Das Ergebnis der ersten Runde der Urwahl ist nun amtlich bestätigt. Nicht einmal 10 % der Stimmen konnte wir auf das Stupa vereinigen. Eine Fehleranalyse wird folgen. Aber auch ohne diese ist dieses Ergebnis schlicht und einfach eine Katastrophe. Nicht nur, dass das Stupa aus dem Rennen ist, sondern ebenso schlimm wiegt, dass mit dem neuen Mischmodell und dem Fachschaftsmodell die Modelle zur Wahl stehen, mit denen wir Liberalen uns am wenigsten anfreunden können.
Da wir weiter Hochschulpolitik aktiv liberal gestalten und der Freiheit in verantwortungsvoller Position eine Stimme geben wollen, müssen wir das neue Mischmodell unterstützen. Hier werden politische Hochschulgruppen nur marginalisiert und nicht wie im Fachschaftsmodell ganz mundtot gemacht. Was Filbinger für die VS war, ist das Fachschaftsmodell für politische Hochschulgruppen.
Als Demokraten akzeptieren wir natürlich das Ergebnis und gratulieren den Siegern. Wir hoffen, dass das neue Mischmodell gewinnt, so dass die Urwahl nicht die letzte Wahl an der Uni Freiburg sein wird. Im Fachschaftsmodell sind diese ja nicht mehr notwendig und demokratieschädlich. Lassen wir nicht zu, dass die Fachschaften zu 100 % dominieren und uns ihre Strukturen zu 100 % aufzwingen. Räte können wir nun nicht mehr verhindern. Nur noch ihre Zahl.
Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. Hierbei kam es zur Bestätigung des Verstandes.
Dominic Demand bleibt Vorsitzender und führt die LHG in die heiße Phase der VS. Im Vorstand unterstützt wird er von Hendrik Jandel ( Finanzen) und Fabian Schäuble ( Presse).
Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) stellen gemeinsam ihren Entwurf einer Organisationssatzung für die Verfasste Studierendenschaft (VS) an der Albert-Ludwigs-Universität vor.
Im Zentrum des gemeinsamen Entwurfs steht ein starkes, demokratisch legitimiertes Studierendenparlament (StuPa). Dieses wird einmal im Jahr gewählt. Neben den 25 gewählten, stimmberechtigten Mitgliedern sind die 4 gewählten studentischen Senatsmitglieder im StuPa vertreten. Sie sind ebenfalls stimmberechtigte Mitglieder des Organs und gewährleisten den Austausch zwischen Senat und StuPa.
Des Weiteren bindet das StuPa die Expertise der Fachschaften mit ein. Die Fachschaften entsenden je Fakultät ein Mitglied mit beratender Stimme in das StuPa. Somit wird der Dialog zwischen den Fachschaften und den StuPa gewährleistet. Zugleich können die Fachschaften ihre Autonomie wahren und ihre exzellente Arbeit auf Fakultätsebene fortführen. Um zudem die Mitarbeit und das Engagement jedes Studierenden zu honorieren, hat jedes einzelne Mitglied der Studierendenschaft ein Antragsrecht im StuPa.
Die Gruppe der stimmberechtigten StuPa Mitglieder wählt aus ihrer Mitte die Mitglieder des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der das Exekutivorgan ist. Der AStA setzt sich aus einem Vorsitzenden und den einzelnen Referatsleitern zusammen.
In den Augen von LHG und RCDS ist das StuPa durch seine durchweg demokratische Legitimation das beste Modell zur Vertretung der Anliegen aller Studierenden. Allein demokratisch gewählte Mandatsträger entscheiden über gesamtuniversitäre Angelegenheiten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Modell, welches sich ausschließlich oder zum Großteil aus nicht demokratisch legitimierten Vertretern zusammensetzt, oftmals Einzelinteressen den Vorzug gibt. Das Allgemeinwohl würde damit tiefgreifend vernachlässigt werden.
Das StuPa schafft einen Querschnitt durch die Studierendenschaft der Freiburger Universität. Es eröffnet Fachschaften, Hochschulgruppen und anderen Wählervereinigungen sich zur Wahl zu stellen und ermöglicht allen gleichermaßen, ohne einzelne Gruppen zu bevorzugen, an der Zukunft unserer Universität mitzugestalten.
Trotz Rettungsschirmen und Hilfszahlungen stehen einige Euroländer immer noch kurz vor einem Bankrott. In den meisten Ländern hat sich die Lage sogar weiter verschlechtert. So scheint Griechenland unter den Sparauflagen zu zerbrechen und eine europaweite Rezession unabwendbar. Die neuesten Nachrichten aus Zypern haben gezeigt, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist. Zypern hat auch gezeigt, dass der Politik im Kampf gegen die Vermächtnisse der fatalen Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte jedes Mittel recht scheint. Doch worum geht es wirklich? Ist Zypern wirklich systemrelevant? Was haben wir, als deutsche Bürger, noch zu erwarten und wie können wir uns wappnen? In seiner letzten Rede im deutschen Bundestag bezeichnete Frank Schäffler den Beschluss über das Zypern-Programm als “kollektiven Rechtsbruch” und forderte die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols.
