LHG-BW: Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg hat neuen Vorstand gewählt

(Tübingen) Am Sonntag, den 17. April 2016, hat der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg bei der diesjährigen Landesmitgliederversammlung in Tübingen einen neuen Vorstand gewählt.

Die Nachfolge von Tilman Schmeller im Amt des Landesvorsitzenden tritt Björn Flechtner (LHG Tübingen) an, welcher schon zuvor als stellvertretender Landesvorsitzender im Bereich Programmatik mitgewirkt hatte. Letzteres Amt führt von nun an Said Werner (LHG Friedrichshafen) weiter. Maximilian Möws (LHG Mannheim) übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Stellvertretender Landesvorsitzender für Presse und Öffentlichkeitsarbeit wird Lasse Michelsen (LHG Mannheim). Neuer stellvertretender Landesvorsitzender für den Bereich IT ist Frank Ehrle (LHG Tübingen).

Auf der Landesmitgliederversammlung zeigte sich der neue Landesvorsitzende Björn Flechtner von der Aktivität der Gruppen vor Ort begeistert: „Unsere Mitgliedsgruppen erreichen in Hochschulwahlen teilweise zweistellige Ergebnisse. Das zeigt, welches Potential für die Idee der Freiheit innerhalb der Studierendenschaft besteht.“

Nach der Landtagswahl erneuerte Flechtner zudem eine zentrale Forderung der Liberalen Hochschulgruppen: „Wir fordern den neuen Landtag auf, die studentische Mitbestimmung an der Entscheidung, wie die den Hochschulen zur Verfügung gestellten Mittel verwendet werden, wieder auszubauen.“

LHG-BW: Liberale Hochschulgruppen fordern Exzellenzinitiative für die Lehre

Pressemitteilung vom 01. Februar 2016:

Liberale Hochschulgruppen fordern Exzellenzinitiative für die Lehre

Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) nimmt Stellung zur Evaluation der Exzellenzinitiative. Eine Fortsetzung ist wünschenswert, doch Verbesserungen sind notwendig.

Berlin. Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen begrüßt grundsätzlich die Empfehlung der Imboden-Kommission zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative, die laut der Evaluierung die deutschen Hochschulen dynamischer und international konkurrenzfähiger gemacht habe. Dennoch gebe es Verbesserungsbedarf, so der Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen, Johannes Dallheimer.

„Die Exzellenzinitiative hat vor allem die Forschung voran gebracht. Um die Qualität einer Hochschule – und letztlich auch die Qualität von Wissenschaft von Forschung – nachhaltig zu fördern, darf jedoch nicht der zentrale Kern der Universitäten vernachlässigt werden: die Studierenden. Aus diesem Grunde fordern wir, dass bei einer Neuauflage auch eine Exzellenzinitiative für die Lehre geschaffen wird“, so Dallheimer. „Wir wollen die beste Bildung der Welt, und dies schafft man am besten, indem man exzellente Lehre finanziell fördert.“

Mehr studentische Mitbestimmung

Die Empfehlung der Kommission, die Universitätsleitungen bei der Neuauflage der Exzellenzinitiative zu stärken, sieht der LHG kritisch.

„Eine weitere Stärkung der Universitätsleitungen schwächt die studentische Mitbestimmung. Um diesen Missstand zu beheben, spricht sich der LHG für die Einführung studentischer Vizepräsidenten an allen Hochschulen aus“, so der Vorsitzende.

Kritik am FZS

Die Kritik des FZS (Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften), in der mit forschungsfeindlichen und antikapitalistischen Kampfbegriffen wie „Elitephantastereien“ und „gnadenlosem Wettbewerb“ um sich geworfen wird, weist der LHG entschieden zurück. „Der Wettbewerbsgedanke der Exzellenzinitiative ist im Gegenteil der eigentliche Kern für den Erfolg. Konkurrenz belebt seit jeher das Geschäft.

Das Konzept ist ein guter Baustein; doch die Studierenden müssen das Fundament bilden“, so Dallheimer abschließend.

„Wir wollen die beste Bildung der Welt, und dies schafft man am besten, indem man exzellente Lehre finanziell fördert.“ (Johannes Dallheimer,LHG-Bundesvorsitzender)

LHG-BW: Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg drängen auf Lösung des Wohnungsmangels

Pressemitteilung vom 12. Oktober 2015:

Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg drängen auf Lösung des Wohnungsmangels

Semesterstartaktion: „Mein erstes Semester: 1 Zimmer/keine Küche/kein Bad“

Stuttgart. Die Liberalen Hochschulgruppen setzen deutschlandweit mit der Aktion „Mein erstes Semester: 1 Zimmer/keine Küche/kein Bad“ ein Zeichen gegen studentischen Wohnungsmangel.

