Eine kleine Chronologie der bisherigen Geschichte des Masterplans aus Sicht der LHG Stuttgart
Erstellt am 10.07.2009 von Muiriel Thierhoff
Als Ende Mai erste Gerüchte um den sogenannte Masterplan der Universität Stuttgart auftauchten, bemühte sich die LHG Stuttgart um Aufklärung, was genau da im Geheimen geplant wurde. Unser Brief an Unirektor Prof. Wolfram Ressel vom 2. Juni blieb leider bis heute unbeantwortet.
Jedoch nahmen sich am 3. Juni, auf unseren Hinweis hin, die Stuttgarter Zeitung mit “Rektor will 25 Professuren umwidmen” und die Stuttgarter Nachrichten mit “Geisteswissenschaften in Gefahr” mit ersten Artikeln des Themas an und trugen es so in die Öffentlichkeit. Es folgten ein großes Medienecho und heftige Diskussionen. Auch unsere Pressemitteilung vom 3. Juni wurde an verschiedenen Stellen zitiert. Hier eine Übersicht:
- Süddeutsche Zeitung – 08.06.2009:
Stuttgarts Geisteswissenschaftler kämpfen gegen Fakultätsumbau - Stuttgarter Zeitung – 06.06.2009:
Masterplan der Uni Stuttgart: Protest der Parteien gegen Streichpläne - Esslinger Zeitung – 06.06.2009:
Masterplan der Uni Stuttgart: Weiter Kritik an Uni-Neuausrichtung - openPR – 05.06.2009:
Stellungnahme der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg zum Masterplan der Universität Stuttgart - Business-on.de Stuttgart – 05.06.2009:
Masterplan der Uni Stuttgart: Studentenverbände gegen “Kahlschlag bei Geisteswissenschaften”
In einer Stellungnahme des Wissenschaftsministeriums vom 30. Juni, auf Antrag einiger Mitglieder der FDP/DVP-Landtagsfraktion vom 16. Juni hin, ist Folgendes zu lesen:
“Der Rektor hat seine Überlegungen mit den Fakultätsvorständen erörtert und dann den zuständigen Gremien der Universität vorgestellt. Der Universitätsrat hat sich jedoch diese Vorstellungen nicht zu Eigen gemacht. Die Überlegungen sind daher zwischenzeitlich obsolent. Die Gremien der Universität haben mittlerweile beschlossen, verschiedene Expertengruppen einzusetzen, die Konzepte zur Weiterentwicklung der verschiedenen Bereiche erarbeiten sollen.”
Nachdem der Masterplan in seiner ursprünglichen Form nun anscheinend vorerst vom Tisch ist, heißt es nun für uns, an der Sache dranzubleiben und die weitere Entwicklung kritisch zu verfolgen.



