Für einen StuRa 2.0


 Effizient. Transparent. Modern.

  • Online Anmeldung für Sprachkurse

Wir fordern eine bequeme Online-Anmeldung zu allen studienbegleitenden Sprachkursen. Bisher muss man sich nach einem Einstufungstest zu fest vorgegebenen Zeiten im Zentralen Sprachlabor in Listen eintragen, was bei nachgefragten Sprachkursen zu langen Schlangen und, damit verbunden, ätzend langen Wartezeiten führt.

Die Vergabe der Plätze bei großer Nachfrage nach dem Zufallsprinzip bliebe natürlich bestehen.

Analog zur Anmeldung macht natürlich auch die Bekanntgabe der zugelassenen Teilnehmer online mehr Sinn als in aushängenden Listen.

 

  • StuRa-Beitrag senken!

Du bezahlst jedes Jahr 15 Euro (7,50 Euro pro Semester) an die Verfasste Studierendenschaft. Nur circa 49% davon werden für die Belange Studierender eingesetzt. Der Rest versickert mehr oder weniger sinnvoll im StuRa. Von den 7,50 Euro Zwangsbeitrag (zum Vergleich: in Mannheim beträgt dieser nur 5,85 Euro), landen 3 Euro bei den Fachschaften, 4,50 Euro gehen an den StuRa. Dieser gibt davon 2,85 Euro allein an Personalkosten ab. 1,24 Euro werden zum Arbeiten veranschlagt. Nur 41 Cent kommen den Studierenden in Form von Zuschüssen für Gruppen und Initiativen und zur Förderung von Gastbeiträgen zugute. Wir setzen uns dafür ein, dass Dein Geld wirklich Dir zugute kommt und fordern daher einen effizienten StuRa.

 

  • In Zukunft: Online-Abstimmungen

Effizient: Urabstimmungen online durchzuführen reduziert ihren finanziellen und personellen Aufwand: Unter anderem werden Wahlzettel, Wahlhelfer und Briefwahl überflüssig, stattdessen wird ein schnelles und automatisches Auszählen möglich.

Demokratisch: Das automatische Auszählen verhindert Fehler bei der Auswertung. Jeder Immatrikulierte bekommt die Möglichkeit, auf einfachem Weg zu wählen. Damit wird die Wahlbeteiligung enorm steigen, wie bereits durchgeführte Online-Umfragen zeigen. Es werden aber nicht nur mehr Studierende teilnehmen, sondern es können durch den reduzierten Aufwand auch häufiger Urabstimmungen angeboten werden. Dadurch können mehr Studierende zu vielfältigeren Themen direkten Einfluss auf die sie betreffende Hochschulpolitik nehmen.

Modern: Heute haben wir die technische Möglichkeit Demokratie für alle anzubieten. Die LHG fordert, dass sich auch die Hochschulpolitik dieser Herausforderung stellt und nicht davor zurückschreckt sich über Datenschutz und neue Missbrauchsmöglichkeiten Gedanken zu machen!

 

  • Keine Gelder an uni-externe Gruppen

Wir sind der Meinung, dass der StuRa die ihm anvertrauten Mittel nicht dazu verwenden darf, um externe Organisationen zu finanzieren. Jeder Student kann frei entscheiden, ob er solche Gruppierungen unterstützen möchte oder nicht, weshalb es hier keiner Bevormundung durch den StuRa bedarf. Dass diese Bevormundung zudem politisch belastet ist, zeigt bereits die beschlossene Spende an die Rote Hilfe e.V., eine Gruppe, die zum Beispiel für die Freilassung der Strafgefangenen der RAF eingetreten ist.

Mit einigen Mitgliedschaften verpflichtet sich der StuRa bereits zudem zu jährlichen Mitgliedsbeiträgen, welche ab 2017 fast 30.0000 Euro betragen werden. Den größten Kostenpunkt macht hierbei die fzs aus, eine Gruppierung, die für ihre linksideologisch geprägte Grundausrichtung bekannt ist.

Mit einer von uns geforderten Sperre möchten wir die politisch getriebene Querfinanzierung solcher Organisationen unterbinden und die Mittel des StuRa auf die lokale Arbeit konzentrieren.

 

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