Mitgliederversammlung am 6. Mai

IMG_2026Liebe Freunde und Mitglieder der LHG,

am 06. Mai 2013 findet um 19 Uhr im Raum EO 256/257 unsere Mitgliederversammlung in diesem Semester statt. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf Euch!

 

Ergebnis AStA-Wahlen

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15 Prozent bei der AStA Wahl- ein gutes Resultat nach einem heißen Wahlkampf

Am Ende knallten die Korken bei der LHG.  Die Stimmen des Wahllokals in der Mensa waren noch nicht ganz ausgezählt, als feststand: es reicht für einen zweiten Platz im AStA. Mit 15% aller abgegebenen Stimmen wurden die konsequenten Positionen der Hochschulgruppe belohnt. Das gute Abschneiden war der Abschluss einer gelungenen Wahlkampfkampagne, in der sich die LHG gegen Bevormundung und Zwang und für mehr Flexibilität der Studenten einsetzte. Bereits im Vorfeld der Wahlen konnte sich die LHG von anderen Hochschulgruppen inhaltlich abgrenzen und ihre Themen in den Vordergrund stellen. Das Wahlergebnis würdigt die Oppositionsarbeit der Liberalen, die im Arbeitskreis Verfasste Studierendenschaft eine Diskriminierung von Geschlechtern verhinderten und den Vorstoß eine Frauenquote in der Verfassung festzulegen abwenden konnten.

„Die zwei Plätze im AStA sind ein deutliches Signal, dass es auch in Zukunft ordentlich Gegenwind geben wird, wenn Jusos und Grünen hohe Beiträge erheben wollen, um das Studentenparlament zu finanzieren oder die Wahlfreiheit in der Mensa durch Veggie-Days einschränken wollen.“ so der Vorsitzende der LHG, Fabian Kurz, nach der Wahl.

Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Liberalen, trotz rückläufiger Wahlbeteiligung ihr Ergebnis um 3,2 Prozentpunkte verbessern. In der VWL legte die LHG über 9 Prozentpunkte auf 29,5 % zu. In der Philosophischen Fakultät verdoppelte sich der Stimmenanteil der Liberalen auf knapp 7 %.  Im Senat konnte die LHG 17,5 % der Stimmen auf sich vereinigen. Der Abstand auf einen der begehrten Senatsplätze hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 1/3 bzw. 300 Stimmen reduziert. Nach dem Verkünden des endgültigen Resultats machten sich gemeinsam die Mitglieder und Kandidaten der LHG auf und feierten das Ergebnis gebührend.

Ergebnisübersicht:

Juso-Hochschulgruppe: 37,1% (+2,1%), 6 Sitze (–1 Sitz)

RCDS – Die Christdemokraten: 26,4% (–4,0%), 4 Sitze (±0 Sitze)

Grün-Alternative Hochschulgruppe: 17,2% (–2,1%), 3 Sitze (+1 Sitz)

Liberale Hochschulgruppe: 15,0% (+3,2%), 2 Sitze (+1 Sitz)

Die Linke.SDS: 4,3% (+0,7%), 0 Sitze (–1 Sitz)

Text: Felix Gillmair

Holger Krahmer an der Universität Mannheim zum Thema „Energiewende: Versagt die Politik?“

IMG_2026Auf die Einladung der Liberalen Hochschulgruppe Mannheim hin sprach am 17. April 2013 Holger Krahmer MdEP zum Thema „Energiewende: Versagt die Politik?“ in der Mannheimer Universität. Unter dem Publikum befanden sich neben zahlreichen Studenten auch interessierte Bürger, die auf die Veranstaltung aufmerksam geworden waren. In seinem 90-minütigen Vortrag gelang es Krahmer, die Energiewende und die internationale Verständigung  auf Klimaziele sachlich und ohne ideologisch aufgeladene Argumente zu erläutern.

