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demokratische Wahlen | klare Zuständigkeiten | transparente Entscheidungen

Gesetzentwurf zum StudentenparlamentDie Studentische Mitbestimmung ist im Wandel. Kommt die Verfasste Studierendenschaft (VS)? Wie soll sie ausgestaltet werden? Und was sind die Alternativen zu Zwangsmitgliedschaft, Zwangsbeiträgen und Satzungshoheit? Werden Studenten künftig von ihren Kommilitonen zur Kasse gebeten, obwohl es momentan zu den Aufgaben der Hochschulen zählt, für die Kosten der Studentischen Mitbestimmung aufzukommen?

Als Alternative zum verstaubten System der Verfassten Studentenschaft hat die FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg einen Gesetzentwurf eingebracht: “Stärkung der studentischen Mitbestimmung an den Hochschulen durch die Einführung von Studentenparlamenten.”

Das dem Gesetzentwurf zugrunde liegende Modell der Studentenparlamente wurde von den Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg entwickelt und in den politischen Prozess eingebracht. Es hält hiermit Einzug in das Gesetzgebungsverfahren.

Warum wir Studentenparlamente brauchen

Gesetzentwurf zum StudentenparlamentDie derzeitige Situation der studentischen Mitbestimmung an den Hochschulen im Land ist in vielerlei Hinsicht mangelhaft:

  • Wahlen zum AStA werden aufgrund der Intransparenz der Studentenvertretung oft als überflüssig wahrgenommen.
  • Die AStA-Vertreter geben nach ihrer Wahl regelmäßig ihre Kompetenzen an nicht demokratisch gewählte Gremien ab, die dann hinter verschlossenen Türen tagen und deren Entscheidungsprozesse für das Gros der Studenten nicht transparent sind.
  • Die von der Hochschule zur Verfügung gestellten Geldmittel versickern in intransparenten Systemen, ohne dass Rechenschaft gegenüber den Kommilitonen abgelegt werden muss, für deren Belange die Mittel eigentlich vorgesehen sind.
  • Die Einführung eines Studentenparlaments, das von allen Studenten gewählt wird und die Kompetenzverlagerung an nicht demokratisch legitimierte Modelle ausschließt, macht die studentische Mitbestimmung für die große Masse der Studenten wieder durchschaubar.Studentenparlament Die derzeitige Praxis totaler Intransparenz führt zu einer Verdrossenheit, die neben der nicht ausreichenden Ankündigung von Wahlen zu geringen Wahlbeteiligungen führt, die die Legitimation der Vertreter untergraben.

    Verlagert der AStA seine Entscheidungen darüber hinaus noch in die Hinterzimmer von Gewerkschaften, ist die Sinnhaftigkeit einer Wahl der Studentenschaft nicht vermittelbar. Dieser Missbrauch des Systems, der Teile der gewählten Vertreter aus dem Entscheidungsprozess ausschließt und vom Informationsfluss abschneidet, dient nur noch den Vertretern, nicht den Vertretenen. Durch die Satzungshoheit einer Verfassten Studierendenschaft würden diese undemokratischen Systeme einfach weiterbestehen und Transparenz und Demokratie auch weiterhin außen vor bleiben.

    Die Transparenz fehlt dabei nicht nur gegenüber den Studenten, sodern auch gegenüber der Hochschule. Diese findet keinen demokratisch legitimierten Ansprechpartner. Verantwortung wird hin- und hergeschoben und weitergereicht. Erst mit der Einführung von Studentenparlamenten haben die Hochschulen wieder studentische Ansprechpartner, die sich auch so nennen können.

    Beim Studentenparlament geht es um Mitbestimmung in allen Angelegenheiten der Studenten, vor allem auch um die Verwendung der Studiengebühren-Kompensationsmittel. Das heißt, hier geht es um größere Summen und wichtige Entscheidungen, die alle Studenten unmittelbar betreffen. Deshalb ein demokratisch gewähltes Parlament mit klaren Zuständigkeiten und transparenten Entscheidungsprozessen! Gerade in Zeiten von Bachelor und Master, in denen sich die Studenten kürzer an einer Hochschule aufhalten, desto wichtiger sind klare, transparente Verfahren der Mitbestimmung! Bis ein Student herausgefunden hat, in welchem Zirkel nach welchen ungeschriebenen Gesetzen was wie entschieden wird, ist er oft schon andernorts.