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studierende ist seit Jahrzehnten ein ungelöstes Problem. Aufgrund der gestiegenen Studienanfängerzahlen in den letzten Jahren hat sich die Problematik weiter verschärft, sodass erneut viele Erstsemester zu Semesterbeginn ohne Wohnung dastehen und auf Zelte, Turnhallen und sogar Autos ausweichen müssen. Gerade vor dem Hintergrund der anhaltenden Flüchtlingskrise und daraus resultierenden Engpässen im Wohnungsmarkt treten die anhaltenden Missstände noch stärker hervor.

„Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist für Studierende bereits seit Jahren unzumutbar. Nur massive zusätzliche Investitionen in den Neu- und Ausbau von Studierendenwohnheimen und den allgemeinen Wohnungsbau können die Lage in deutschen Hochschulstädten entspannen. Neben Bund und Ländern müssen vor allem die Kommunen die Weichen für eine langfristige Beseitigung dieses Mangels stellen.“, so der Landesvorsitzende der LHG Baden-Württemberg, Tilman Schmeller. „Das 120-Millionen-Euro-Programm des Bundes kann den Bedarf nicht ansatzweise decken. Dies kann auch nur in Zusammenarbeit mit Studierendenwerken und privaten Trägern gelingen.“

Weiterhin müssten bürokratische Hürden im Wohnungsbau reduziert werden, um Anreize für private Akteure zu schaffen. Auch die Nutzung leerstehender Flächen und Gebäude, wie ehemaliger Kasernen, stellt eine Chance dar, mehr Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Lob gebührt den zahlreichen ehrenamtlichen Initiativen, die in der Vergangenheit wie heute Studierende privat beherbergen.

Link zur Grafik: http://lhg-bw.de/files/2015/10/Semesterstartaktionsbild_Print.jpg

LHG-BW: PM: Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg haben einen neuen Landesvorstand gewählt

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg haben einen neuen Landesvorstand gewählt

(Stuttgart) Der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) Baden-Württemberg hat auf seiner Landesmitgliederversammlung in Stuttgart am 3. Mai einen neuen Vorstand gewählt.

Dem Landesverband steht von nun an der Tübinger Rhetorik- und Jurastudent Tilman Schmeller (21, LHG Tübingen) vor, der somit Mark Dornbach nachfolgt. Unterstützt wird Schmeller von der Landesschatzmeisterin Ana Lucía Meza (24, LHG Heidelberg) als einer von vier stellvertretenden Landesvorsitzenden. Meza studiert in Heidelberg Chemie im Master. Außerdem wurden noch drei weitere stellvertretende Vorsitzende gewählt: Die Lehramtsstudentin Sophia Florence Eder (21, LHG Tübingen) wird den Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit verantworten. Der Wirtschaftsstudent Björn Flechtner (21, LHG Tübingen) wurde in seinem Amt bestätigt und wird auch weiterhin für den Bereich Programmatik verantwortlich sein. Florian Patschkowsky (23, LHG Karlsruhe), Masterstudent im Fach Wirtschaftsingenieurwesen, kümmert sich fortan um den Bereich IT.

Kai Vollbrecht wurde auf Vorschlag des Ehrenvorsitzenden Alexander Schopf zudem zum Ehrenmitglied ernannt.

Der neue Landesvorstand sieht sich vor wichtige Aufgaben gestellt, insbesondere mit Blick auf die baden-württembergische Landtagswahl im kommenden Jahr. Dort werde sich entscheiden, so Schmeller, ob die Autonomie der Hochschulen ausgebaut oder nur der Status quo verwaltet wird. Als Vorsitzender werde er, so Schmeller weiter, an die Arbeit seines Vorgängers Mark Dornbach anknüpfen, dem er für die gute Arbeit im letzten Jahr besonders danken wollte.

vorstand
v.l.n.r.: Sophia Eder, Mark Dornbach, Florian Patschkowsky, Tilman Schmeller, Björn Flechtner, Daniel Eberz

LHG-BW: Pressemitteilung | Grün-Rote Landesregierung darf Spitzenlehre in Baden-Württemberg nicht verspielen

Pressemitteilung vom 17. Juli 2014:

Grün-Rote Landesregierung darf Spitzenlehre in Baden-Württemberg nicht verspielen – Daher: Keine Grundfinanzierung der Hochschulen auf Kosten der Lehre und Beibehaltung der Mitbestimmung der Studenten über die Finanzmittel!

Uni in Not(Stuttgart) Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) möchte die Qualitätssicherungsmittel für Studium und Lehre in die Grundfinanzierung der Hochschulen überführen. Damit wären die Zweckbindung dieser Mittel für Studium und Lehre und die Mitbestimmung durch die Studierenden aufgehoben. Das Problem der unzureichenden finanziellen Grundausstattung der Hochschulen würde dabei nicht gelöst. Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg (LHG) lehnen eine Überführung von Qualitätssicherungsmitteln in die Grundfinanzierung ab.

