Überparteiliches Entsetzen über die Ausschreitungen bei der Firmenkontaktmesse am KIT

Die politischen Hochschulgruppen RCDS, LHG und Brandt-Zand begrüßen das vielfältige Angebot der Bonding-Firmenkontaktmesse, die den Studenten den Berufseinstieg erleichtert. Aus diesem Grund drücken diese Hochschulgruppen ihr absolutes Unverständnis für die erfolgten Aktionen der linksextremen Gruppierung solid, sowie der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppe aus, bei denen das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung und mehrere renommierte deutsche Unternehmen angegriffen wurden.

„Dass hier die Arbeit von Studenten für Studenten durch unsachliche Parolen, die die Aussteller dieser Messe auf unterstem Niveau angreifen, sabotiert wird, können wir nicht akzeptieren. Wer diese Messe nicht gut findet, soll ihr fern bleiben und nicht interessante Arbeitgeber vergraulen,“ so Sonja Worch, Bundesschatzmeisterin des LHG und Studentin am KIT.

„Der Bundeswehr als elementarem Bestandteil unserer Gesellschaft zu unterstellen in aller Welt zu morden, entbehrt jeglichem gesunden Menschenverstand und verwehrt unseren Soldaten im Ausland ihre verdiente Unterstützung“, ergänzt Alexander Zand, Fraktionsvorsitzender der unabhängigen Brandt-Zand Liste des Studierendenparlaments am KIT.

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Karlsruhe sieht sich in der gemeinsamen Pressemitteilung der Gewerkschaftlichen Studierendengruppe Karlsruhe und solid Karlsruhe bestätigt. „Dass diese Aktion auch gleich wieder in Verbindung mit den Bildungsprotesten gebracht wird, offenbart erneut die eigentliche Motivation der Bildungsstreikinitiatoren. Hier geht es nicht um Bildungspolitik, sondern um allgemeine Gesellschaftskritik, für die Schüler und Studenten missbraucht werden,“ so der Vorsitzende des RCDS Karlsruhe Thomas Deubel abschließend.

Vollversammlung stimmt für Beteiligung an Studiengebührenkommission

Die Vollversammlung der Studierendenschaft der Universität Karlsruhe hat am Dienstag mit überwältigender Mehrheit die Entsendung von Studierendenvertretern in die Senatskommission für die Verwendung von Studiengebühren beschlossen. Die JuSo-Hochschulgruppe hatte im Vorfeld der Versammlung noch dem RCDS und der LHG vorgeworfen sich mit der Befürwortung einer studentischen Beteiligung an dieser Senatskommission ins “politische Abseits” zu stellen. “Wir freuen uns, dass die Mehrheit der Studierenden unsere Position teilt”, erklärte die Vorsitzende der LHG Karlsruhe, Sonja Worch, nach der Versammlung. “Dies zeigt, dass die LHG nicht im Abseits sondern in der Mitte der Studierenden steht und deren Interessen vertritt.”

Studierendenparlament verschenkt Mitspracherecht

Karlsruhe – In der zehnten Sitzung des Studierendenparlamentes der Universität Karlsruhe (TH) wurde gegen die Stimmen der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) und des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) per Antrag eine Beteiligung von Studenten an der Senatskommission zur Verteilung der Studiengebühren abgelehnt.

“Transparenz bei der Verwendung der Studiengebühren lässt sich nur durch aktive Kontrolle der Studierenden selbst erreichen” kritisiert der RCDS-Gruppenvorsitzende Justus Arne Schwarz. Für alle Studierenden sei es besser, eine Kontrolle über die Verwendung ihrer Gelder zu haben, um so Missstände schnell aufzudecken. Die Beteiligung an der Senatskommission ermögliche es, Informationen aus erster Hand zu erhalten und signalisiere der Universitätsverwaltung Interesse an den anstehenden Umstrukturierungen.

“Durch eine Nichtbeteiligung seitens der Studierenden schwächen wir nicht nur das Unabhängige Modell” meint die Vorsitzende der LHG Karlsruhe, Sonja Worch, “sondern wir nehmen uns auch die Chance auf Mitbestimmung. In der anstehenden Vollversammlung besteht die Möglichkeit, die Entscheidung des Studierendenparlamentes rückgängig zu machen. Wir hoffen, dass die Studierenden diese Chance ergreifen.”

LHG-Karlsruhe gegen Pläne des Bundesinnenministeriums zur Verschärfung der Aufenthaltsregelung für ausländische Studierende

Pressemitteilung 2/2006

Die LHG spricht sich gegen die Pläne des Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble (CDU) aus, die Aufenthaltregeln für ausländische Studierende zu verschärfen. Die Zweijahresregelung ist grober Unfug. Viele deutsche Universitäten darunter auch die am 13. Oktober zur Elite-Uni gekürte Universität Karlsruhe (TH) rühmen sich mit einem hohen Anteil ausländischer Studierender. An der Universität Karlsruhe sind ca. 20% der Studierenden Ausländer. Internationalität ist ein Qualitätsmerkmal und ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Hochschullandschaft und sollte gefördert und nicht gehemmt werden. Weiterlesen