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Liebe Freunde und Mitglieder der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg,

Festschriftam Mittwoch, den 1. Februar, 10.30 Uhr, wird das erste Treffen der LHG im noch jungen Jahr 2012 mit Dr. Timm Kern MdL, dem hochschulpolitischen Sprecher der FDP/DVP-Fraktion, stattfinden und zwar im Landtag von Baden-Württemberg.

FestschriftIch möchte euch im Namen des Landesvorstands hierzu herzlich einladen. Das große Thema wird natürlich die Novellierung der Studentischen Mitbestimmung sein, so werden wir über den bereits ins Parlament eingebrachten Gesetzentwurf der FDP/DVP-Landtagsfraktion zum Studentenparlament sprechen, an dessen Erstellung die LHG-BW maßgeblich beteiligt war und über das, was die Grün-Rote Landesregierung ihrerseits diesbezüglich vorhat.

An Nummer eins stehen aber eure Anliegen, die euch an eurem Hochschulort konkret betreffen. Wir bitten daher um rege Teilnahme.

Eine Anmeldung ist wegen der Raumgröße erforderlich. Schickt einfach eine Nachricht an meine E-Mail-Adresse alexander.schopf[ät]lhg-bw.de oder kontaktiert mich mittels Facebook. Solltet ihr es nicht schaffen, könnt ihr mir gerne auch eure Fragen oder Anregungen überbringen, die wir gerne mit Timm Kern besprechen werden. Ihr könnt auch direkt beim Facebook-Event einen Beitrag hinterlassen.

Mit herzlichsten Grüßen und bis zum 1. Februar!
Alexander Schopf
Landesvorsitzender

Ein gutes neues Jahr 2012! Ich wünsche den Lesern unserer Seiten, unseren Mitgliedern und Förderern, im Namen des ganzen Landesvorstands der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg, ein gutes Neues Jahr 2012!Ein gutes neues Jahr 2012!WeihnachtsfotoEin gutes neues Jahr 2012!
Ein gutes neues Jahr 2012!
Mit liberalen Grüßen!
Alexander Schopf
Landesvorsitzender

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13k.jpgWie in den vergangenen Jahren, so auch in 2012, werden die Liberalen Hochschulgruppen wieder einen Infostand auf Dreikönig unterhalten und die Parteitagsbesucher über ihre Ziele und Ideen informieren. Daher der Aufruf: Helfer gesucht! Anmeldung bitte direkt an alexander.schopf[ät]lhg-bw.de. Die Helfer erhalten zudem die Möglichkeit, den Parteitag aus nächster Nähe mitzuverfolgen.

Der 108. Ord. Landesparteitag der FDP findet am 5. Januar 2012 im Kongresszentrum Liederhalle, Hegelsaal – Berliner Platz – 70174 Stuttgart – statt. Helfer treffen sich um 9.20 Uhr am LHG-Stand.23k.jpg

Am 5. Januar 2012 findet im Anschluss an den Parteitag der traditionelle Dreikönigsball statt.

Die Dreikönigskundgebung ist am 6. Januar 2012 im Stuttgarter Opernhaus um 11.00 Uhr – Einlass ab 10.00 Uhr.

Programmatisch wird die LHG mit zwei Anträgen zu aktuellen Fragestellungen ihren Beitrag zur Diskussion leisten:

  1. Plagiate in der Wissenschaft nachhaltig bekämpfen
  2. Größere Wahlfreiheit beim Praktischen Jahr im Medizinstudium – Damit unsere Jungärzte im Land bleiben

Die LHG bittet um Beachtung bei der Wahl der Antragsreihenfolge und um Zustimmung zu den beiden Anträgen.

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Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg lehnen den an einigen Hochschulen des Landes stattfindenden Bildungsstreik entschieden ab.

In diesen Tagen rufen wieder einmal Vertreter linksgerichteter Gruppierungen an den Hochschulen in Deutschland zum Protest im Rahmen des sogenannten „Bundesweiten Bildungsstreiks“ auf. Vorgebracht werden Forderungen zur Verbesserung der Studiensituation an deutschen Universitäten. Diese dienen jedoch nicht selten zur Verschleierung von Kapitalismuskritik. Auch dieser Protest zeigt deutlich, dass dieser von linken Gruppierungen initiierte Bildungsstreik nur ein Ziel verfolgt: junge Menschen für linke Ideen zu gewinnen.