    Wie das Studentenparlament funktioniert

    Gesetzentwurf zum StudentenparlamentDer Gesetzentwurf spricht sich für eine Einführung von Studentenparlamenten als zentralem Mitbestimmungsorgan aus. Mit dem Studentenparlament erhalten wir Studenten ein Gremium, das die ausschließliche Plattform zu Diskussion über fachliche und hochschulpolitische Themen bietet. Beschlüsse werden in öffentlichen Sitzungen mehrheitlich getroffen. Die Beschlüsse des Studentenparlaments werden vom Allgemeinen Studentenausschuss umgesetzt, der uns Studenten nach außen vertritt und dem Studentenparlament gegenüber rechenschaftspflichtig ist. Der Gesetzentwurf spricht sich für eine klare institutionelle Trennung von Legislative (Studentenparlament) und Exekutive (Allgemeinen Studentenausschuss) aus. Der Allgemeine Studentenausschuss wird vom Studentenparlament gewählt, beauftragt und kontrolliert. So wird eine klare Aufteilung von Kompetenzen und Kontrolle erreicht.

    Das von uns Studierenden zu wählende Studentenparlament soll ausschließlich die fachlichen und hochschulpolitischen Belange der Studierenden wahrnehmen, den für die Umsetzung der Studentenparlamentsbeschlüsse zuständigen Allgemeinen Studentenausschuss sowie die Vertreter der Studierenden in fakultätsübergreifenden Gremien wählen und über die Verwendung von Studiengebühren oder Kompensationsmittel mitentscheiden. Durch eine gleichzeitige Änderung des Landeshochschulgebührengesetzes soll deren Verwendung zukünftig im Einvernehmen mit dem Studentenparlament erfolgen. Die dem Studentenparlament entsprechenden Aufgaben soll auf Ebene der Fakultät die Fachschaft wahrnehmen, die als studentischer Ausschuss des Fakultätsrats gebildet wird.

    Einführung von Studentenparlamenten – Jetzt!

    demokratische Wahlen | klare Zuständigkeiten | transparente Entscheidungen

    OstereierIch wünsche den Lesern unserer Seiten, unseren Mitgliedern und Förderern, im Namen des ganzen Vorstands der Liberalen Hochschulgruppe Stuttgart, frohe Ostern und ruhige, besinnliche Feiertage!

    Alexander Schopf
    Vorsitzender

    01.02.2012
    10:30bis13:30

    Liebe Freunde und Mitglieder der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg,

    Festschriftam Mittwoch, den 1. Februar, 10.30 Uhr, wird das erste Treffen der LHG im noch jungen Jahr 2012 mit Dr. Timm Kern MdL, dem hochschulpolitischen Sprecher der FDP/DVP-Fraktion, stattfinden und zwar im Landtag von Baden-Württemberg.

    FestschriftIch möchte euch im Namen des Landesvorstands hierzu herzlich einladen. Das große Thema wird natürlich die Novellierung der Studentischen Mitbestimmung sein, so werden wir über den bereits ins Parlament eingebrachten Gesetzentwurf der FDP/DVP-Landtagsfraktion zum Studentenparlament sprechen, an dessen Erstellung die LHG-BW maßgeblich beteiligt war und über das, was die Grün-Rote Landesregierung ihrerseits diesbezüglich vorhat.

    An Nummer eins stehen aber eure Anliegen, die euch an eurem Hochschulort konkret betreffen. Wir bitten daher um rege Teilnahme.

    Eine Anmeldung ist wegen der Raumgröße erforderlich. Schickt einfach eine Nachricht an meine E-Mail-Adresse alexander.schopf[ät]lhg-bw.de oder kontaktiert mich mittels Facebook. Solltet ihr es nicht schaffen, könnt ihr mir gerne auch eure Fragen oder Anregungen überbringen, die wir gerne mit Timm Kern besprechen werden. Ihr könnt auch direkt beim Facebook-Event einen Beitrag hinterlassen.

    Mit herzlichsten Grüßen und bis zum 1. Februar!
    Alexander Schopf
    Landesvorsitzender

    WeihnachtsfotoIch wünsche den Lesern unserer Seiten, unseren Mitgliedern und Förderern, im Namen der ganzen LHG Stuttgart gesegnete Weihnachten, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012!WeihnachtsfotoWeihnachtsfotoWeihnachtsfoto
    Weihnachtsfoto
    Weihnachtliche Grüße!
    Alexander Schopf
    Vorsitzender

