Positionen


Für uns als Liberale Hochschulgruppe steht die Freiheit des einzelnen Menschen im Vordergrund. Für uns gilt: Dein Studium, deine Freiheit. Wir wollen jedem Studierenden ermöglichen, sich selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu entfalten. Da, wo Freiräume im Studium fehlen, setzen wir uns konsequent für ihre Schaffung ein, um das Beste aus uns allen und der Hochschullandschaft zu machen. In unserem Grundsatzprogramm „Freiheit für Freigeister“ der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg kannst Du nachlesen, wie wir uns die Verbesserungen konkret vorstellen.

Für die Verwirklichung unserer Ideen setzen wir uns auch an der Hochschule Pforzheim ein. Im Zentrum unserer Politik steht dabei jeder einzelne Studierende und keine Ideologie. Als Liberale Hochschulgruppe wollen wir die Hochschule Pforzheim aktiv mitgestalten und Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Studierenden in den Vordergrund rücken.

 

Das ist unser Zehn-Punkte-Plan für Pforzheim:

1. Reading Weeks vor der Prüfungsphase einführen
Studieren bedeutet für uns, sich eigenständig mit Inhalten auseinanderzusetzen und selbstorganisiert zu arbeiten. Wir als Liberale Hochschulgruppe fordern deshalb die Einführung einer vorlesungsfreien Woche vor Beginn der Prüfungsphase, einer sogenannten Reading Week, um den Studierenden mehr Zeit zur individuellen Prüfungsvorbereitung zu geben.

2. Mehr Lern- und Arbeitsplätze schaffen
Wir als Liberale Hochschulgruppe setzen uns dafür ein, dass auf dem Campus mehr Lern- und Arbeitsplätze zum eigenverantwortlichen Lernen geschaffen werden. Besonders kurz vor und während der Prüfungsphase kommt es hier regelmäßig zu Engpässen. Die Einrichtung zusätzlicher Kapazitäten, zum Beispiel durch die Umgestaltung von Flächen in der Bibliothek, ist für uns eine Investition in den Lernerfolg der Studierenden.

3. Das Studium Generale ausweiten
Wir als Liberale Hochschulgruppe setzen uns für die Ausweitung des Studium Generale an der Hochschule Pforzheim ein. Im Sinne des humboldtschen Bildungsideals wollen wir das Denken in alle Richtungen fördern, damit den Studierenden neben der fundierten fachlichen Bildung auch eine breite Allgemeinbildung ermöglicht wird. Daher wollen wir darauf hinwirken, dass die Zahl der Vortragsveranstaltungen erhöht wird und außerdem die Möglichkeit erörtert wird, sich den Besuch fachfremder Leistungen anrechnen zu lassen.

4. Für Wahlfreiheit beim Semesterticket sorgen
Derzeit müssen alle Pforzheimer Studierenden über ihre Beiträge an das Studierendenwerk das Semesterticket mitfinanzieren – unabhängig davon, ob sie es nutzen oder nicht. Wir als Liberale Hochschulgruppe setzen uns für Wahlfreiheit beim Semesterticket ein: Wer die Leistungen des Semestertickets nicht in Anspruch nimmt, darf dafür auch nicht zur Kasse gebeten werden. Studierende, die das Angebot nutzen möchten, können weiterhin ein Semesterticket zu günstigen Konditionen erwerben, dessen Gültigkeitsbereich dann weiterhin das VPE-Tarifgebiet, also die Stadt Pforzheim und den gesamten Enzkreis, umfasst. Perspektivisch soll als dritte Wahlmöglichkeit außerdem ein landesweites Semesterticket, dessen Gültigkeitsbereich sich auf ganz Baden-Württemberg erstreckt, zur Wahl stehen.

5. Den Busverkehr von und zur Hochschule stärken
Wir als Liberale Hochschulgruppe wollen eine spürbare Verbesserung des Busverkehrs von und zur Hochschule erreichen. Die derzeitige Bedienungsqualität ist in mehrfacher Hinsicht nicht zufriedenstellend: Zum einen kommt es insbesondere zu den Stoßzeiten morgens und nach Ende der Vorlesungen zu einer subjektiven Überfüllung der Busse, zum zweiten hat sich durch die Verkürzung der Linie 5 die Anbindung der Nordstadt an die Hochschule verschlechtert. Gemeinsam mit der Stadt Pforzheim als Aufgabenträger des ÖPNV wollen wir eine Lösung finden, wie die Linie 5 als besonders nachfragestarke Achse des Busverkehrs in Pforzheim gestärkt werden kann.

