Sterbehilfe und Selbstbestimmung am Lebensende – Anspruch und Wirklichkeit

 

Vortrag am 12. Juni um 19 Uhr im HS 23 Kupferbau Tübingen mit Herrn Dr. Roger Kusch und Herrn Prof. Dr. Bernd Hecker

Seit einigen Jahren findet in Deutschland eine intensive Debatte über fundamentale ethische Fragen statt; es geht dabei um die Menschenwürde, Mitmenschlichkeit und die Selbstbestimmung in Grenzsituationen des Lebens.
Die Frage nach der Autonomie bezüglich der Beendigung des eigenen Lebens ist dabei eine der schwierigsten. Wie gehen eine liberale Demokratie, der freiheitliche Rechtsstaat und eine offene Gesellschaft mit der Frage nach der conditio humana bei Alter, Krankheit, Sterben und Tod um?

Im Rahmen der UN-Menschenrechtswoche 2018 lädt die Liberale Hochschulgruppe Tübingen gemeinsam mit der Reinhold-Maier-Stiftung zur Diskussion dieser Thematik mit den Experten Dr. Roger Kusch (Vorsitzender des “Sterbehilfe Deutschland e.V.”) und Prof. Dr. Bernd Hecker (Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches
Strafrecht, Strafprozessrecht, sowie Umweltund Wirtschaftsstrafrecht) ein.

Beide werden in anschaulichen Vorträgen die verschiedenen Aspekte unter dem Thema “Sterbehilfe und Selbstbestimmung am Lebensende: Anspruch und Wirklichkeit” beleuchten und danach mit Ihnen zusammen die Thematik in einer offenen Diskussion vertiefend besprechen.

Wir laden alle Tübinger gerne ein, sich am Abend des 12. Juni um 19 Uhr im Hörsaal 23 im Kupferbau in Tübingen mit dieser aktuellen Thematik auseinanderzusetzen.

Natürlich ist die Veranstaltung kostenfrei.

Wir freuen uns auf den Abend, auf Sie und natürlich auf die beiden hervorragenden Referenten!

Eure LHG Tübingen

Facebook-Veranstaltung

Anmeldung bei der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit

Menschenrechtswoche Tübingen

Uni Tübingen neu denken!

Wir freuen uns auf die Uniwahlen 2018!   

Mit Freude & Ideenreichtum arbeiten wir daran, die Uni für euchnoch besser zu gestalten!
Wir wollen euren Unialltag vereinfachen und werden dafür bald einige konkrete Maßnahmen vorstellen – seid gespannt!

Egal ob zu Stura internen Themen wie Finanzen, Effizienz und eine größere Beteiligung der Studis oder ob zu hochschulpolitischen Themen wie Digitalisierung, Europa & Internationales, Umwelt, Unibib, Mensa, landesweites Semesterticket, Qualität der Lehre, Anwesenheitspflichten, Forschung und Stipendien – wir wollen die konkrete Situation an der Eberhard Karls Universität Tübingen neu denken und verbessern!

Mit “unseren 3 vom Berg” wollen wir gerade auch die Perspektive der Bergstudenten vertreten – Julius LübberdinkJason Stahlecker und Larissa Pünnel.

Zugleich wollen wir zusammen mit dem RCDS Tübingen und unserem Kandidaten Lars Ingelbach im Senat für die Umsetzung & Qualität an der Uni Tübingen sorgen.

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Sehr herzlichen Dank an Pierre Bounin für die großartigen Fotos! 

Interessentenabend & gemütlicher Austausch

 

Liebe LHG Tübingen, liebe InteressentenInnen, 

in zwei Tagen haben wir unseren großen Auftaktabend zum Sommersemester 2018. 

Nachdem schon das erste Strategietreffen und ein Treffen mit der Uni stattfanden, laden wir euch am Mittwoch, 19.30, in Übungsraum 8 der Alten Physik für einen Interessentenabend ein, bei der wir unsere Arbeit und unser Programm für das aktuelle Semester vorstellen.
Ab ca. 20.15 Uhr folgt dann der gemütliche Austausch über Hochschulpolitik, bei dem wir uns kennen lernen und vertieft diskutieren können.
Auch ein paar Vertreter des RCDS Tübingen kommen uns besuchen!

