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U-Asta wider U-Asta

LHG kritisiert: U-Asta hält sich nicht an eigenen Beschluss

Auf der FSK vom 05.05.2011 wurde bindend beschlossen, dass der U-Asta nicht an dem  Bündnis “Freiburg ohne Papst” beteiligt. Unstrittig hierbei war, dass das “Bündnis ohne Papst” nicht auf die Unterstützung der Studierendenschaft würde bauen dürfen. Daran schien sich bei der U-Asta-Konferenz vom 17.08.2011 niemand mehr zu erinnern, so dass die Entscheidung der FSK verworfen und ein neuer Beschluss gefasst wurde. Dieser sah vor sich an diesem Bündnis zu beteiligen. Besonders bestürzt ist die LHG vom Demokratieverständnis des U-Asta. Wer damit wirbt sich an die Beschlüsse der Fachschaften zu halten, muss diese auch akzeptieren. Dieses Vorgehen ist eine Aushöhlung des bisschen Demokratie, das im U-Asta herrscht. Denn die Konf ist die Versammlung aller AKleiter und Referenten. Hier hat sich eine nicht gewählte Exekutive mit Beschlüssen beauftragt, die der eigentlichen Beschlusslage zuwider laufen.

Papstdemo ohne LHG-Beteiligung

Dem Aufruf des U-Astas und der Juso-Hochschulgruppe zur Teilnahme an der Papstdemo am Samstag den 17. September um 16 Uhr folgt die LHG nicht. Die Haltung der katholischen Kirche zu Kondomen und anderen Verhütungsmaßnahmen, zur Gleichstellung der Geschlechter und homosexueller Partnerschaft ist kein hochschulpolitisches Thema. Somit ist Kritik an dieser Haltung nicht die Aufgabe einer Hochschulgruppe. Die LHG betreibt einzig liberale Hochschulpolitik und bleibt sich diesem Grundsatz treu.   

Neuer Vorstand gewählt

Bei unserer letzten Mitgliederversammlung wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. Hierbei bestätigten unsere Mitglieder Frederic Dreher als Vorsitzenden und Simon Hartman als stellvertretenden Vorsitzenden für Programmatik. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Fabian Schäuble, der den Aufgabenbereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt. Eine neue Position im Vorstand übernimmt Matthias Kuta. Ihm wurde die Hoheit über die Finanzen übertragen.  

Auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl angetreten war Hendrik Schulz, der seit drei Semestern in verschiedenen Positionen dem Vorstand angehörte und zuletzt die Finanzen mustergültig führte. Der neue Vorstand bedankt sich bei dir für deine hervorragende Arbeit.  

Wahlnachlese

Am 5. Juli wurde der neue Senat und AStA der Universität Freiburg gewählt. Für uns gingSäulen Prozent es dabei darum, den letztjährigen AStA-Sitz zu verteidigen und unseren Stimmenanteil zu vergrößern. Absolut gesehen haben wir beide Ziele erreicht. Mit 6,69 % der Stimmen kamen wir, bei einer leicht gestiegenen Wahlbeteiligung, auf das exakt gleiche Ergebnis vom vergangenen Jahr. Damit verteidigten wir unseren AStA-Sitz. Dieser wird für die nächsten beiden Semester von Jannic Cutura bekleidet, der Theresa Rath, die nicht mehr angetreten war, ablöst.

Bei der Aufschlüsselung unseres Wahlergebnisses auf die 11 Fakultäten ist ein positiver Trend festzustellen, der durch 2 Fakultäten getrübt ist. In 8 Fakultäten konnten wir unser Vorjahresergebnis steigern. Herauszuheben ist hierbei die Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaft, in der wir um 6,9 % zulegen konnten. In der Chemie, Pharmazie und den Geowissenschaften hielten wir unser Ergebnis. Leichte Verluste von 2,4 % verzeichneten wir in den Rechtswissenschaften. Dies ist mit dem Wiedererstarken des RCDS zu erklären, der dort 10 % an Stimmen dazugewann. In absoluten Zahlen verfehlten wir hier unser Vorjahresergebnis um nur 1 Stimme. Herbe Verluste bescherte uns die Medizin. Hier stürzten wir von 10,5 % auf 3,2 % ab.

kreis-sitze.pngDie Sitzverteilung im AStA und im Senat ist eine exakte Kopie der letzten Wahl. Buf behält mit 10 AStA- und 3 Senatssitzen die absolute Mehrheit. Mit 64,8 % der Stimmen konnten sie sich noch einmal um 1,3 % steigern. Den letzen Sitz im Senat ergatterten die Jusos zusammen mit 3 Sitzen im AStA. Mit 18,5 % verloren sie 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Genau wie wir sicherte sich der RCDS einen Platz im AStA. Sie konnten 1,2 % an Zuwachs verzeichnen und kamen auf 10 %.

Dazu unserer Vorsitzendes Frederic: „Wir werden das in uns gesetzte Vertrauen bestätigen und weiterhin für unsere liberalen Positionen im AStA streiten. Wir bedanken uns bei all unseren Wählern.“

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