Zur Person:Frank Schäffler ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser Eigenschaft ist er Mitglied des Verwaltungsrats der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Er stimmte 2011 als einer von 13 Abgeordneten in der schwarz-gelben Koalition gegen die Verstetigung der Finanzhilfen und die Erhöhung der deutschen Bürgschaften sowie im Sommer 2012 gegen den ESM.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. Es besteht Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu stellen.
Im Anschluss wird ein Imbiss gereicht.
Trotz Rettungsschirmen und Hilfszahlungen stehen einige Euroländer immer noch kurz vor einem Bankrott. In den meisten Ländern hat sich die Lage sogar weiter verschlechtert. So scheint Griechenland unter den Sparauflagen zu zerbrechen und eine europaweite Rezession unabwendbar. Die neuesten Nachrichten aus Zypern haben gezeigt, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist. Zypern hat auch gezeigt, dass der Politik im Kampf gegen die Vermächtnisse der fatalen Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte jedes Mittel recht scheint. Doch worum geht es wirklich? Ist Zypern wirklich systemrelevant? Was haben wir, als deutsche Bürger, noch zu erwarten und wie können wir uns wappnen? In seiner letzten Rede im deutschen Bundestag bezeichnete Frank Schäffler den Beschluss über das Zypern-Programm als “kollektiven Rechtsbruch” und forderte die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols.
Zur Person:Frank Schäffler ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser Eigenschaft ist er Mitglied des Verwaltungsrats der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Er stimmte 2011 als einer von 13 Abgeordneten in der schwarz-gelben Koalition gegen die Verstetigung der Finanzhilfen und die Erhöhung der deutschen Bürgschaften sowie im Sommer 2012 gegen den ESM.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. Es besteht Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu stellen.
Im Anschluss wird ein Imbiss gereicht.
Den von der grün-roten Landesregierung geforderten Einheitslehrer und die einhergehende Einebnung des Schulwesens im Land lehnen die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg entschieden ab. Vielmehr muss sich die Lehrerausbildung weiterhin nach der Vielfalt der Schularten und der Vielfalt der Schüler richten. Genau diese Vielfalt stellt die Basis des Erfolgs des baden-württembergischen Schulsystems dar. Es kann kein Zufall sein, dass Bundesländer mit gegliedertem Schulsystem auch bessere Schüler hervorbringen. Baden-Württemberg ist in der Spitzengruppe vorn dabei. Grün-rot scheint aus rein ideologischen Beweggründen zu handeln. Um unsere Kinder, unsere Zukunft, geht es nicht.
„Grün-rot will Gleichheit. Gleichheit bedeutet aber noch lange nicht, dass etwas gerecht ist. Kinder wollen Leistung bringen, grün-rot will ihnen diese Bereitschaft aberziehen. Grün-rot will Durchschnitt, aber keine Spitze. Oder warum sonst redet die grün-rote Landesregierung die Ausbildung der Gymnasiallehrer schlecht? Oder geht es doch nur darum, die Besoldung der Gymnasiallehrer abzusenken?“, so der Landesvorsitzende Alexander Schopf.
Die LHG setzt sich zudem dafür ein:
das Lehramts-Staatsexamen zu erhalten und die Staatsexamensstudiengänge in die gestufte Studienstruktur von Bachelor und Master zu integrieren. Das Staatsexamen als Abschluss der Lehramtsstudiengänge liegt gleichermaßen im Interesse der Prüflinge wie der Qualitätssicherung.
dass die Lehrerausbildung, sowohl fachwissenschaftlich als auch in den Bereichen Pädagogik, Didaktik und Methodik, Psychologie sowie Medienkompetenz fundiert ist.
ein stärkeres Gewicht auf die Vorbereitung auf den Lehrerberuf zu legen.
Entlassungen von Lehrern und Referendaren für die Zeit der Sommerferien abzuschaffen, damit der Lehrerberuf wieder interessanter wird. Hier muss das Land als Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden.
„Grün-rot überdeckt mit der Debatte um den Einheitslehrer die eigene Unfähigkeit, bestehende Probleme zu lösen. Grün-rot muss sich an die vor der Wahl propagierte neue Politik des Gehörtwerdens erinnern. Hören sie auf die Bürger und legen sie ihre ideologischen Scheuklappen ab. Das von ihnen verursachte Chaos haben unsere Kinder nicht verdient“, so Schopf weiter.