Den Versuch einer internationalen Lösungsfindung zur Reduktion des CO2-Ausstoßes  sieht Krahmer durch die nicht zielführenden Verhandlungen der Doha Climate Change Conference als gescheitert an. Als Grund nannte er vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer, die zu einem veränderten CO2-Ausstoßverhalten führen.
Im Gegensatz zur Kernenergie schreibt Krahmer den fossilen Energieträgern Kohle und Gas eine wichtige Rolle in der zukünftigen Energieversorgung zu. Durch die kostengünstige Förderung von Braunkohle und die großen Förderungsmöglichkeiten der Schiefergasvorräte wäre ein Ende der Nutzung dieser Energiegewinnung nicht absehbar. Er wies darauf hin, dass die massive Förderung der erneuerbaren Energien unwirtschaftlich sei und Deutschland durch hohe Energiekosten mittelfristig als Industriestandort an Wettbewerbsfähigkeit verlieren wird.

Krahmer warb für einen EU-Energiebinnenmarkt, um erneuerbare Energien dort zu erzeugen, wo es effizient ist und nicht dort, wo hohe Subventionen erforderlich sind, die den Verbraucher unnötig stark belasten. Der zusätzliche Wettbewerb sorge in Zukunft für eine sichere und günstige Energieversorgung.

In der anschließenden Diskussion ging Krahmer ausführlich auf die Fragen aus dem Publikum ein und betonte, dass nicht jeder Kampf gegen den Klimawandel zielführend ist, sondern rational argumentiert werden muss, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um Energie effizient und sicher für jeden zur Verfügung zu stellen.

Text: Felix Gillmair


Meldungen des Landesverbands

Einladung zur Veranstaltung mit Frank Schäffler MdB am KIT: “(Wie) Geht es mit dem Euro weiter?”

Der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg und die Liberale Hochschulgruppe Karlsruhe laden ein zum Vortrag am KITGeb. 40.32, R 045, Planck-Hörsaal, Engler-Bunte-Ring 21, Karlsruhe, am Donnerstag, den 23. Mai 2013, um 19.30 Uhr, mit Frank Schäffler MdB.

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Trotz Rettungsschirmen und Hilfszahlungen stehen einige Euroländer immer noch kurz vor einem Bankrott. In den meisten Ländern hat sich die Lage sogar weiter verschlechtert. So scheint Griechenland unter den Sparauflagen zu zerbrechen und eine europaweite Rezession unabwendbar. Die neuesten Nachrichten aus Zypern haben gezeigt, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist. Zypern hat auch gezeigt, dass der Politik im Kampf gegen die Vermächtnisse der fatalen Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte jedes Mittel recht scheint. Doch worum geht es wirklich? Ist Zypern wirklich systemrelevant? Was haben wir, als deutsche Bürger, noch zu erwarten und wie können wir uns wappnen? In seiner letzten Rede im deutschen Bundestag bezeichnete Frank Schäffler den Beschluss über das Zypern-Programm als “kollektiven Rechtsbruch” und forderte die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols.

Zur Person: Frank Schäffler ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser Eigenschaft ist er Mitglied des Verwaltungsrats der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Er stimmte 2011 als einer von 13 Abgeordneten in der schwarz-gelben Koalition gegen die Verstetigung der Finanzhilfen und die Erhöhung der deutschen Bürgschaften sowie im Sommer 2012 gegen den ESM.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. Es besteht Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu stellen.
Im Anschluss wird ein Imbiss gereicht.

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Einladung zur Veranstaltung mit Frank Schäffler MdB | Uni Hohenheim: “Der Euro: (Wie) geht es weiter?”

