Einladung zur Veranstaltung: “Grundschule – Gemeinschaftsschule – Hochschule | Welche Bildung braucht das Land?” mit Dr. Timm Kern MdL

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Grundschule – Gemeinschaftsschule – Hochschule | Welche Bildung braucht das Land?Donnerstag, 27. November 2014
18.30 Uhr bis 20.00 Uhr
Institut für Mineralogie und Kristallchemie
Uni Stuttgart, Raum M 18.01
Azenbergstraße 18
70174 Stuttgart

Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg, LHG Stuttgart und JuLis Stuttgart laden euch herzlich ein zum Vortrag an der Uni Stuttgart mit Dr. Timm Kern MdL, bildungspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion!

Auch das Bildungswesen im Land ist leider sehr von der politischen Großwetterlage in Stuttgart abhängig. Was bisher galt, kann „morgen“ bei einem Regierungswechsel schon wieder obsolet sein. Wichtig wären im Bildungsbereich aber Planbarkeit und Verlässlichkeit.

Durch zahlreiche, tief einschneidende Reformen wurde das baden-württembergische Bildungssystem in den letzten drei Jahren in erhebliche Unruhe versetzt. Äußerungen von konservativen Politikern, zahlreiche Reformen der grün-roten Landesregierung nach einem erfolgten Regierungswechsel wieder rückgängig zu machen, tragen nicht dazu bei, die Situation im Bildungsbereich zu beruhigen.

Die eigentliche Frage, um die es jedoch bei all den Diskussionen geht, ist: „Welche Bildung braucht das Land?“, um weiterhin weltweit an der Spitze dabei sein zu können.

Die FDP/DVP-Landtagsfraktion hat erst kürzlich ein detailliertes Bildungskonzept als Diskussionsgrundlage für einen stabilen Schulfrieden in Baden-Württemberg vorgelegt. Dieses Konzept möchte der bildungspolitische Sprecher und stv. Fraktionsvorsitzenden der FDP/DVP-Fraktion zusammen mit uns diskutieren und der Frage nachgehen, welche Bildung die Menschen in Baden-Württemberg brauchen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. Es besteht Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu stellen. Im Anschluss wird ein Imbiss gereicht.

Zur Person: Dr. Timm Kern MdL wurde 1972 in Tübingen geboren und wuchs in Horb am Neckar auf. Weiterlesen

Willkommen bei Deiner Liberalen Hochschulgruppe!

Hochschulpolitik? Aber bitte mit Hirn!Die LHG ist mit elf Gruppen an den Hochschulen in Baden-Württemberg aktiv – bestimmt auch an Deiner Uni, PH oder HAW.
Komm zur LHG, mach mit, gestalte Deine Hochschule, lerne neue Leute kennen, übernimm Verantwortung und hab Spaß
Wir freuen uns auf Dich!Karte aller Liberalen Hochschulgruppen im Land
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Fotos von den Erstsemestermessen 2013/2014: LHG Hohenheim, LHG Karlsruhe, LHG Konstanz, LHG Stuttgart

Gemeinsame Pressemitteilung von Landesstudierendenvertretung, RCDS, Campusgrün, Juso-HSG und LHG zum Solidarpakt III

Gemeinsame Pressemitteilung von Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg (LaStuVe), Ring Christlich-Demokratischer Studenten Baden-Württemberg (RCDS), Campusgrün Baden-Württemberg, Jungsozialistische Hochschulgruppen Baden-Württemberg (Juso-HSG) und Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg (LHG) vom 23.07.2014

Uni in NotDie Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg und die vier großen hochschulpolitischen Organisationen haben sich zu einer gemeinsamen Pressemitteilung entschlossen, da sie die Entwicklungen im Bereich der Qualitätssicherungsmittel und Hochschulfinanzierung übereinstimmend als kritisch betrachten. "Wir hoffen mit dem gemeinsamen Vorgehen die Landesregierung von einer falschen Entscheidung abhalten und von Gesprächen überzeugen zu können", so die Vertretungen von LaStuVe, RCDS, Campusgrün, Juso-HSG und LHG übereinstimmend.

