Liberale Hochschulgruppe Tübingen mit neuem Vorstand

Das vergangene Jahr war für die Liberale Hochschulgruppe Tübingen sehr erfolgreich: Knapp 13 % bei der Wahl zum Studierendenrat waren das beste Ergebnis seit vielen Jahren.

Zum Ende des Semesters wurde nun ein neuer Vorstand gewählt. Neuer und alter Vorsitzender ist der 23-jährige Martin Brüssow, er studiert Economics and Business Administration. Als Schatzmeisterin wurde Andrea Schula bestätigt, neuer stellvertretender Vorsitzender für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist ab sofort Björn Flechtner. Die ehemalige stellvertretende Vorsitzende für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Christine Deder war aufgrund des erfolgreichen Abschlusses ihres Bachelorstudiums nicht wieder angetreten und wurde herzlich verabschiedet.

Trotz des so erfolgreichen Wahlergebnisses findet sich die Liberale Hochschulgruppe im Studierendenrat in der Opposition zu Fachschaftenvollversammlung, Grünen und Linken wieder.

Dazu erklärt der Vorsitzende Martin Brüssow:

 

„Wir haben den Anspruch als konstruktive Opposition unsere Ideen im Interesse der Tübinger Studenten offensiv zu vertreten und einbringen. Besonders wichtig ist uns Liberalen, gegenüber der Mehrheit im Studierendenrat niedrige Beiträge durchzusetzen. Zudem werden wir uns mit Anträgen, Aktionen und Gesprächen mit der Universität für ein besseres Fremdsprachenangebot sowie Live-Streaming für überfüllte Hörsäle einsetzen.“

 

 

Eklatanter Wohnraummangel in Tübingen!

Tübingen ist mit durchschnittlich 7,95€/qm die teuerste reine Studentenstadt Deutschlands – zumindest was die Mieten angeht. Zu diesesm Ergebnis kommt eine Studie, deren Ergebnis am vergangenen Dienstag im Spiegel und auf Neckarstudent.de veröffentlicht wurde.

Bereits im Dezember hatten wir als LHG Tübingen im StuRa einen „Wohnungsantrag“ gestellt, der scharfe Kritik an der Stadt und dem Studentenwerk für ihre verfehlte Wohnraumpolitik übte und einen „Tübinger Wohnungsgipfel“ unter Beteiligung der Studentenvertretung forderte. Fachschaftenvollversammlung, Grüne, Linke und Jusos lehnten dies mit breiter Mehrheit ab. Fast 3 Monate nach seiner Wahl hat der Tübinger StuRa damit immer noch keine Position zu einem der drigendsten Probleme der Tübinger Studenten.

In den kommenden Wochen werden wir hier und auf Facebook unsere Ideen für eine bessere Wohnungspolitik in Tübingen veröffentlichen!