    Mensakritik-Stuttgart.de
    Warum Mensakritik? Immer wieder werden in Stuttgart Diskussionen über die Mensen des Studentenwerks geführt. Dabei geht es einerseits um die Qualität des Essens allgemein, aber auch um das Angebot der Mensen bezüglich vegetarischer Mahlzeiten und Bio-Speisen. Die Liberale Hochschulgruppe Stuttgart möchte gemeinsam mit Studenten und Studentenwerk eine Diskussion über mögliche Verbesserungen führen und natürlich auch Lob den Mitarbeitern der Mensen übermitteln. Deshalb bieten wir hier die Möglichkeit, auf Mensakritik-Stuttgart.de eine Rückmeldung zum Essen der Mensa I Holzgartenstraße (Stuttgart-Mitte) und der Mensa II (Stuttgart-Vaihingen) abzugeben. So wird das auf Mensakritik-Stuttgart.de hinterlassene Feedback an das Studentenwerk Stuttgart übermittelt. Macht mit!
    Mensakritik-Stuttgart.de

    Frank Schäffler MdB Auf Einladung des Landesverbands Liberaler Hochschulgruppen Baden-­Württemberg und der Liberalen Hochschulgruppe Mannheim sprach Frank Schäffler MdB am 19. April 2012 in der Universität Mannheim zum Thema “Wege aus der Eurokrise – Alternativen zum Zentralbankensystem”. Über 100 Interessierte Studenten und Mannheimer Bürger säumten den Saal. In seinem einstündigen Vortrag erläuterte der Bundestagsabgeordnete, dass die Trennung von Risiko und Haftung, erst bei Banken und nun bei den Europäischen Staaten ein erhebliches Risiko für unsere Volkswirtschaft und unsere freiheitliche Grundordnung darstellt.

    Schäffler warnte eindringlich vor der Gefahr zunehmender Zentralisierungstendenzen in Europa und sieht die Lösung der aktuellen Probleme stattdessen in mehr Wettbewerb und den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Die Gründe für die gegenwärtige Staatsschuldenkrise sieht er ursächlich bei der extrem expansiven Bereitstellung von Geld durch die Zentralbanken in den letzten Jahren. Immer wenn eine neue durch billiges Geld aufgepumpte Blase platze, [...]

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    Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg und Liberale Hochschulgruppe Mannheim laden ein zu Vortrag und Diskussion an der Universität Mannheim, Raum M003, am Donnerstag, den 19. April 2012, um 17.30 Uhr, mit Frank Schäffler MdB.

    Frank Schäffler MdB Frank Schäffler wird an der Uni Mannheim über die Konsequenzen der europäischen Rettungspolitik und über Wege aus der Euro-Krise referieren. Ein großer Teil der Ökonomen sieht den Mitte 2012 kommenden Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) kritisch. So freut sich Matthias Hübener, Vorsitzender der LHG Mannheim, für eine Hochschule wie Mannheim, die bei den Wirtschaftswissenschaften besonders stark aufgestellt ist, einen so hochkarätigen Referenten für eine Veranstaltung gewonnen zu haben. Der Landesvorsitzende Alexander Schopf freut sich besonders auf die Diskussion mit Frank Schäffler:

    “Frank Schäffler wird vor einer Vielzahl von Wirtschaftswissenschaftlern im Publikum beweisen müssen, ob seine Thesen das halten, was er verspricht. [...]

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    OstereierIch wünsche den Lesern unserer Seiten, unseren Mitgliedern und Förderern, im Namen des ganzen Landesvorstands der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg, frohe Ostern und ruhige, besinnliche Feiertage!

    Alexander Schopf
    Landesvorsitzender

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    Auf der traditionell in Gerlingen stattfindenden Landesmitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg, die in 2012 ihr 25-jähriges Bestehen feiern, wurde am 4. März 2012 ein neuer Landesvorstand gewählt. Die Delegierten bestätigten den bisherigen Landesvorsitzenden Alexander Schopf (LHG Stuttgart) mit großer Mehrheit im Amt. Für Schatzmeister Lucas Schaal (LHG Mannheim) ging indes die Arbeit im Landesvorstand zu Ende. Die Mitgliederversammlung wählte Martin Brüssow (LHG Tübingen) zu seinem Nachfolger. Zum stellvertretenden Landesvorsitzenden für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde Fabian Kurz (LHG Mannheim) gewählt, der das Amt von Sven Krause (LHG Heidelberg) übernimmt. So gestalten dieses Jahr gleich zwei Erst- bzw. Zweitsemester die Arbeit im Landesvorstand mit.

    Mit einem Grußwort richteten sich Gabriele Heise, die Generalsekretärin der Landes-FDP und Jens Brandenburg, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen, an die Teilnehmer [...]

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