Wie Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) und Finanzminister Nils Schmid MdL (SPD) heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gaben, sollen die Qualitätssicherungsmittel, welche bisher zur Sicherung der Qualität in Studium und Lehre dienen, in die reguläre Grundfinanzierung der Hochschulen überführt werden. Dass somit aber deren Zweckbindung, die Kopplung an die Studierendenzahlen und die studentische Mitbestimmung entfallen, wird dabei verschwiegen. Der vorgeschlagene Topf in Höhe von 20 Mio. Euro, über den nur Studierende bestimmen, ist ein Ablenkungsmanöver und löst nicht das eigentliche Problem.

Anstatt die Grundfinanzierung deutlich zu erhöhen sowie an die Entwicklung der Studierendenzahlen zu koppeln und dabei die Qualitätssicherungsmittel unangetastet zu lassen, werden die Probleme mit einem Griff von der einen Tasche in die andere lediglich verlagert. "Eine Verlagerung geht unmittelbar zu Lasten der Qualität von Studium und Lehre, weshalb wir gemeinsam von der Landesregierung fordern, vom geplanten Vorgehen abzusehen und Vernunft walten zu lassen", so die Vertretungen der fünf Organisationen.

Durch die Entlastung der Länder beim BAföG werden im Landeshaushalt finanzielle Mittel frei, die nun unbedingt bei den Hochschulen und Studierendenwerken ankommen müssen. Die Hochschullandschaft in Baden-Württemberg muss gestärkt werden – zu einer weiteren Schwächung darf es unter keinen Umständen kommen. LaStuVe, RCDS, Campusgrün, Juso-HSG und LHG dazu: "Wir sind gerne bereit dazu, mit der Landesregierung am runden Tisch in einen konstruktiven Dialog zu treten und bauen darauf, dass unsere Warnungen über einen Qualitätsverlust an den Hochschulen ernst genommen werden."

Bei Rückfragen stehen wir gerne unter gemeinsame-pm@lastuve-bawue.de sowie telefonisch unter 0170 / 833 70 31 (Jörg Willburger) oder 0152 / 581 164 99 (Michael Heinl) zur Verfügung.

V.i.S.d.P.:
– Für die LaStuVe Baden-Württemberg: Sophia Overbeck, Jörg Willburger, Johannes Kolbe, Tabea Huslisti, Michael Heinl
– Für den RCDS Baden-Württemberg: Ronja Schmitt, Dominik Koblitz, Moritz Noll
– Für Campusgrün Baden-Württemberg: Sabrina Friedl, Lars Maurer
– Für die Juso-HSG Baden-Württemberg: Yves Heuser, Thalke Iggena, Max Meisenheimer
– Für die LHG Baden-Württemberg: Alexander Schopf, Mark Dornbach, Martin Brüssow, Sven Dorkenwald, Daniel Eberz, Björn M. Flechtner


Liebe Mitglieder und Freunde der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg,

heute ist ein denkwürdiger Tag, denn heute haben Landesstudierendenvertretung, RCDS, Campusgrün, Juso-HSG und wir als LHG eine Pressemitteilung versandt und zwar eine gemeinsame, s.o. Das ist ein Novum und zeigt doch in aller Deutlichkeit, dass die grün-rote Landesregierung wieder einmal etwas nicht ganz richtig gemacht haben kann. Wir bedauern das.

Was uns vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung mit dem Titel "Perspektive 2020 – Durchbruch bei Hochschulfinanzierung" schmackhaft gemacht werden soll, ist nicht wirklich leicht verdaulich. Im Wissen, wieviel Geld bei den Hochschulen fehlt, fällt unsere Beurteilung alles andere als positiv aus, so reichen die bis 2020 angekündigten Baumittel nicht einmal zur Sanierung einer einzigen Hochschule aus, wie bspw. der Universität Stuttgart. Wir sind enttäuscht. Grün-Rot nimmt die Hochschulen im Land nicht Ernst genug. Und die Studenten ebensowenig, wie der Umgang mit den Qualitätssicherungsmitteln (QSM) eindrücklich beweist.