Auch der Wahlkampf spielt eine wichtige Rolle! Wenn ihr euch vorstellen könnt, für den Stura zu kandidieren kommt vorbei oder meldet euch bei uns!

Wir freuen uns mit euch mit voller Kraft in das Semester zu starten!

https://www.facebook.com/events/143762906464401/

https://www.facebook.com/events/207284993382689/

P.S.: Bereits morgen, 19.30 Uhr im Kupferbau wird die studentische Vollversammlung stattfinden.

https://www.facebook.com/events/160705974759623/

Beste Grüße
Eure LHG Tübingen 


Meldungen des Landesverbands

Stellungnahme zum landesweiten Semesterticket

Es wird orakelt, dass an den Hochschulen in Baden-Württemberg schon bald eine Abstimmung zur Einführung eines landesweiten Semestertickets stattfinden soll.

Auf einer eigens dafür eingerichteten Facebookpage wird die frohe Botschaft verkündet, dass wir alle bald in Baden-Württemberg ganz mobil sein dürfen.

Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Was uns als tolle Kompromisslösung verkauft wird, ist auf den zweiten Blick wenig ansehnlich.

Aber zuerst zum vorgeschlagenen System – es sieht drei Stufen vor:

Stufe 1: Zu dem Solidarbeitrag, den jeder von uns zu Beginn jedes Semesters zahlt, sollen auf jeden Fall 71,75€ dazukommen. Das zahlt ihr dann unabhängig davon, ob ihr ein Semesterticket habt oder nicht. Dafür sollt ihr dann aber werktags ab 18 Uhr durchs Ländle düsen dürfen – mehr aber auch nicht!
Das bedeutet in Stufe 1:
Solidarbeitrag eurer Uni + erweiterter Solidarbeitrag 71,75 €

Stufe 2: Ihr bezahlt schon den Solidarbeitrag und den erweiterten Solidarbeitrag aus Stufe 1. Wenn ihr jetzt noch das lokale Semesterticket von dem Verkehrsverbund bei euch kauft, dürft ihr nun nicht mehr nur im Ländle ab 18 Uhr unterwegs sein, sondern auch zu jeder beliebigen Zeit in eurem Verbund.
Das bedeutet in Stufe 2:
Solidarbeitrag eurer Uni + 71,75€ + Kosten für das Ticket vor Ort

Stufe 3: Da ihr jetzt aber immer noch nicht im schönsten Bundesland der Republik rumfahren könnt wann und wie ihr wollt, gibt es die Stufe 3. Alles was ihr tun müsst, ist nochmal 198,25€ auf den Tisch zu legen – und los geht’s!
Das bedeutet in Stufe 3:
Solidarbeitrag + 71,75€ + Kosten für das Ticket vor Ort + 198,25€

Weder klingt es simpel, noch ist es das. Was als erstes ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass der, der landesweit unterwegs sein will, pro Semester tief in die Tasche greifen muss. Die Ausgaben in Stufe 3 können sich abhängig von den Kosten des Semestertickets vor Ort auf über 400€ pro Semester belaufen. Da klingt es fair und vernünftig, dass die Kosten insgesamt über den Solidarbeitrag auf alle Studierenden in Baden-Württemberg verteilt werden sollen – dann wird’s nicht ganz so teuer, wenn man alles will.