Zu den stattgefundenen Aktionen des 17. November erklärt der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen, Alexander Schopf:

„Die heutigen Bilder zeigten Kommilitonen, die mit einem Sarg symbolisch die Bildung zu Grabe tragen wollten. Gleichwohl scheint im Sarg statt der Bildung die Aktion Bildungsstreik zu liegen.“

Im Rahmen des „Bundesweiten Bildungsstreiks“ waren für den heutigen Tag in vielen Städten des Landes Demonstrationen und Proteste für eine bessere Bildung angekündigt. Während diesem Aufruf vor zwei Jahren etwa in Freiburg noch bis zu 5000 Teilnehmer folgten, fanden sich dort heute lediglich 600 Personen, mithin etwa zwei Prozent der Studenten ein. Schopf:

„Die heutigen Teilnehmerzahlen zeigen, dass der Bildungsstreik an seinem Ende angelangt ist. Die Mehrheit der Studenten hat erkannt, dass der Weg zu besserer Bildung nicht über die angekündigten „subversiven Aktionen“ und „zivilen Ungehorsam“ führt, sondern über konstruktive Zusammenarbeit, wie bei den Liberalen Hochschulgruppen.“

Die LHG kennt die Probleme des Hochschulsystems und setzt sich konstruktiv für dessen Verbesserung ein:

Daher www.studieren-statt-blockieren.de!

  • Pressemitteilung zum Bildungsstreik vom 17. November 2011:
    Zum Download bitte Link anklicken —> PM

Dr. Timm Kern MdLDurch die Einführung von Studentenparlamenten sollen Studenten stärker an Entscheidungen in den Hochschulen beteiligt werden. Dazu legte die FDP/DVP-Landtagsfraktion im August einen Gesetzentwurf vor, den der hochschulpolitische Sprecher der Liberalen, Dr. Timm Kern MdL, nun am 5. Oktober auf einer gemeinsamen Veranstaltung vom Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg und der LHG Mannheim vorstellte. In seinem Vortrag stellte Kern die Eckpunkte des Gesetzentwurfs vor und berichtete vom aktuellen Stand im Landtag.

v. l.: Lucas Schaal, Alexander Schopf, Dr. Timm Kern MdL, Kai VollbrechtDas Modell der Studentenparlamente, das maßgeblich von den Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg mitentwickelt wurde, ist ein Gegenentwurf zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft, wie sie von der grün-roten Landesregierung angestrebt wird. Das Studentenparlament soll insbesondere die hochschulpolitischen Interessen der Studenten vertreten, deren Vertreter in den fakultätsübergreifenden Gremien wählen und über die Verwendung der Studiengebühren mitentscheiden.

Kern kritisierte das geplante Modell der Verfassten Studierendenschaft, das in der Praxis sogar einen Verlust an demokratischer Mitbestimmung bedeuten könnte:v. l.: Dr. Timm Kern MdL
Die Satzungs- und Beitragsautonomie Verfasster Studierendenschaften könnten dazu führen, dass eine Minderheit ohne ausreichende demokratische Legitimation über die Interessen der Mehrheit entscheidet.
Im Gegensatz dazu soll ein Studentenparlament, das in freier, gleicher, geheimer, allgemeiner und unmittelbarer Wahl von den Studenten gewählt wird, die unterschiedlichen Interessen in der Studentenschaft repräsentieren.
Auch das Prinzip der Gewaltenteilung findet Anwendung:
Das Studentenparlament wählt und kontrolliert einen Allgemeinen Studentenausschuss, der die Parlamentsbeschlüsse umsetzt.

In der anschließenden Diskussion wurde ausgiebig über die Unterschiede der beiden Entwürfe diskutiert.

