herzlich zu unserem Stammtisch am Donnerstag, den 5. November ein. Er findet um 20:00 Uhr im Vortragsraum der KIT-Bibliothek im Neubau im 3. OG statt.
Wir werden über aktuelle Themen im StuPa reden und über unsere eigenen Anträge und Ideen sprechen. Neueinsteiger sind wie immer ganz herzlich willkommen!

Einsteiger willkommen!

LHG-FlyerLiebe LHG-Interessierte,
wir möchten euch ganz herzlich zu unserer Einsteigerveranstaltung einladen! Sie findet am Mittwoch, den 21.10.2015 um 20:00 Uhr im Badischen Brauhaus (Stephanienstraße 38-40) statt.
Dort habt ihr die Gelegenheit, unsere Hochschulgruppe und unsere Arbeit genauer kennen zu lernen. Ihr werdet sehen, dass Hochschulpolitik viel Spaß machen kann! Seid dabei, und nicht vergessen: das erste Getränk geht auf uns. 🙂

Vorratsdatenspeicherung – Was nun?

plakat-vds_01Am 9. Juni 2015 haben LHG, JuLis und Grüne Jugend gemeinsam zur Veranstaltung mit dem Thema „Vorratsdatenspeicherung – Was nun?“ eingeladen. Es wurde der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die von der Bundesregierung geplante (Wieder-) Einführung der Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten (TK-VDS) für jeden Einzelnen hat.

Von 2008 bis 2010 gab es die TK-VDS in Deutschland bereits einmal. Dieses Gesetz wurde jedoch vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt. 2014 erklärte der Europäische Gerichtshof die zugrunde liegende EU-Richtlinie ebenfalls für nichtig. Die Bundesregierung behauptet, dass ihr neuer Entwurf im Einklang mit den Grundrechten steht und erforderlich ist, um die innere Sicherheit des Landes zu gewährleisten. Viele Menschen sehen das jedoch anders und fühlen sich durch den neuen Anlauf für die TK-VDS bedroht. Andererseits behaupten viele Kriminalisten, dass sie ohne TK-VDS ihre tägliche Arbeit nicht mehr zuverlässig verrichten können.

Das Thema stößt auf großes Interesse unter den Studenten: Der Redtenbacher Hörsaal war komplett gefüllt.

Zunächst gab es zwei Vorträge, die einen Einblick in die technischen und rechtlichen Hintergründe und Möglichkeiten in der VDS gaben. Michael Hirdes zeigte in seinem Vortrag die Bedeutung der VDS: die Daten jedes einzelnen Nutzers von Computer, Handy oder Smartphone werden sowohl inhaltlich gesammelt, als auch die Verbindungsdaten gespeichert. Darin steckt die Information, mit wem und wie lange ein Telefonat geführt wurde, oder Mitteilungen und Mails ausgetauscht worden sind. Thomas Hammer gab eine Zusammenfassung der juristischen Grundlagen der TK-VDS.
Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion mit folgenden Personen:

  • Michael Hirdes Vorsitzender des Chaos Computer Club (CCC)
  • Thomas Hammer Akademischer Mitarbeiter am KIT, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht
  • Judith Skudelny Freie Demokraten, Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg, Rechtsanwältin
  • Alexander Salomon Bündnis 90 Die Grünen, Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg, Sprecher für Datenschutz, Medien, Netzpolitik etc.
  • Rüdiger Seidenspinner Polizeihauptkommissar, Bundesschriftführer der Gewerkschaft der Polizei (GdP)
  • Achim Traichel Kriminalhauptkommissar, Verantwortlicher für den Arbeitsbereich Internetrecherche im Landeskriminalamt Baden-Württemberg

In der Diskussion wurde von den Polizeikommissaren deutlich gemacht, wie wertvoll und wichtig die Speicherung von Telekommunikationsdaten in der Aufklärung von Internetkriminalität ist. Judith Skudelny und Michael Hirdes sprachen sich jedoch klar gegen die Vorratsdatenspeicherung aus, da nicht garantiert werden kann, ob diese Informationen in den Händen der Provider sicher sind.

Weitere Details zur Veranstaltung befinden sich auf der Website der Veranstaltung oder im KA-News-Artikel darüber. Die gesamte Veranstaltung wurde gefilmt und kann ebenfalls auf der Website oder auf YouTube angesehen werden.


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