Urabstimmung zum Landesweiten Semesterticket

Am 11.07.2018 und 12.07.2018 ist es an der Universität Ulm soweit. Es wird eine Urabstimmung zum Landesweiten Semesterticket geben!

Die Frage über die ihr abstimmen könnt wird lauten: Bist Du dafür, dass zukünftig ein Semesterticket Baden-Württemberg zu den veröffentlichten Konditionen angeboten wird?

Das heißt, ihr dürft euch entscheiden, ob euch nach einem aktuellen Modell zum landesweiten Semesterticket künftig 71,75€ pro Semester aus den Taschen gezogen werden oder ob ihr weiterhin über euer ohnehin schon knappes Budget als Studierende/r selbst verfügen wollt.

Als kompensatorisches Feigenblatt für die zusätzliche Belastung durch diesen studentischen Zwangsbeitrag von 71,75€ bieten euch die kleptomanischen Kräfte im Ländle werktags die Nutzung des ÖPNVs in Baden-Württemberg ab 18 Uhr sowie an Wochenend- und Feiertagen an.

Blöd nur für all diejenigen, die…

… morgens mit dem ÖPNV zur Uni müssen, da ihre Präsenzveranstaltungen komischerweise nicht auf die Regelungen des landesweiten Semestertickets Rücksicht nehmen. Hier darf nochmals tief in die eigene Tasche gegriffen und das Ulmer Semesterticket gekauft werden. Kostenpunkt: 120€. Zusammen mit dem geplanten Zwangsbeitrag: 191,75€ jedes Semester!

… wirklich das landesweite Semesterticket wollen, für das sie ohnehin schon 71,75€ abdrücken müssen. Hier kämen eigentlich „nur“ nochmal 198,25€ oben drauf, jedoch ist die Voraussetzung für den Kauf des landesweiten Semestertickets der Kauf des Ulmer Semestertickets für 120€. Summa summarum 390€ jedes Semester!

… aus Augsburg und anderen bayerischen Orten pendeln oder mit dem Auto bzw. Fahrrad fahren. 71,75€ pro Semester dürfen sie nun für eine kleine Minderheit abdrücken, welche allen Ernstes bereit ist, den astronomischen Wucherpreis von 390€ pro Semester zu zahlen.

Wir als liberale Stimme an der Uni Ulm lehnen dieses lächerliche Modell zum landesweiten Semesterticket ab!

Unser Hochschulort liegt nur ein Flussufer vom Freistaat Bayern entfernt, aus dem zahlreiche Studierende tagtäglich zur Uni pendeln.
Für diese Studierenden als auch alle anderen, die lediglich das Ulmer Semesterticket, ihr Fahrrad oder Auto nutzen, würde der zusätzliche Zwangsbeitrag für das landesweite Semesterticket eine massive Verschlechterung ihres monatlichen Budgets bedeuten – ohne sinnvolle Gegenleistung!

Falls ihr weiterhin über euer Geld selbst verfügen wollt, könnt ihr bis 29. April eure Meinung unter www.semesterticket-bw.de (-> „Zur Wahl“) in die Diskussion einbringen!

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