Die Eckpunkte zur Hochschulfinanzierung verheißen wenig Gutes und wir alle, die an den Hochschulen im Land tätig sind, wir sind die Leidtragenden.


Mit herzlichen Grüßen!
Alexander Schopf
Ehrenvorsitzender

Grün-Rote Landesregierung darf die Spitzenlehre in Baden-Württemberg nicht aufs Spiel setzen

Die LHG fordert: Keine Grundfinanzierung der Hochschulen auf Kosten der Lehre und die Beibehaltung der Mitbestimmung der Studenten über die Finanzmittel!

Uni in Not(Stuttgart) Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) möchte die Qualitätssicherungsmittel für Studium und Lehre in die Grundfinanzierung der Hochschulen überführen. Damit wären die Zweckbindung dieser Mittel für Studium und Lehre und die Mitbestimmung durch die Studierenden aufgehoben. Das Problem der unzureichenden finanziellen Grundausstattung der Hochschulen würde dabei nicht gelöst. Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg (LHG) lehnen eine Überführung von Qualitätssicherungsmitteln in die Grundfinanzierung ab.

Dazu der Ehrenvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Alexander Schopf:

„Mit diesem Vorschlag der Wissenschaftsministerin wird deutlich, dass die Prioritäten der grün-roten Landesregierung nicht im Bereich der Hochschulbildung liegen. Das Loch in der einen Tasche, die Grundfinanzierung, soll durch einen Griff in die andere Tasche, die Qualitätssicherungsmittel, gestopft werden. Eine Überführung der Qualitätssicherungsmittel in die Grundfinanzierung würde schlichtweg zu Lasten von Studium und Lehre erfolgen. Das kann sich das Land Baden-Württemberg mit seiner exzellenten Hochschullehre nicht leisten. Deswegen plädieren die Liberalen Hochschulgruppen im Land für eine an die gestiegenen Studierendenzahlen angepasste Grundfinanzierung der Hochschulen, ohne aber die Qualitätssicherungsmittel anzugreifen. Es darf keine Grundfinanzierung auf Kosten der Lehre geben.“

Nach einem landesweiten Aktionstag im Mai fand am 24. Juni bereits zum zweiten Mal binnen zweier Monate eine Großdemonstration gegen die Pläne der Landesregierung statt. Dabei demonstrierten rund 1200 Studierende vor dem Finanz- und Wissenschaftsministerium in Stuttgart. Die Demonstration unterstützte die Kernforderungen der Landesrektorenkonferenz für einen neuen Solidarpakt, der die Grundfinanzierung der Hochschulen von 2015 bis 2020 festlegen soll. Seit über einem Jahr verhandeln Wissenschafts- und Finanzministerium mit den Hochschulen im Land über die Rahmenbedingungen dieses Solidarpakts III. Die grün-rote Landesregierung wird ihrer Verantwortung für die Hochschulen in Baden-Württemberg nicht gerecht. Die Unterfinanzierung der Hochschulen im Land wirkt sich negativ auf Forschung und Lehre aus.

LHG-Veranstaltung in Konstanz: “Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? – Perspektiven auf den Liberalismus”

“Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? – Perspektiven auf den Liberalismus”Auch in diesem Jahr hatte die Liberale Hochschulgruppe an der Universität Konstanz das Vergnügen, in Kooperation mit der Reinhold-Maier-Stiftung Baden-Württemberg und dem Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg ein politisches Abendseminar organisieren zu dürfen. Nachdem 2013 der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Lars Feld über die deutsche Staatsverschuldung sprach, referierte Dr. Christopher Gohl* vom Weltethos-Institut der Universität Tübingen nun zum Thema „Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? Perspektiven auf den Liberalismus.“

Trotz der kurz bevorstehenden Klausurphase lockte Dr. Gohl etwa 35 interessierte Studierende in den Hörsaal. Sein Vortrag begann mit einem kurzen Vergleich von Schweiz und Deutschland beziehungsweise Europäischer Union. So habe es die Schweiz beispielsweise schon heute geschafft, unterschiedliche Sprachregionen wirtschaftlich wie politisch zu vereinen. Der EU stehe dies noch bevor, derzeit kämpfe sie eher mit wachsenden Nationalisierungstendenzen ihrer Mitgliedsstaaten. Weiterhin wurden die demokratische Organisation sowie die freiheitliche Kultur der Eidgenossen herausgearbeitet.

