Herzlich Willkommen auf der Homepage der LHG Kehl!

FH KehlDie LHG Kehl bietet Studentinnen und Studenten der Hochschule Kehl ein interessantes politisches Rahmenprogramm während des Studiums. Hierfür organisiert die LHG Kehl verschiedene Veranstaltungen, sowie Fahrten rund um das Thema Politik. Folgende Links führen zu den dazugehörigen Berichten und Bildern.

Auf unserer Homepage finden Sie die wichtigsten Neuigkeiten rund um unsere Gruppe sowie Termine, unsere Geschichte und Ansprechpartner.

Kamingespräch am 12.10.2009 mit Frau Arnold, MdL

Ein Bericht von Felix Geibig

Am 12.10.2009 lud das Politikreferat der Hochschule Kehl zum ersten Kamingespräch des neuen Semesters. Zu Gast war Frau Dr. Birgit Arnold MdL. Die dreifache Mutter ist seit 2006 für die FDP Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Entsprechend ihres politischen Schwerpunktes war das Thema des Gesprächs die liberale Bildungspolitik im Lande und deren jüngsten Erfolge.

Nach der Begrüßung durch den neuen Vorsitzenden des Politikreferats, Frederik Klein, begann das Kamingespräch pünktlich um 18:00 Uhr. Gleich beim ersten Themenschwerpunkt, der frühkindlichen Bildung, bereits im Kindergarten, entstand eine interessante und lebhafte Diskussion zwischen der Referentin und den elf anwesenden Mitgliedern des Politikreferates. Dabei ging es vor allem um die möglichst frühe Förderung von Kindern, besonders auch in sprachlicher Hinsicht. Das ausgleichen sprachlicher Defizite stellte sich dabei als für alle Kinder, besonders aber für solche mit Migrationshintergrund, wichtiger Schritt auf dem Weg zur Schulreife dar.

Als weiterer wichtiger Punkt der liberalen Bildungspolitik im Lande wurde die Umgestaltung der Hauptschulen hin zu Werkrealschulen mit der Möglichkeit die mittlere Reife an den Hauptschulabschluss „anzuhängen“ angesprochen. In einer angeregten Diskussion mit den Studierenden der Hochschule versuchte Frau Dr. Arnold diese von den Vorzügen des geplanten Modells zu überzeugen, was Ihr – zumindest teilweise – gelang.

Abschließend wurde auch noch die eigene Situation der angehenden „Bachelor“ in ihrem doch recht neuen Studiengang mit der Bildungsexpertin erörtert. Auch wenn dieser Bereich eher Fachfremd für den Gast war, die Hochschulpolitik fällt in den Bereich des Wissenschaftsministeriums, kam auch hier eine fruchtbare und für alle Beteiligten interessante Diskussion zustande.
Nach fast zweieinhalb Stunden endete dann ein gelungenes, mit leckeren belegten Broten versüßtes Kamingespräch, das für alle Beteiligten neue, interessante Einblicke offenbaren konnte.


Meldungen des Landesverbands

Stellungnahme zum landesweiten Semesterticket

Es wird orakelt, dass an den Hochschulen in Baden-Württemberg schon bald eine Abstimmung zur Einführung eines landesweiten Semestertickets stattfinden soll.

Auf einer eigens dafür eingerichteten Facebookpage wird die frohe Botschaft verkündet, dass wir alle bald in Baden-Württemberg ganz mobil sein dürfen.

Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Was uns als tolle Kompromisslösung verkauft wird, ist auf den zweiten Blick wenig ansehnlich.

Aber zuerst zum vorgeschlagenen System – es sieht drei Stufen vor:

Stufe 1: Zu dem Solidarbeitrag, den jeder von uns zu Beginn jedes Semesters zahlt, sollen auf jeden Fall 71,75€ dazukommen. Das zahlt ihr dann unabhängig davon, ob ihr ein Semesterticket habt oder nicht. Dafür sollt ihr dann aber werktags ab 18 Uhr durchs Ländle düsen dürfen – mehr aber auch nicht!
Das bedeutet in Stufe 1:
Solidarbeitrag eurer Uni + erweiterter Solidarbeitrag 71,75 €

Stufe 2: Ihr bezahlt schon den Solidarbeitrag und den erweiterten Solidarbeitrag aus Stufe 1. Wenn ihr jetzt noch das lokale Semesterticket von dem Verkehrsverbund bei euch kauft, dürft ihr nun nicht mehr nur im Ländle ab 18 Uhr unterwegs sein, sondern auch zu jeder beliebigen Zeit in eurem Verbund.
Das bedeutet in Stufe 2:
Solidarbeitrag eurer Uni + 71,75€ + Kosten für das Ticket vor Ort

Stufe 3: Da ihr jetzt aber immer noch nicht im schönsten Bundesland der Republik rumfahren könnt wann und wie ihr wollt, gibt es die Stufe 3. Alles was ihr tun müsst, ist nochmal 198,25€ auf den Tisch zu legen – und los geht’s!
Das bedeutet in Stufe 3:
Solidarbeitrag + 71,75€ + Kosten für das Ticket vor Ort + 198,25€

Weder klingt es simpel, noch ist es das. Was als erstes ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass der, der landesweit unterwegs sein will, pro Semester tief in die Tasche greifen muss. Die Ausgaben in Stufe 3 können sich abhängig von den Kosten des Semestertickets vor Ort auf über 400€ pro Semester belaufen. Da klingt es fair und vernünftig, dass die Kosten insgesamt über den Solidarbeitrag auf alle Studierenden in Baden-Württemberg verteilt werden sollen – dann wird’s nicht ganz so teuer, wenn man alles will.

Man muss sich dabei aber vor Augen führen, dass nach Angaben des Verkehrsministeriums nur knapp 90% der Studierenden überhaupt ein Semesterticket erwerben können. Davon wiederum erwerben tatsächlich nur etwa 60% ein solches Ticket bei ihren Verkehrsverbünden.
Im Umkehrschluss heißt das, dass 40% der Studierenden einen Beitrag für etwas zu leisten haben, das sie selbst gar nicht nutzen. Und das haben diese 40% zu zahlen, ob sie wollen oder nicht.
Die Frage, ob die etwas kleinere Hälfte der Studierenden die Trips der anderen Hälfte der Studierenden quer durchs Ländle und zurück finanzieren müssen soll, beantworten wir mit einem klaren Nein!
Die finanziellen Belastungen vieler Studierenden sind sowieso schon schwer genug. Für viele gehört der Job genauso zum Alltag wie der wiederkehrende Ärger mit der Bürokratie beim BAföG.
Eine finanzielle Mehrbelastung für die Mobilität Anderer ist hier fehl am Platz. Und dafür ist die freie Fahrt für alle unter der Woche ab 18 Uhr nur ein schwacher Trost.

Hinzu kommt noch, dass das landesweite Semesterticket für einen sehr großen Teil der Studierenden in Baden-Württemberg schlicht unattraktiv ist. Studiert man denn nicht zufällig im Herzen von Baden-Württemberg, wie in Tübingen oder Stuttgart, sondern in einer der vielen Grenzunis, wie Heidelberg oder Ulm, nützt einem die Mobilität im ganzen Bundesland nur wenig. Direkt an der Grenze ist Schluss. Für einen Ulmer Studierenden wäre die freie Fahrt nach Bayern wohl praktischer. Häufig werden Anschlusstickets in benachbarte Verbünde auch günstiger und interessengerechter sein als ein landesweites Ticket.

Neben Alledem muss man noch danach fragen, ob es ein solches landesweites Ticket überhaupt braucht. Fragen wir uns doch alle selbst, wie oft wir das Bedürfnis haben, durch Baden-Württemberg zu reisen. Wenn es z.B. fünf Mal pro Semester von Tübingen nach Stuttgart gehen soll, kann man die 71,75€ besser dafür investieren – jeder für sich, jeder wie er oder sie es braucht.

Der große Wurf wird mit dem jetzigen Modell nicht zu erreichen sein. Wenn sich hier etwas ändern soll, dann bitte umfassend und richtig. Einheitliche landesweite Semestertickets gibt es auch in anderen Bundesländern.

Lieber kein Ticket, als dieses Ticket! Bei der Urabstimmung zum Ticket ist die einzig richtige Antwort: Nein!

...

-> weiterlesen

Diesel weg. Parkplätze weg. Freiheit weg?

Diese Frage diskutierten Norbert Haug (Journalist, ehem. Motorsport-Chef von Mercedes-Benz), Jochen Haußmann (stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP im Landtag von Baden-Württemberg, Sprecher für Verkehrspolitik), und Ulrich Begemann (Leiter New Technologies, Voith GmbH & Co. KGaA) gestern bei der gleichnamigen Veranstaltung der Reinhold-Maier-Stiftung in Kooperation mit der LHG Hohenheim.

Unsere Landesvorsitzende Kira Scholler war aktiv vor Ort, um für die LHG BW neue Impulse vor dem Hintergrund einer sich ändernden Umwelt- und Verkehrspolitik zu gewinnen.

#LHGBW #liberalehochschulgruppen #lhg

...

-> weiterlesen

Unsere Landesvorsitzende zu Besuch in Tübingen

Damit bei der LHG-Tour durchs Ländle die eigene Ortsgruppe nicht vergessen wird, hatte unsere Landesvorsitzende Kira Scholler gestern ein Heimspiel bei der LHG Tübingen

Zusammen mit unserem Landesschatzmeister Timothy Randall und dem Tübinger LHG-Team wurden Alternativen zum geplanten landesweiten Semesterticket (#howaboutno) sowie Vorhaben und Ideen für den Sommerwahlkampf zu den anstehenden Hochschulwahlen in Baden-Württemberg besprochen.

Zu Gast war neben vielen Interessentinnen und Interessenten auch der RCDS Tübingen, mit dem über einen gemeinsamen Austausch diskutiert wurde.

#LGHBW #LHGTUE #liberalehochschulgruppen #lhg

...

-> weiterlesen