Eine Überprüfung auf Plagiate muss in Zukunft zu einer gewissenhaften Beurteilung von Doktorarbeiten gehören. Dies ist eines der Ergebnisse des Seminars der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg, der LHG Hohenheim und der Reinhold-Maier-Stiftung, das an der Universität Hohenheim am zweiten Juliwochenende stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Schwachstellen in der Bewertung wissenschaftlicher Leistung zukünftig beseitigt werden können. Mit Bezug auf die aktuelle öffentliche Diskussion von Plagiatsfällen in Politikerdissertationen sowie die allgemeine Frage, wie die Leistung eines freien Wissenschaftlers generell bewertet werden kann, waren zum Seminar verschiedene Referenten geladen. Den Kernvortrag hielt Prof. Dr. Uwe Kamenz. Der BWL-Professor der Fachhochschule Dortmund ist Mitautor des Buchs “Professor Untat – Was faul ist hinter den Hochschulkulissen”, in dem er die Frage akademischer Leistung ausführlich beleuchtet. Daneben ist er als wissenschaftlicher Direktor des ProfNet Instituts derzeit intensiv mit Plagiatsfällen in Politikerdissertationen beschäftigt. Die Präsentation kann mit freundlicher Genehmigung von Prof. Kamenz hier heruntergeladen werden.

Prof. Dr. Uwe Kamenz und Landesvorsitzender Alexander SchopfIn seinem Vortrag beschrieb er ausführlich, welche Auswirkungen Wissenschaft generell in einer Gesellschaft habe und wie unterschiedlich teilweise “wirtschaftlicher Erfolg” wissenschaftlicher Leistung bewertet werde. Dabei herrschten mitunter riesige Unterschiede hinsichtlich Aufwand und Ertrag an verschiedenen Forschungsstellen. Die Gesamtleistung der Wissenschaft ließe sich daher mit einfachen Mitteln optimieren. Ein solches Mittel sei beispielsweise die Bekämpfung von Plagiaten. Solche Mehrfachetikettierung einfach erbrachter Forschungsleistung lasse den wirklichen Wert von scheinbar umfangreichen Forschungsergebnissen im Einzelfall stark zusammenschrumpfen.

Wenn man, wie aktuelle Studien, davon ausgeht, dass allein in etwa zehn Prozent der verfassen Dissertationen Plagiate gefunden werden können, besteht durch das Ersetzen dieser durch eigene wissenschaftliche Leistung, ein erhebliches Optimierungspotential. Problematisch ist hierbei weniger das sogenannte Ghostwritertum, also die einfache Verbreitung fremder Forschungsleistung unter eigenem Namen, sondern die Mehrfachverbreitung einmal geleisteter Forschung unter dem Namen eines Plagiators. Solche Mehrfachverbreitung kann jedoch mittlerweile durch die fortschreitende Digitalisierung gedruckter Literatur einfach aufgespürt werden. Hierzu werden die fraglichen Dokumente digital mit einem umfassenden Bestand bereits publizierter Literatur verglichen und auf mögliche Überschneidungen untersucht.

Zum Vergrößern bitte anklicken! – PlagiatsbekämpfungAuch wenn mangelnde Benutzerfreundlichkeit solcher Programme derzeit einige Gutachter davon abzuschrecken scheint, fordert die Liberale Hochschulgruppe, eine solche Überprüfung zukünftig bei der Kontrolle jeder wissenschaftlichen Arbeit einzubeziehen. Sollte sich die Plagiatsdiskussion weiter fortsetzen, sehen die Teilnehmer des Seminars den Ruf der Wissenschaft insgesamt in Gefahr. Da sich wissenschaftliche Forschung und deren Relevanz für die Allgemeinheit häufig nicht für jedermann erschließt, darf nicht der Eindruck entstehen, es handele sich dabei um eine rein eigennützige Veranstaltung.

Aus diesem Grund hoffen die Liberalen Hochschulgruppen auf ein Ende der scheinbar endlosen Enthüllung von Plagiatsfällen. Die Seminarteilnehmer stellten fest, dass dies ein Ende mit Schrecken werden könnte, was jedoch immerhin besser sei als Schrecken ohne Ende. In diesem Rahmen erhebt die LHG die Forderung an Personen des öffentlichen Lebens, ihre Doktorarbeit auf Plagiate überprüfen zu lassen. Dadurch soll nicht die Unschuldsvermutung umgekehrt werden. Jeder, der wissenschaftlich tätig ist oder war, muss jedoch in der aktuellen Situation Verantwortung übernehmen und einer generellen Verdächtigung der Wissenschaft entgegenwirken.
Gruppenbild mit Dr. Timm Kern MdL
Es stand zudem der Besuch von Dr. Timm Kern MdL an, der mit den Teilnehmern über aktuelle Fragen der Hochschulpolitik diskutierte. Neben der fachlichen blieb natürlich auch bei diesem Seminar wieder ausreichend Raum zur informellen Diskussion. Während am Freitagabend der jährliche Dies Academicus der Universität Hohenheim auf dem Programm stand, konnten die Seminarteilnehmer am Samstagnachmittag die Anlagen der ehemaligen Landwirtschaftlichen Akademie und des Schlosses Hohenheim im Rahmen einer Führung erkunden. Das Abendprogramm führte sie später an den Gründungsort des Landesverbands Liberaler Hochschulgruppen, die “Alte Kanzlei” in der Stuttgarter Innenstadt.