Als in diesen Tagen besonders interessant (vgl. Flughafen BER, Hamburger Elbphilharmonie usw.) erschienen die geringen schweizer Kommunalausgaben durch den Einsatz von Finanzreferenden. So müssten Bürger Projekten mit stark steigenden Ausgaben in der Regel erneut ihre Zustimmung erteilen. Dies führe zu einer vorsichtigeren Ausgabenpolitik und einer tendenziell besseren finanziellen Abschätzung von Großprojekten. Ein weiterer Vorteil der Schweiz, welcher die Anwendbarkeit direkt-demokratischer Instrumente erleichtere, sei ihre geringe Größe gemessen an der Bevölkerungszahl. Daher plädierte Dr. Gohl nicht dafür, diesem Beispiel auf Bundesebene zu folgen, wohl aber auf Länder- und besonders kommunaler Ebene. In diesem Zusammenhang wäre es von Bedeutung, dem Subsidaritätsprinzip Rechnung zu tragen.

Des Weiteren merkte der Demokratieforscher an, dass die freiheitliche Kultur der Schweiz so noch nicht in Deutschland etabliert sei, die Entwicklung neuer politischer Partizipationsmöglichkeiten eine solche aber bedinge.

Abgerundet wurde das Seminar durch die Bereitstellung von Hefekränzen und Getränken, die dazu einluden, sowohl untereinander als auch mit Dr. Gohl selbst, die angesprochen Themen weiter zu diskutieren. Die LHG Konstanz dankt im besonderen Maße der Reinhold-Maier-Stiftung Baden-Württemberg, welche die Veranstaltung finanziell ermöglichte, und dem LHG-Landesverband für dessen tatkräftige Unterstützung.

Nils H. Ullrich
(Vorsitzender der LHG Konstanz)

*ehemaliger Leiter der Abteilung politische Planung FDP, heute Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Weltethos-Institut der Universität Tübingen
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Liberale Hochschulgruppen unterstützen Großdemonstration “Uni in Not” am 24. Juni in Stuttgart – Die Unterfinanzierung der Unis ist nicht mehr tragbar!

(Stuttgart) Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg unterstützen ausdrücklich die von den Studenten der Uni Stuttgart initiierte Großdemonstration “Uni in Not”. Diese startet am 24. Juni 2014 um 14 Uhr an der Universität Stuttgart in der Keplerstraße zwischen den Gebäuden KI und KII. Ab 13.15 Uhr gibt es Freibier. Die Demo führt vorbei am Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum Ministerium für Finanzen und Wirtschaft am Schlossplatz und endet dort mit einer Kundgebung.

Uni in NotSeit dem Aktionstag zur Hochschulfinanzierung der neun Landesuniversitäten am 21. Mai hat sich wenig getan. Das Thema Unterfinanzierung der Hochschulen darf nicht sofort wieder aus dem Gedächtnis verschwinden. Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg rufen daher zur Beteiligung an der Großdemo “Uni in Not” auf. Die Liberalen Hochschulgruppen unterstützen die 8 Kernforderungen für einen neuen Solidarpakt der Landesuniversitäten und die Forderungen der Studenten der Uni Stuttgart.

Kundgebung vor dem Landtag

Kundgebung vor dem Landtag

Zurzeit laufen auf Landes- und Bundesebene Verhandlungen über die Hochschulfinanzierung der kommenden Jahre. In Baden-Württemberg soll der sogenannte Solidarpakt III die Grundfinanzierung der Hochschulen von 2015 bis 2020 festlegen. Dies soll den Hochschulen eine gewisse Planungssicherheit im Voraus ermöglichen. Seit über einem Jahr verhandeln Wissenschafts- und Finanzministerium mit den Hochschulen im Land über die Rahmenbedingungen dieses Solidarpakts III. Während Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) eine Anhebung der Grundfinanzierung forderte, formulierte das SPD-geführte Finanzministerium von Nils Schmid MdL Sparvorgaben für das Wissenschaftsministerium. Zudem ruft die Koalition nach der Finanzierung vom Bund.