Der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg und die Liberale Hochschulgruppe Hohenheim laden ein zum Vortrag an der Universität Hohenheim, im Schloss Westflügel, Hörsaal 1 am Mittwoch, den 15. Mai 2013, um 18 Uhr, mit Frank Schäffler MdB.

lhg_schaefflerTrotz Rettungsschirmen und Hilfszahlungen stehen einige Euroländer immer noch kurz vor einem Bankrott. In den meisten Ländern hat sich die Lage sogar weiter verschlechtert. So scheint Griechenland unter den Sparauflagen zu zerbrechen und eine europaweite Rezession unabwendbar. Die neuesten Nachrichten aus Zypern haben gezeigt, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist. Zypern hat auch gezeigt, dass der Politik im Kampf gegen die Vermächtnisse der fatalen Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte jedes Mittel recht scheint. Doch worum geht es wirklich? Ist Zypern wirklich systemrelevant? Was haben wir, als deutsche Bürger, noch zu erwarten und wie können wir uns wappnen? In seiner letzten Rede im deutschen Bundestag bezeichnete Frank Schäffler den Beschluss über das Zypern-Programm als “kollektiven Rechtsbruch” und forderte die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols.

Zur Person: Frank Schäffler ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser Eigenschaft ist er Mitglied des Verwaltungsrats der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Er stimmte 2011 als einer von 13 Abgeordneten in der schwarz-gelben Koalition gegen die Verstetigung der Finanzhilfen und die Erhöhung der deutschen Bürgschaften sowie im Sommer 2012 gegen den ESM.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. Es besteht Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu stellen.
Im Anschluss wird ein Imbiss gereicht.

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Grün-Rot fordert den Einheitslehrer und damit Gleichmacherei auf niedrigem Niveau. Grün-rot will Durchschnitt, aber keine Spitze. Gleichheit bedeutet aber noch lange nicht, dass etwas gerecht ist. Der Einheitslehrer ist es nicht.

Den von der grün-roten Landesregierung geforderten Einheitslehrer und die einhergehende Einebnung des Schulwesens im Land lehnen die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg entschieden ab. Vielmehr muss sich die Lehrerausbildung weiterhin nach der Vielfalt der Schularten und der Vielfalt der Schüler richten. Genau diese Vielfalt stellt die Basis des Erfolgs des baden-württembergischen Schulsystems dar. Es kann kein Zufall sein, dass Bundesländer mit gegliedertem Schulsystem auch bessere Schüler hervorbringen. Baden-Württemberg ist in der Spitzengruppe vorn dabei. Grün-rot scheint aus rein ideologischen Beweggründen zu handeln. Um unsere Kinder, unsere Zukunft, geht es nicht.

„Grün-rot will Gleichheit. Gleichheit bedeutet aber noch lange nicht, dass etwas gerecht ist. Kinder wollen Leistung bringen, grün-rot will ihnen diese Bereitschaft aberziehen. Grün-rot will Durchschnitt, aber keine Spitze. Oder warum sonst redet die grün-rote Landesregierung die Ausbildung der Gymnasiallehrer schlecht? Oder geht es doch nur darum, die Besoldung der Gymnasiallehrer abzusenken?“, so der Landesvorsitzende Alexander Schopf.

Die LHG setzt sich zudem dafür ein:

  1. das Lehramts-Staatsexamen zu erhalten und die Staatsexamensstudiengänge in die gestufte Studienstruktur von Bachelor und Master zu integrieren. Das Staatsexamen als Abschluss der Lehramtsstudiengänge liegt gleichermaßen im Interesse der Prüflinge wie der Qualitätssicherung.
  2. dass die Lehrerausbildung, sowohl fachwissenschaftlich als auch in den Bereichen Pädagogik, Didaktik und Methodik, Psychologie sowie Medienkompetenz fundiert ist.
  3. ein stärkeres Gewicht auf die Vorbereitung auf den Lehrerberuf zu legen.
  4. Entlassungen von Lehrern und Referendaren für die Zeit der Sommerferien abzuschaffen, damit der Lehrerberuf wieder interessanter wird. Hier muss das Land als Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden.

„Grün-rot überdeckt mit der Debatte um den Einheitslehrer die eigene Unfähigkeit, bestehende Probleme zu lösen. Grün-rot muss sich an die vor der Wahl propagierte neue Politik des Gehörtwerdens erinnern. Hören sie auf die Bürger und legen sie ihre ideologischen Scheuklappen ab. Das von ihnen verursachte Chaos haben unsere Kinder nicht verdient“, so Schopf weiter.

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