Tübinger Menschenrechtswoche geht in die zweite Runde

Das Programm der MRW im Überblick

Das Programm der MRW im Überblick

In Tübingen findet auch in diesem Jahr wieder die Menschenrechtswoche vom 28.05 bis zum 04.06.2016 statt. Elf Hochschulgruppen jeglicher Art haben sich hierbei zusammen getan, um viele verschiedene Veranstaltungen zum Thema „Menschenrechte / Human Rights“ zu machen.

Gestartet wird mit einem Benefizkonzert am Samstag, den 28.05. Sonntags geht es weiter mit dem offiziellen Eröffnungsabend, syrischem Essen und einer Bilderausstellung zum Thema. Oben im Programm sind alle Veranstaltungen der Woche aufgeführt. Besonders liegt uns als LHG die Podiumsdiskussion am Dienstagabend um 19:30 Uhr im Weltethos Institut am Herzen. Es kommen u.a. die Präsidentin des Instituts für Auslandsbeziehungen, Ursula Seiler-Albring und Joachim Rücker, Präsident des UN-Menschenrechtrats 2015. Es wird das Thema „Menschenrechte weltweit im Spannungsverhältnis zu nationaler Souveränität“ diskutiert. Im Anschluss daran haben wir einen kleinen Getränkeempfang vorbereitet.

Genauso spannend geht dann auch die ganze Woche weiter, bis sie Samstags mit einer miniMUN abgeschlossen wird.

Auf Facebook gibt es eine extra Seite zur Menschenrechtswoche. Hier der Link:https://www.facebook.com/Menschenrechtswoche-Tübingen-1652795511619119/?fref=ts

Wir freuen uns auf Dein Kommen, es ist für jeden etwas dabei!

Filmvorführung „Following the Ninth“ mit anschließendem Zeitzeugengespräch am 10. Juni

following the ninth„Alle Menschen werden Brüder.“ Schillers Worte lässt Beethoven in seiner Neunten Symphonie  singen und auf der ganzen Welt folgten im letzten Jahrhundert jene, die für ihre Freiheit auf die  Straße gingen, ihrem Ruf. Die Dokumentation „Following the Ninth“ folgt Beethovens  musikalischem Stück Weltgeschichte nach China, zu den Protesten auf dem Tianmen-Platz, und  nach Chile, zum Kampf gegen den Faschisten Pinochet. Der Film zeichnet vor dem Hintergrund  politischer Verfolgung und Unterdrückung eindrücklich und musikalisch ein Bild von Freiheitsliebe und Protest und von Kunst und Musik als ihrer Inspiration.

Die Vorführung wird begleitet von Isabel Lipthay, die im Film als Zeitzeugin für die Pinochet- Diktatur auftritt und nach dem Film zu einer Gesprächsrunde einlädt. Lipthay, geboren in Santiago  de Chile, studierte Journalismus und Musik und war aktiv am Protest gegen Pinochet beteiligt. Sie  kam 1983 nach Deutschland und hat hier unter anderem für die taz und die Lateinamerika  Nachrichten geschrieben. Derzeit lehrt sie als Visiting Professor an der  Università degli Studi di  Milano.

Freitag, 10.6. – 19:00 Uhr Brechtbau, Wilhelmstr. 50, Tübingen
Der Film wird in Englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt, das Gespräch ist auf deutsch.