28.09.2021

StuPa setzt Amazon mit fragwürdiger Argumentation auf Blacklist unerwünschter Unternehmen

Heute haben die Jusos einen Antrag ins StuPa eingebracht, um Amazon auf die Blacklist unerwünschter Unternehmen der Studierendenschaft zu setzen. Wir sehen in dem Antrag vor allem einen Missbrauch und eine Verwässerung der Blacklist. Amazon versucht nicht, Studierenden aktiv zu schaden und ist auch weiterhin interessant als Sponsor für Fachschaften sowie als zukünftiger Arbeitgeber.

Bei der Diskussion des Antrags, kam es wieder einmal von Seite der Grünen und Linken Hochschulgruppen zum Vergleich mit der NS-Zeit. Wer (legale) Steuervermeidung für vertretbar halte, müsse auch Zwangsarbeit in der NS-Zeit für vertretbar halten, so die GAL. Kritik daran unsererseits wurde als “Rechtspositivismus” abgetan. Wer unser deutsches Rechtssystem mit dem des NS-Regimes vergleicht, und Amazon mit Zwangsarbeit, der verharmlost die Gräueltaten zur Zeit des Dritten Reichs. Es ist schrecklich, dass wir so etwas in Deutschland noch hören müssen.


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