Dazu der Ehrenvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Alexander Schopf:

„Mit diesem Vorschlag der Wissenschaftsministerin wird deutlich, dass die Prioritäten der grün-roten Landesregierung nicht im Bereich der Hochschulbildung liegen. Das Loch in der einen Tasche, die Grundfinanzierung, soll durch einen Griff in die andere Tasche, die Qualitätssicherungsmittel, gestopft werden. Eine Überführung der Qualitätssicherungsmittel in die Grundfinanzierung würde schlichtweg zu Lasten von Studium und Lehre erfolgen. Das kann sich das Land Baden-Württemberg mit seiner exzellenten Hochschullehre nicht leisten. Deswegen plädieren die Liberalen Hochschulgruppen im Land für eine an die gestiegenen Studierendenzahlen angepasste Grundfinanzierung der Hochschulen, ohne aber die Qualitätssicherungsmittel anzugreifen. Es darf keine Grundfinanzierung auf Kosten der Lehre geben.“

Nach einem landesweiten Aktionstag im Mai fand am 24. Juni bereits zum zweiten Mal binnen zweier Monate eine Großdemonstration gegen die Pläne der Landesregierung statt. Dabei demonstrierten rund 1200 Studierende vor dem Finanz- und Wissenschaftsministerium in Stuttgart. Die Demonstration unterstützte die Kernforderungen der Landesrektorenkonferenz für einen neuen Solidarpakt, der die Grundfinanzierung der Hochschulen von 2015 bis 2020 festlegen soll. Seit über einem Jahr verhandeln Wissenschafts- und Finanzministerium mit den Hochschulen im Land über die Rahmenbedingungen dieses Solidarpakts III. Die grün-rote Landesregierung wird ihrer Verantwortung für die Hochschulen in Baden-Württemberg nicht gerecht. Die Unterfinanzierung der Hochschulen im Land wirkt sich negativ auf Forschung und Lehre aus.

LHG-BW: LHG-Veranstaltung heute in Konstanz | „Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? – Perspektiven auf den Liberalismus“

Pressemitteilung vom 7. Juli 2014:

Für Kurzentschlossene! LHG-Veranstaltung heute in Konstanz: "Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? – Perspektiven auf den Liberalismus"

“Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? – Perspektiven auf den Liberalismus”Montag, 7. Juli 2014
19.15 Uhr bis 21.15 Uhr
Uni Konstanz, Raum A 704
Universitätsstraße 10
78464 Konstanz

—> Hier geht´s zum Download der Einladung der Reinhold-Maier-Stiftung.

Die Schweiz gilt wegen ihrer ausgeprägten direkten Demokratie und dem eidgenössischen Bürgersinn als Vorbild eines freiheitlichen Staats. Der Schutz der Privatsphäre und Eigentumsverhältnisse, die plebiszitären Elemente politischer Mitbestimmung und der Steuerwettbewerb machten das Land zu einem Hort an Liberalität, Demokratie und Wohlstand, so das gängige Urteil über die Eidgenossenschaft. Stimmt das denn auch? Seit der Volksabstimmung gegen mehr Zuwanderung und eine wachsende europakritische Haltung ändert sich das öffentliche Bild der Schweiz.
Was kann Deutschland, was können Liberale sich von der Schweiz abschauen – und was nicht? Mit einem Blick über Bodensee und Hochrhein ins Nachbarland sollen neue Perspektiven auf den Liberalismus eröffnet werden.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Reinhold-Maier-Stiftung durchgeführt und u.a. aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert. Der Eintritt ist kostenfrei.

Begrüßung
Nils H. Ullrich,
Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Konstanz

Vortrag
Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? –
Perspektiven auf den Liberalismus
Dr. Christopher Gohl,
Koordinator Public Dialogue, Weltethos-Institut, Eberhard-Karls-Universität Tübingen,

Diskussion

anschließend kleiner Empfang

LHG-BW: Liberale Hochschulgruppen unterstützen Großdemonstration “Uni in Not” am 24. Juni in Stuttgart – Die Unterfinanzierung der Unis ist nicht mehr tragbar!

Pressemitteilung vom 23. Juni 2014:

(Stuttgart) Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg unterstützen ausdrücklich die von den Studenten der Uni Stuttgart initiierte Großdemonstration „Uni in Not“. Diese startet am 24. Juni 2014 um 14 Uhr an der Universität Stuttgart in der Keplerstraße zwischen den Gebäuden KI und KII. Ab 13.15 Uhr gibt es Freibier. Die Demo führt vorbei am Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum Ministerium für Finanzen und Wirtschaft am Schlossplatz und endet dort mit einer Kundgebung.