LHG-BW: “Prof Untat? Dr. sine causa?” – Referent: Prof. Dr. Uwe Kamenz from LHG-BW on Vimeo.

Angesichts der anhaltenden „Promotionsskandale“ in der deutschen Politik fordern die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg aktive Politiker zur Überprüfung ihrer Dissertationen auf. Der Landesvorsitzende Alexander Schopf dazu:

„Die anhaltenden Enthüllungen schaden dem Ansehen der Wissenschaft. Wer einen Doktortitel trägt, muss die damit verbundene Verantwortung übernehmen und seine Dissertation auf mögliche Plagiate überprüfen lassen.“

Selbst unbegründete Vorwürfe reichen oft schon aus, Personen zu diskreditieren. Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg befürchten daher, dass durch weitere Zurückhaltung der Betroffenen die kommenden Wahlkämpfe auf dem Rücken der Wissenschaft ausgetragen werden. Statistiken zeigen derzeit, dass bis zu zehn Prozent der eingereichten Dissertationen Plagiate enthalten könnten. Schopf sieht daher jeden Promovierten in der Pflicht, Klarheit zu schaffen:

„Die überwiegende Mehrheit der deutschen Promotionsverfahren läuft korrekt ab. Personen des öffentlichen Lebens sollten daher ein Interesse daran haben, klar zu stellen, dass sie Ihren Doktortitel zu Recht tragen und nicht zu den schwarzen Schafen gehören.“

Eine solche Überprüfung ist derzeit durch den Einsatz professioneller Software mit geringem Zeitaufwand möglich und wird in Deutschland von einer Reihe unabhängiger Institutionen, zum Teil kostenlos, wie dem Institut ProfNet an der Fachhochschule Dortmund unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Uwe Kamenz angeboten.

Für die aktuelle Situation sind nach Ansicht der LHG-BW auch die beteiligten Professoren mitverantwortlich. Der Verband sieht sie gefordert, weiteren Schaden von der Wissenschaft abzuwenden:

„Zur gewissenhaften Prüfung einer wissenschaftlichen Arbeit muss ab sofort die Kontrolle auf Plagiate gehören. Gutachter dürfen diese Arbeit nicht weiter intransparenten Internetgruppen überlassen.“

  • Pressemitteilung vom 18. Juli 2011:
    Zum Download bitte Link anklicken —> PM

Facebook & Co. – Machen uns Soziale Netzwerke krank?(Stuttgart – 18. Mai 2011) Ob ihnen neben den aktuell grassierenden EHEC-Erregern auch gesundheitliche Gefahr aus dem Netz droht, wollten mehr als 50 Teilnehmer der Veranstaltung an der Universität Hohenheim wissen. Landesverband Liberaler Hochschulgruppen und Liberale Hochschulgruppe Hohenheim hatten hierzu gemeinsam mit der Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit zum informellen Weißwurstfrühstück geladen.