Dazu der Ehrenvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Alexander Schopf:

“Grün-Rot muss sich endlich an die eigene Nase fassen und sich der eigenen Verantwortung als Landesregierung bewusst werden. Nur so hat die Hochschullandschaft im Land und damit der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg eine Zukunft. Liebe Landesregierung, die Unis sind in Not, handeln sie endlich – denn an der Bildung darf nicht gespart werden!”

Wir freuen uns besonders, dass die FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg für Mittwoch, den 25. Juni 2014 unter TOP 2 die Aktuelle Debatte “Wann ist endlich Schluss mit dem durchsichtigen Land-Bund-Pingpongspiel bei den Solidarpaktverhandlungen mit den Hochschulen?” beantragt hat. Grün-Rot muss endlich Klarheit schaffen.

Solidarpakt III – An der Bildung darf nicht gespart werden! Oder führt Grün-Rot nach der Europawahl gar die Studiengebühren wieder ein?!

(Stuttgart) Zurzeit laufen auf Landes- und Bundesebene Verhandlungen über die Hochschulfinanzierung der kommenden Jahre. In Baden-Württemberg soll der sogenannte Solidarpakt III die Grundfinanzierung der Hochschulen von 2015 bis 2020 festlegen. Dies soll den Hochschulen eine gewisse Planungssicherheit im Voraus ermöglichen. Seit über einem Jahr verhandeln Wissenschafts- und Finanzministerium mit den Hochschulen im Land über die Rahmenbedingungen dieses Solidarpakts III. Während Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) eine Anhebung der Grundfinanzierung forderte, formulierte das SPD-geführte Finanzministerium von Nils Schmid MdL Sparvorgaben für das Wissenschaftsministerium. Zudem ruft die Koalition nach der Finanzierung vom Bund.

Dazu der Ehrenvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Alexander Schopf:

“Es ist lange bekannt, dass es um die Hochschulfinanzierung im Land nicht gut bestellt ist. Es ist auch nichts Neues und hat System, dass die grün-rote Landesregierung stets nach dem Bund ruft, wenn es mit dem Geld scheinbar eng wird, ausgenommen ist hier natürlich die Verkehrspolitik, wo Millionenbeträge einfach nicht abgerufen werden. Grün-Rot muss sich endlich an die eigene Nase fassen und sich der eigenen Verantwortung als Landesregierung bewusst werden. Nur so hat die Hochschullandschaft im Land und damit der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg eine Zukunft. Es bleibt zu erwarten, dass Grün-Rot nach der Europawahl die Katze aus dem Sack lässt und aus Ideenlosigkeit noch die Wiedereinführung von Studiengebühren fordert, obwohl es ein massives Einsparpotential im Landeshaushalt gibt. Nachhaltige Politik geht anders.

Liebe Landesregierung, die Unis sind in Not, handeln sie endlich – denn an der Bildung darf nicht gespart werden!”

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg unterstützen den am 21. Mai stattfindenden landesweiten Aktionstag der baden-württembergischen Universitäten zur Hochschulfinanzierung und deren 8 Kernforderungen für einen neuen Solidarpakt ausdrücklich.

Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg wählt neuen Landesvorstand

(Stuttgart) Auf der Landesmitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg wurde am 4. Mai 2014 ein neuer Landesvorstand gewählt.

v.l.: Kai Vollbrecht, Daniel Eberz, Björn Michael Flechtner, Fabian Kurz, Alexander Schopf, Sascha Lucas, Mark Dornbach, Martin Brüssow, Sven Dorkenwald

v.l.: Kai Vollbrecht, Daniel Eberz, Björn Michael Flechtner, Fabian Kurz, Alexander Schopf, Sascha Lucas, Mark Dornbach, Martin Brüssow, Sven Dorkenwald

Die Delegierten wählten den Chemiestudenten Mark Dornbach (LHG Stuttgart) einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden. Dornbach folgt auf den langjährigen Landesvorsitzenden Alexander Schopf (LHG Stuttgart), der nicht erneut angetreten war. Schopf wurde für seine besonderen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbands gewählt. Auch für Schatzmeister Fabian Kurz (LHG Mannheim) ging indes die Arbeit im Landesvorstand zu Ende. Die Mitgliederversammlung wählte Martin Brüssow (LHG Tübingen) zu seinem Nachfolger. Zu stellvertretenden Landesvorsitzenden wurden im auf fünf Personen vergrößerten Vorstand Sven Dorkenwald (LHG Heidelberg), Daniel Eberz (LHG Hohenheim) und Björn Flechtner (LHG Tübingen) gewählt. Alexander Schopf dankte auch dem ebenfalls ausscheidenden Referenten für Programmatik Kai Vollbrecht (LHG Heidelberg) für seine engagierte Arbeit der letzten Jahre, wie auch bei den Referenten Oliver Kuppler (LHG Karlsruhe) und Simon Vatareck (LHG Stuttgart).

FDP-BW-Generalsekretär Patrick Meinhardt (r.) übergibt Alexander Schopf ein Weinpräsent zum Dank für seine langjährige Arbeit

FDP-BW-Generalsekretär Patrick Meinhardt (r.) übergibt Alexander Schopf ein Weinpräsent zum Dank für seine langjährige Tätigkeit als Landesvorsitzender der LHG

Mit einem Grußwort richteten sich Patrick Meinhardt, der Generalsekretär der FDP Baden-Württemberg und Steffen Seitter als Vertreter der Jungen Liberalen an die Teilnehmer und lobten die erfolgreiche und verlässliche Zusammenarbeit mit der LHG. Auch Sascha Lucas, Vorsitzender für Organisation des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen, überbrachte Grüße seines Vorstands, ebenso wie Robert Meldt, der Vorsitzende der Jungen Liberalen Stuttgart.

Die letzten Amtsjahre waren sehr erfolgreiche für die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg. Dazu der frisch gewählte Landesvorsitzende Mark Dornbach:

„Wenn man betrachtet, auf wie viel Zuspruch die vielen Veranstaltungen und Aktivitäten unseres Verbands und der Gruppen vor Ort gestoßen sind, bin ich überzeugt, dass wir auch das kommende Amtsjahr wieder zu einem guten Jahr für uns und liberale Studenteninteressen werden machen können. Ich werde alles daran setzen, dass unsere hervorragende Arbeit der letzten Jahre erfolgreich fortgesetzt wird und freue mich auf meine neue Aufgabe! Danken möchte ich besonders meinem Vorgänger Alexander Schopf, der den Landesverband 10 Jahre lang sehr erfolgreich gelenkt hat.“

Unterstützt wird der Vorstand von den zwei Referenten Swenja Jurisch (LHG Tübingen) sowie Clemens Rawert (LHG Mannheim) und dem kooptierten Vorstandsmitglied Fabian Kurz (LHG Mannheim). Das Landesschiedgericht setzt sich wieder aus den bewährten Landesschiedsrichtern Sven Krause (LHG Heidelberg), Michael Ungerer (LHG Hohenheim), Florian Seitz (LHG Konstanz) und Frederic Dreher (LHG Freiburg) zusammen. Zu Kassenprüfern gewählt wurden erneut Nicolas Marschall (LHG Konstanz) und Markus Wirth (LHG Mannheim).

Für ihre besonderen Verdienste für die LHG-BW wurden die ehemaligen stellvertretenden Landesvorsitzenden Sven Krause (LHG Heidelberg), Markus Lochmann (LHG Hohenheim) und Nicolas Marschall (LHG Konstanz) zu Ehrenmitgliedern des Landesverbands gewählt.

Fotos: Alexander Schopf, Sophia Florence Eder, Sascha Lucas, Patrick Meinhardt und Patrick Brüssow