Erfolgreiche Menschenrechtswoche in Tübingen

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Unsere Gäste auf dem Podium im Weltethos Institut v.l.: Dr. Joachim Rücker, Ursula Seiler-Albring, Prof. Dr. Martin Nettesheim

In der Woche vom 28.05 bis zum 04.06.2016 fand in Tübingen die zweite Menschenrechtswoche statt, die von insgesamt elf Hochschulgruppen organisiert wurde. Eine Woche lang wurden Veranstaltungen angeboten zum Thema Menschenrechte. Die Formate reichten von einem Benefizkonzert über eine Bilderausstellung bis zu Podiumsdiskussionen und Workshops (s. Programm, das auch hier hoch geladen wurde).
Am Dienstagabend, den 31.06. fand in diesem Rahmen eine Podiumsdiskussion im Weltethos Institut statt, die die LHG Tübingen mit organisiert hat. Hierbei wurde das Thema “Menschenrechte weltweit im Spannungsverhältnis zu nationaler Souveränität” diskutiert. Unsere Gäste waren Dr. Joachim Rücker (Botschafter und Präsident des UN-Menschenrechtsrates 2015) Ursula Seiler-Albring (Präsidentin des Instituts für Auslandsbeziehungen)und Prof. Dr. Martin Nettesheim (Juraprofessor in Tübingen für Völkerrecht). Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Christopher Gohl. Außerdem wurde über den Fall Raif Badawi in Saudi-Arabien gesprochen. Wie können wir vor Ort, wo Menschenrechte verletzt werden, helfen? Welche Rolle spielen NGO’s? Diese und noch viele andere Fragen wurden näher beleuchtet und haben uns allen neue Horizonte eröffnet.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion gab es eine rege Diskussion zwischen Podianten und Publikum.
Insgesamt war die Veranstaltung mit ca. 200 Gästen im Publikum sehr erfolgreich. Die LHG Tübingen dankt vor allem der UN Hochschulgruppe Tübingen, dem Weltethos Institut ebenso wie der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit für die tolle Kooperation.

Tübinger Menschenrechtswoche geht in die zweite Runde

Das Programm der MRW im Überblick

Das Programm der MRW im Überblick

In Tübingen findet auch in diesem Jahr wieder die Menschenrechtswoche vom 28.05 bis zum 04.06.2016 statt. Elf Hochschulgruppen jeglicher Art haben sich hierbei zusammen getan, um viele verschiedene Veranstaltungen zum Thema “Menschenrechte / Human Rights” zu machen.

Gestartet wird mit einem Benefizkonzert am Samstag, den 28.05. Sonntags geht es weiter mit dem offiziellen Eröffnungsabend, syrischem Essen und einer Bilderausstellung zum Thema. Oben im Programm sind alle Veranstaltungen der Woche aufgeführt. Besonders liegt uns als LHG die Podiumsdiskussion am Dienstagabend um 19:30 Uhr im Weltethos Institut am Herzen. Es kommen u.a. die Präsidentin des Instituts für Auslandsbeziehungen, Ursula Seiler-Albring und Joachim Rücker, Präsident des UN-Menschenrechtrats 2015. Es wird das Thema “Menschenrechte weltweit im Spannungsverhältnis zu nationaler Souveränität” diskutiert. Im Anschluss daran haben wir einen kleinen Getränkeempfang vorbereitet.

Genauso spannend geht dann auch die ganze Woche weiter, bis sie Samstags mit einer miniMUN abgeschlossen wird.

Auf Facebook gibt es eine extra Seite zur Menschenrechtswoche. Hier der Link:https://www.facebook.com/Menschenrechtswoche-Tübingen-1652795511619119/?fref=ts

Wir freuen uns auf Dein Kommen, es ist für jeden etwas dabei!

Stellungnahme zum Tanzverbot am Karfreitag

Wie jedes Jahr herrscht auch an diesem Karfreitag wieder im ganzen Land ein öffentliches Tanzverbot. Verstöße dagegen kosten bis zu 1500 Euro Bußgeld.

Wir als LHG Tübingen halten diese Regelung nicht nur für völlig veraltet, sondern auch für falsch.In einer vielfältigen Gesellschaft wie der unseren, kann es nicht angehen, dass der Staat christliche Traditionen per Gesetz durchsetzt. 40% der Menschen in Deutschland sind nicht christlich. Mit dieser Haltung gäbe es außerdem bis heute keine Gleichberechtigung von Mann und Frau und Blasphemie bzw. Homosexualität wären immer noch eine Straftat. Es muss jedem erwachsenen Menschen selbst überlassen bleiben, wie er religiöse Feiertage verbringt. Eine Bevormundung lehnen wir allerdings ab.

Darum fordert die LHG Tübingen ein Verbot des Tanzverbots in Baden-Württemberg.Alles andere wird einer modernen, vielfältigen und freiheitlichen Gesellschaft schlicht nicht gerecht.

Hier der Link zu Facebook: https://www.facebook.com/lhgtuebingen/