Hochschulpolitisches Commitment der LHG Tübingen

Die LHG Tübingen bekennt sich aber zu den studentischen Anstrengungen außerhalb des bundesweiten Bildungsstreiks für mehr Mitbestimmungsrechte der Studenten und letztlich verbesserte Studienbedingungen. Die LHG strebt so auch eine konstruktive Zusammenarbeit im AStA, bzw. vielmehr im neu konzipierten Zentralen Studentengremium Tübingen (ZSGT) an – und begleitet dessen Entwicklung kritisch.

Die LHG Tübingen: Parteiunabhängig und Liberal! Danke für Eure Stimmen!

Die Liberale Hochschulgruppe Tübingen bedankt sich bei ihren Wählern für die zahlreichen Stimmen – wodurch der AStA-Platz erfreulicherweise verteidigt wurde. Bei einer Wahlbeteiligung von nur 13,7% erhielt die LHG 2727 Stimmen; die LHG hat sich somit nunmehr zu Recht als aktive und feste Alternative zu den linken Hochschulgruppen etabliert.

Ein Wahlergebnis, das die intensive Arbeit der letzten Semester würdigt und uns noch weiter motiviert, sich für liberales Denken unter den Studenten einzusetzen.

Macht mit, bringt Euch ein!

Die LHG trifft sich auch weiterhin jeden zweiten Dienstag, 20hst im Übungsraum 2 der Alten Physik (Eingang Gmelinstr. 6) – das nächste Mal am Dienstag, den 29.6.2010.

Carl Christian Hirsch
Vorsitzender

Stellungnahme der LHG Baden-Württemberg zum „bundesweiten Bildungsstreik“

In diesen Tagen rufen Vertreter linksgerichteter Gruppierungen an den Hochschulen in Deutschland, wie bereits im Sommer- und Wintersemester 2009, zum Protest im Rahmen des sogenannten „Bildungsstreiks“ auf. Vorgebracht werden Forderungen zur Verbesserung der Studiensituation an deutschen Universitäten. Diese dienen jedoch nicht selten zur Verschleierung von Kapitalismuskritik.
Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Alexander Schopf stellt fest: „Die Bildungsstreikwochen in 2009 haben keinerlei Verbesserung der Studiensituation herbeigeführt. Initiativen von Politik und Hochschulen wurden stattdessen aus ideologischen Gründen blockiert. Vor diesem Hintergrund müssen die Verantwortlichen zugeben, dass ihre Aktivität bislang ausschließlich auf Kosten der Studenten ging.“
Im Zusammenhang mit den Bildungsstreikaktionen von 2009 waren zahlreiche Gesprächsangebote aus Politik und Hochschule erfolgt, die von den teilnehmenden Aktivisten größtenteils blockiert wurden. Die stattdessen vorgetragene Gesellschaftskritik hatte selten eine Verbindung zum Thema.
Schopf dazu: „Wer produktive Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern ablehnt, um im Rahmen des nächsten Bildungsstreiks erneut eine solche zu fordern, täuscht die Studierenden über seine wahren Ziele. Wer die Verbesserung von Studienbedingungen instrumentalisiert, macht die Arbeit der Studentenvertreter zunichte, die sich ehrenamtlich für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen einsetzen.“
Der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen fordert daher die Verantwortlichen auf, Bildung nicht mehr als Deckmantel für Gesellschaftskritik zu missbrauchen und lieber zu studieren, als zu blockieren. Schopf: „Wer sich als Studentenvertreter aufspielt, ohne nachhaltig etwas für Studenten erreichen zu wollen, verhält sich unsozial!“