Uni in NotSeit dem Aktionstag zur Hochschulfinanzierung der neun Landesuniversitäten am 21. Mai hat sich wenig getan. Das Thema Unterfinanzierung der Hochschulen darf nicht sofort wieder aus dem Gedächtnis verschwinden. Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg rufen daher zur Beteiligung an der Großdemo „Uni in Not“ auf. Die Liberalen Hochschulgruppen unterstützen die 8 Kernforderungen für einen neuen Solidarpakt der Landesuniversitäten und die Forderungen der Studenten der Uni Stuttgart.

Zurzeit laufen auf Landes- und Bundesebene Verhandlungen über die Hochschulfinanzierung der kommenden Jahre. In Baden-Württemberg soll der sogenannte Solidarpakt III die Grundfinanzierung der Hochschulen von 2015 bis 2020 festlegen. Dies soll den Hochschulen eine gewisse Planungssicherheit im Voraus ermöglichen. Seit über einem Jahr verhandeln Wissenschafts- und Finanzministerium mit den Hochschulen im Land über die Rahmenbedingungen dieses Solidarpakts III. Während Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) eine Anhebung der Grundfinanzierung forderte, formulierte das SPD-geführte Finanzministerium von Nils Schmid MdL Sparvorgaben für das Wissenschaftsministerium. Zudem ruft die Koalition nach der Finanzierung vom Bund.

Dazu der Ehrenvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Alexander Schopf:

„Grün-Rot muss sich endlich an die eigene Nase fassen und sich der eigenen Verantwortung als Landesregierung bewusst werden. Nur so hat die Hochschullandschaft im Land und damit der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg eine Zukunft. Liebe Landesregierung, die Unis sind in Not, handeln sie endlich – denn an der Bildung darf nicht gespart werden!“

Wir freuen uns besonders, dass die FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg für Mittwoch, den 25. Juni 2014 unter TOP 2 die Aktuelle Debatte „Wann ist endlich Schluss mit dem durchsichtigen Land-Bund-Pingpongspiel bei den Solidarpaktverhandlungen mit den Hochschulen?“ beantragt hat. Grün-Rot muss endlich Klarheit schaffen.

LHG-BW: Solidarpakt III – An der Bildung darf nicht gespart werden! Oder führt Grün-Rot nach der Europawahl gar die Studiengebühren wieder ein?!

Pressemitteilung vom 21. Mai 2014:

(Stuttgart) Zurzeit laufen auf Landes- und Bundesebene Verhandlungen über die Hochschulfinanzierung der kommenden Jahre. In Baden-Württemberg soll der sogenannte Solidarpakt III die Grundfinanzierung der Hochschulen von 2015 bis 2020 festlegen. Dies soll den Hochschulen eine gewisse Planungssicherheit im Voraus ermöglichen. Seit über einem Jahr verhandeln Wissenschafts- und Finanzministerium mit den Hochschulen im Land über die Rahmenbedingungen dieses Solidarpakts III. Während Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) eine Anhebung der Grundfinanzierung forderte, formulierte das SPD-geführte Finanzministerium von Nils Schmid MdL Sparvorgaben für das Wissenschaftsministerium. Zudem ruft die Koalition nach der Finanzierung vom Bund.

Dazu der Ehrenvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Alexander Schopf:

„Es ist lange bekannt, dass es um die Hochschulfinanzierung im Land nicht gut bestellt ist. Es ist auch nichts Neues und hat System, dass die grün-rote Landesregierung stets nach dem Bund ruft, wenn es mit dem Geld scheinbar eng wird, ausgenommen ist hier natürlich die Verkehrspolitik, wo Millionenbeträge einfach nicht abgerufen werden. Grün-Rot muss sich endlich an die eigene Nase fassen und sich der eigenen Verantwortung als Landesregierung bewusst werden. Nur so hat die Hochschullandschaft im Land und damit der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg eine Zukunft. Es bleibt zu erwarten, dass Grün-Rot nach der Europawahl die Katze aus dem Sack lässt und aus Ideenlosigkeit noch die Wiedereinführung von Studiengebühren fordert, obwohl es ein massives Einsparpotential im Landeshaushalt gibt. Nachhaltige Politik geht anders,

Liebe Landesregierung, die Unis sind in Not, handeln sie endlich – denn an der Bildung darf nicht gespart werden!“

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg unterstützen den am 21. Mai stattfindenden landesweiten Aktionstag der baden-württembergischen Universitäten zur Hochschulfinanzierung und deren 8 Kernforderungen für einen neuen Solidarpakt ausdrücklich.