Man muss sich dabei aber vor Augen führen, dass nach Angaben des Verkehrsministeriums nur knapp 90% der Studierenden überhaupt ein Semesterticket erwerben können. Davon wiederum erwerben tatsächlich nur etwa 60% ein solches Ticket bei ihren Verkehrsverbünden.
Im Umkehrschluss heißt das, dass 40% der Studierenden einen Beitrag für etwas zu leisten haben, das sie selbst gar nicht nutzen. Und das haben diese 40% zu zahlen, ob sie wollen oder nicht.
Die Frage, ob die etwas kleinere Hälfte der Studierenden die Trips der anderen Hälfte der Studierenden quer durchs Ländle und zurück finanzieren müssen soll, beantworten wir mit einem klaren Nein!
Die finanziellen Belastungen vieler Studierenden sind sowieso schon schwer genug. Für viele gehört der Job genauso zum Alltag wie der wiederkehrende Ärger mit der Bürokratie beim BAföG.
Eine finanzielle Mehrbelastung für die Mobilität Anderer ist hier fehl am Platz. Und dafür ist die freie Fahrt für alle unter der Woche ab 18 Uhr nur ein schwacher Trost.

Hinzu kommt noch, dass das landesweite Semesterticket für einen sehr großen Teil der Studierenden in Baden-Württemberg schlicht unattraktiv ist. Studiert man denn nicht zufällig im Herzen von Baden-Württemberg, wie in Tübingen oder Stuttgart, sondern in einer der vielen Grenzunis, wie Heidelberg oder Ulm, nützt einem die Mobilität im ganzen Bundesland nur wenig. Direkt an der Grenze ist Schluss. Für einen Ulmer Studierenden wäre die freie Fahrt nach Bayern wohl praktischer. Häufig werden Anschlusstickets in benachbarte Verbünde auch günstiger und interessengerechter sein als ein landesweites Ticket.

Neben Alledem muss man noch danach fragen, ob es ein solches landesweites Ticket überhaupt braucht. Fragen wir uns doch alle selbst, wie oft wir das Bedürfnis haben, durch Baden-Württemberg zu reisen. Wenn es z.B. fünf Mal pro Semester von Tübingen nach Stuttgart gehen soll, kann man die 71,75€ besser dafür investieren – jeder für sich, jeder wie er oder sie es braucht.

Der große Wurf wird mit dem jetzigen Modell nicht zu erreichen sein. Wenn sich hier etwas ändern soll, dann bitte umfassend und richtig. Einheitliche landesweite Semestertickets gibt es auch in anderen Bundesländern.

Lieber kein Ticket, als dieses Ticket! Bei der Urabstimmung zum Ticket ist die einzig richtige Antwort: Nein!

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Diesel weg. Parkplätze weg. Freiheit weg?

Diese Frage diskutierten Norbert Haug (Journalist, ehem. Motorsport-Chef von Mercedes-Benz), Jochen Haußmann (stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP im Landtag von Baden-Württemberg, Sprecher für Verkehrspolitik), und Ulrich Begemann (Leiter New Technologies, Voith GmbH & Co. KGaA) gestern bei der gleichnamigen Veranstaltung der Reinhold-Maier-Stiftung in Kooperation mit der LHG Hohenheim.

Unsere Landesvorsitzende Kira Scholler war aktiv vor Ort, um für die LHG BW neue Impulse vor dem Hintergrund einer sich ändernden Umwelt- und Verkehrspolitik zu gewinnen.

#LHGBW #liberalehochschulgruppen #lhg

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Unsere Landesvorsitzende zu Besuch in Tübingen

Damit bei der LHG-Tour durchs Ländle die eigene Ortsgruppe nicht vergessen wird, hatte unsere Landesvorsitzende Kira Scholler gestern ein Heimspiel bei der LHG Tübingen

Zusammen mit unserem Landesschatzmeister Timothy Randall und dem Tübinger LHG-Team wurden Alternativen zum geplanten landesweiten Semesterticket (#howaboutno) sowie Vorhaben und Ideen für den Sommerwahlkampf zu den anstehenden Hochschulwahlen in Baden-Württemberg besprochen.

Zu Gast war neben vielen Interessentinnen und Interessenten auch der RCDS Tübingen, mit dem über einen gemeinsamen Austausch diskutiert wurde.

#LGHBW #LHGTUE #liberalehochschulgruppen #lhg

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