01.12.2015

nextbike-Kooperation verschwendet 19.000€ jährlich

Diese Woche entscheidet das Studierendenparlament über eine „Kooperation“ mit vrn nextbike. Das Angebot ermöglicht interessierten Studierenden die Fahrräder von nextbike-Stationen auszuleihen und damit jeweils eine halbe Stunde, ohne unmittelbar zahlen zu müssen, zu nutzen. Ein solches Angebot begrüßen wir.
In den vergangenen drei Monaten konnte dieses Angebot probeweise genutzt werden. Dabei haben sich etwa 5% der Studierenden angemeldet. Ohne die Kooperation würde die erste halbe Stunde bereits jeweils 1,00€ kosten. Alternativ dazu kann ein Abo für 29€ (in Kombination mit dem Semesterticket) bzw. 48€ im Jahr abgeschlossen werden.

Für das solidarfinanzierte Modell im Rahmen der „Kooperation“ zahlt die VS daher jährlich ca. 55.000€ an nextbike. Der Betrag pro Studierender pro Semester beträgt zu Beginn 2,15€ und erhöht sich dann im Laufe des nächsten Jahres auf mindestens 2,40€. Schon bald würde sich daher auch der Beitrag, den jeder Studierende jedes Semester bei der Rückmeldung bzw. Immatrikulation zahlen muss, erhöhen. Zudem kann der Beitrag bereits jetzt dadurch nicht reduziert werden.

Sollte diese Art der Kooperation nicht erfolgen sieht die Situation dagegen wie folgt aus. Bei unterstellten insgesamt 900 Nutzern von nextbike und der Annahme jeder von ihnen kauft sich das Abo für effektiv etwa 40€/Jahr ergeben sich Gesamtkosten von jährlich 36.000€.
Damit ergeben sich durch diese sogenannte Kooperation jährlich Mehrkosten von 19.000€, die der AStA als allgemeine Vertretung der VS dem privaten Unternehmen nextbike blind überweist, ohne dass eine Gegenleistung erfolgt.

Wir, die Liberale Hochschulgruppe, sprechen uns daher ausdrücklich für eine kostengünstige Nutzung der nextbike-Angebote für die Studierenden der Uni Mannheim aus. Das vom AStA, bestehend aus Jungsozialisten, grün-alternativen und LISTE, vereinbarte und angestrebte Konzept schadet der VS und damit jedem einzelnen Studenten. Aussagen wie „Wir müssen das Geld sowieso irgendwie ausgeben“, wie von Seiten des AStA-Vorstands in der Vergangenheit zu hören waren, machen deren leichtfertiges und verantwortungsloses Handeln deutlich.

Wir lehnen derart unüberlegten, pseudo-sozialen Aktionismus ab und setzen uns dafür ein, dass euer Geld nicht sinnlos verschwendet wird, sondern den Mitgliedern der Verfassten Studierendenschaft zu Gute kommt.


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