Die Antwort gab Burkhardt Müller-Sönksen, Medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, den Gästen bereits vorab: “Soziale Netzwerke machen nicht krank” stellte er fest. “Es muss jedoch klar sein, dass es sich bei den sogenannten sozialen Netzwerken im Grunde um einfache Medien handelt, wie etwa das Fernsehen.” Dies bedeute vor allem, dass der Konsum bzw. die Interaktion mit Facebook, VZen, Twitter, Four Square etc. denselben Regeln unterliege wie andere Medien. “Über Facebook, Twitter etc. darf niemand beleidigt oder in seiner Ehre herabgesetzt werden”, erklärte der Hamburger Abgeordnete, der neben dem Mandat als Rechtsanwalt für IT- und Medienrecht tätig ist.Facebook & Co. – Machen uns Soziale Netzwerke krank? Der Umgang mit neueren Formen von Medienkommunikation müsse jedoch auch neu erlernt werden. “Ebenso wie Eltern ihren Kindern bislang beigebracht haben, nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher zu sitzen, sollten sie zukünftig auch den Umgang mit sozialen Medien erklären.” Problematisch sei hierbei, dass die Kinder sich in den Netzwerken meist wesentlich besser zurechtfänden als die Eltern. An dieser Stelle seien Politik und Gesellschaft gefordert, Hilfestellung zu geben.

Nach Auffassung des Referenten enthalten soziale Medien jedoch durch die Möglichkeit, jederzeit Informationen und Meinungen auszutauschen eine zusätzliche Komponente gegenüber den üblichen Medien. Wenn wir in unserem Staatsaufbau oft von der Presse als “vierter Gewalt” sprächen, müssten wir konsequenterweise auch die Netzwerke als “fünfte Gewalt” bezeichnen. Im Gegensatz zur allgemeinen Presse, bei der die Redaktionen Nachrichten auswählen und so die öffentliche Meinungsbildung beeinflussen, geschehe in Netzwerken der Austausch von Themen und Ansichten nahezu unmoderiert. Dies biete die Möglichkeit, viel direkter in Kontakt zu treten und somit selbst viel unmittelbarer an Gesellschaft und Wirtschaft teilzuhaben. Die fünfte Gewalt sei hier das Kollektiv in dem derzeit jedoch nur ein Teil der Gesellschaft hervortrete.

Facebook & Co. – Machen uns Soziale Netzwerke krank?Insgesamt ist Burkhardt Müller-Sönksen zuversichtlich, was unseren Umgang mit sozialen Netzwerken angeht:

“Alles Neue wird zunächst belächelt, danach bekämpft und schließlich für selbstverständlich erklärt.”

Weißwurstfotos im Plakat: Rainer Zenz

LHG-BW: “Facebook & Co. – Machen uns Soziale Netzwerke krank?” Weißwurstfrühstück mit Burkhardt Müller-Sönksen MdB from LHG-BW on Vimeo.

Die Landes-FDP will ihre Mitglieder und die Bürger stärker an der Parteiarbeit beteiligen – unter anderem mit Befragungen und Unterschriftenlisten. Laut Landesvize Hartfrid Wolff sollen die Delegierten auf dem Landesparteitag im Januar über entsprechende Anträge abstimmen. Eingeführt werden könnte demnach eine Mitgliederbefragung über den Parteivorsitz. Die Hürden für Mitgliederentscheide in der Partei sollen gesenkt werden. Außerdem wollen die Liberalen ein Verfahren starten, nach dem Bürger mit mindestens 1.000 Unterschriften dafür sorgen können, dass ein Thema auf einem FDP-Landesparteitag diskutiert wird. Mit diesen neuen Anträgen solle die FDP zur “Avantgarde im Bundesverband” werden, sagte Wolff. Der Bundestagsabgeordnete aus dem Rems-Murr-Kreis leitet eine Kommission, die die Vorschläge erarbeitet hat.

Gremium soll Mindestlohn ermitteln

Ein weiteres wichtiges Thema auf dem Landesparteitag wird der gesetzliche Mindestlohn sein. Der Reutlinger Bundestagsabgeordnete Pascal Kober erklärte, der Mindestlohn müsse von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern sowie von Wissenschaftlern gefunden werden. Die Wissenschaftler seien wichtig für die [...]

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{text}Die unabhängige Zählkommission hat das Ergebnis der Auszählung der Abstimmung zum ESM bekannt gegeben. Die Mehrheit der Mitglieder, die sich an der Abstimmung beteiligt haben, hat sich hinter die Position des Bundesvorstandes gestellt: 54 Prozent votierten für Antrag B. 44 Prozent der Stimmen entfielen auf den Antrag der Initiatoren des Entscheids. “Die FDP bleibt klar pro-europäisch”, kommentierte FDP-Chef Philipp Rösler das Ergebnis.

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(via FDP-Newsletter)

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