STUDI-TICKET-ERWEITERUNG OHNE FALSCH VERSTANDENE SOLIDARITÄT!

Von Dienstag bis Freitag habt ihr als Studierende die Möglichkeit online darüber
abzustimmen, ob es ab dem Wintersemester ein optional erweiterbares Studi-Ticket
geben soll.

KONKRET: Das bestehende Studi-Ticket der Stadtwerke soll als Option um den
VHB-Bereich bis Radolfzell, Schaffhausen, Singen, Engen und Stockach ergänzt
werden.
Wir Liberale begrüßen die Umsetzung dieser uralten Forderung, lehnen aber das der
Abstimmung zugrundeliegende Finanzierungsmodell eindeutig ab!

GRÜNDE:

  • Eine Erhöhung des sog. Solidarbeitrages um 7€, die von allen
    Studierenden getragen werden muss, unabhängig davon ob überhaupt ein StudiTicket erworben wird.
  • Vorteile daraus entstehen für jene, die das neue erweiterte VHB-Studi-Ticket
    erwerben – und für die beteiligten Unternehmen, die sich über garantierte,
    leistungsunabhängige Mehreinnahmen freuen dürfen.

GEGENSEITE: Mit der solidarbeitragsfinanzierten Studi-Ticket-Erweiterung wird der
angespannten Wohnsituation entgegengetreten.

REALITÄT: Studierende im Stadtbereich von Konstanz zahlen deutlich höhere Mieten
als Studierende die im Umland von Konstanz leben. Die Subventionierung von
„weiten Wegen“ ist ungerecht! In der Stadt wohnende Studierende erhalten auch
keine Unterstützung bei ihren hohen Mieten, „kurze Wege“ hin oder her!
Die Hilfs-Behauptung, Wohnraum im Umland von Konstanz attraktiver zu gestalten
und so die Steigerung der Mietpreise in Konstanz zu verlangsamen, ist rein spekulativ.
Der Stadtbereich von Konstanz wird für Studierende immer attraktiver sein als das
Umland: Eine spürbare Entlastung von Wohnsituation und Mieten in Konstanz wird
sich nicht einstellen.
Die Erweiterungsoption muss auf faire finanzielle Füße gestellt werden.

DESHALB: J A ! zur echten Erweiterungs-Option bedeutet N E I N ! zur
Abstimmungsvorlage!