6. Die Parkplatzsituation verbessern
Wir als Liberale Hochschulgruppe setzen uns für die freie Wahl des Verkehrsmittels ein. Dazu gehört, dass Studierende, die mit dem Auto anreisen, ausreichende Parkmöglichkeiten vor Ort vorfinden. Die bislang vorhandene Möglichkeit, auch den P3-Parkplatz des Wildparks während der Vorlesungszeiten zu nutzen, darf deswegen nicht eingeschränkt werden. Wenn es baulich möglich ist, sollte auch die Ausweisung weiterer Parkflächen in Erwägung gezogen werden.

7. Mehr E-Books im Bibliotheksbestand verfügbar machen
Wir als Liberale Hochschulgruppe setzen uns für ein breiteres Angebot an E-Books im Bestand der Hochschulbibliothek ein. Die Vorteile des E-Books, wie die Möglichkeit der Textsuche oder dass E-Books anders als herkömmliche Bücher für unbegrenzt viele Nutzer gleichzeitig verfügbar sind, machen es zur idealen Technologie für den Wissenschaftsbetrieb. Deshalb wollen wir erreichen, dass die Hochschulbibliothek weitere E-Book-Sammlungen oder Einzeltitel in ihr Angebot aufnimmt.

8. Mit Vorlesungsaufzeichnungen das Lernen erleichtern
Wir als Liberale Hochschulgruppe setzen uns dafür ein, dass Lernen von überall aus und zu jeder Zeit möglich wird – deshalb befürworten wir das Aufzeichnen von Vorlesungen. Besonders zur Wissensauffrischung und Klausurvorbereitung können Vorlesungs-aufzeichnungen spürbar zum Lernerfolg beitragen. Das Verpassen wichtiger Inhalte, weil zwei parallel stattfindende Veranstaltungen nicht gleichzeitig besucht werden können, gehört der Vergangenheit an, und darüber hinaus können mehr Studierende auch an fachfremden Vorlesungen teilnehmen. Im Einklang mit dem Persönlichkeitsrecht der Professorinnen und Professoren wollen wir hier eine unbürokratische und nutzerfreundliche Lösung erarbeiten und umsetzen.

9. Elternunabhängiges BAföG schaffen
Wir als Liberale Hochschulgruppe bekennen uns dazu, dass jeder qualifizierte junge Mensch unabhängig von seiner persönlichen wirtschaftlichen Situation die Möglichkeit zu einem Studium haben muss. Die derzeitige Gestaltung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes ist jedoch nur ungenügend durchdacht, denn zu einem selbstbestimmten Studium und Leben in Freiheit gehört in erster Linie die eigene Unabhängigkeit. Das aktuelle Förderungsmodell, das vom Einkommen der Eltern bestimmt wird, unabhängig davon, in welcher familiären Konstellation sich der Betroffene befindet, ist dabei zutiefst ungerecht und nicht vereinbar mit unserem Bild eines freien und selbstbestimmten Menschen. Was wir brauchen, ist ein elternunabhängiges BAföG, damit jeder Studierende dazu befähigt wird, auf eigenen Beinen zu stehen.

10. Hochschule und Stadt enger verzahnen
Wir als Liberale Hochschulgruppe fordern eine stärkere Vernetzung zwischen der Hochschule und der Stadt Pforzheim. Gerade für Studierende sind Mobilität, die Wohnungssituation und die Lebensqualität einer Stadt entscheidend für gute Studienbedingungen. Aus diesem Grund muss es eine zentrale Aufgabe der verfassten Studierendenschaft und der Hochschule sein, diese Punkte auch gegenüber der Stadt zu vertreten, um so die Studienbedingungen zu verbessern. Studierendenrat und Allgemeiner Studierendenausschuss sollten deswegen im ständigen Austausch mit der Stadt stehen und hierfür möglichst einen eigenen Posten schaffen. Zugleich ist die Stadt Pforzheim aufgefordert, die Hochschule besser in relevante Entscheidungen einzubinden.

Hier findest Du unser ganzes Programm auch im PDF-Format


Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zum Datenschutz

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen