Fahrradsicherheit auf dem Campus im Fokus

Am Montag, den 20.02.2017 lud die LHG Mannheim in Kooperation mit dem RCDS und der Fachschaft BWL zwei Experten der Mannheimer Polizei, Dezernat Prävention, zum Thema Fahrradsicherheit auf den Campus zu einer Ortsbegehung ein.
Während der einstündigen Begehung der Schauplätze erklärten die Beamten sowohl einfachere Verbesserungen, die jeder Fahrradbesitzer schnell umsetzen kann, als auch mögliche bauliche Veränderungen.
Viele Fahrräder, welche wir begutachteten waren nicht oder völlig unzureichend gesichert. Das Manta: Den Fahrradrahmen mit einem hochwertigem Schloss an einem Fahrradständer sichern. Falls gerade keine Möglichkeit zum Anschließen besteht, am besten die Fahrräder zusammen mit Kommilitonen aneinander ketten. Somit können sie nicht mehr einfach weggetragen werden. Eine weitere Abschreckung ist die gut sichtbare Codierung des Fahrrads, welche einen Verkauf zumindest in Deutschland fast unmöglich macht. Es gibt in Mannheim viele kostenlose Anlaufstellen, welche die Codierung vornehmen. Ansprechpartner dafür lassen sich leicht im Internet finden.
Für bauliche Veränderungen, hauptsächlich mehr Fahrradständer, werden wir uns im Studierendenparlament und gegenüber dem Rektorat einsetzen.

VS Beitrag schießt weiter in die Höhe

Das StuPa beschließt zu später Stunde am 03.11.16 die von der rot-grünen Koalition vorgeschlagene VS-Beitragserhöhung um 60% von 5,85€ auf 9,50€ zum HWS 17/18 nur mit den eigenen Stimmen (11 zu 7). Erst 2015 war der Beitrag von 3,30€ auf 5,85€ gestiegen.
Außer Spesen (Vervierfachung von “Aufwandsentschädigungen“) ist am Ende nichts gewesen. Falls der Zwangsbeitrag weiter so rapide ansteigt, zwingen die Jungsozialisten Mannheimer Studierende bald in Existensängste.
Die LHG Mannheim steht für eine Minderbelastung des studentischen Geldbeutels, denn die Studierenden wissen selbst am besten, wofür sie ihr Geld investieren möchten!

nextbike-Kooperation verschwendet 19.000€ jährlich

Diese Woche entscheidet das Studierendenparlament über eine „Kooperation“ mit vrn nextbike. Das Angebot ermöglicht interessierten Studierenden die Fahrräder von nextbike-Stationen auszuleihen und damit jeweils eine halbe Stunde, ohne unmittelbar zahlen zu müssen, zu nutzen. Ein solches Angebot begrüßen wir.
In den vergangenen drei Monaten konnte dieses Angebot probeweise genutzt werden. Dabei haben sich etwa 5% der Studierenden angemeldet. Ohne die Kooperation würde die erste halbe Stunde bereits jeweils 1,00€ kosten. Alternativ dazu kann ein Abo für 29€ (in Kombination mit dem Semesterticket) bzw. 48€ im Jahr abgeschlossen werden.

Für das solidarfinanzierte Modell im Rahmen der „Kooperation“ zahlt die VS daher jährlich ca. 55.000€ an nextbike. Der Betrag pro Studierender pro Semester beträgt zu Beginn 2,15€ und erhöht sich dann im Laufe des nächsten Jahres auf mindestens 2,40€. Schon bald würde sich daher auch der Beitrag, den jeder Studierende jedes Semester bei der Rückmeldung bzw. Immatrikulation zahlen muss, erhöhen. Zudem kann der Beitrag bereits jetzt dadurch nicht reduziert werden.

Sollte diese Art der Kooperation nicht erfolgen sieht die Situation dagegen wie folgt aus. Bei unterstellten insgesamt 900 Nutzern von nextbike und der Annahme jeder von ihnen kauft sich das Abo für effektiv etwa 40€/Jahr ergeben sich Gesamtkosten von jährlich 36.000€.
Damit ergeben sich durch diese sogenannte Kooperation jährlich Mehrkosten von 19.000€, die der AStA als allgemeine Vertretung der VS dem privaten Unternehmen nextbike blind überweist, ohne dass eine Gegenleistung erfolgt.

Wir, die Liberale Hochschulgruppe, sprechen uns daher ausdrücklich für eine kostengünstige Nutzung der nextbike-Angebote für die Studierenden der Uni Mannheim aus. Das vom AStA, bestehend aus Jungsozialisten, grün-alternativen und LISTE, vereinbarte und angestrebte Konzept schadet der VS und damit jedem einzelnen Studenten. Aussagen wie „Wir müssen das Geld sowieso irgendwie ausgeben“, wie von Seiten des AStA-Vorstands in der Vergangenheit zu hören waren, machen deren leichtfertiges und verantwortungsloses Handeln deutlich.

Wir lehnen derart unüberlegten, pseudo-sozialen Aktionismus ab und setzen uns dafür ein, dass euer Geld nicht sinnlos verschwendet wird, sondern den Mitgliedern der Verfassten Studierendenschaft zu Gute kommt.


Meldungen des Landesverbands

LHG-BW: Grünen-Ministerin – Diskriminierung statt Eigenverantwortung

Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin der Grünen, Theresia Bauer, scheint sich nach knapp 6 Jahren eines Grünen-geführten Wissenschaftsministeriums und mit der Schuldenbremse am Horizont des Jahrzehnts nun endlich auf die urschwäbische Tradition des Sparens zu besinnen.
Dass hierbei nach Bauers Haushaltsentwurf jedoch Nicht-EU-Bürger durch eigens für diese angedachte Studiengebühren diskriminiert werden sollen, verurteilen wir aufs Schärfste!

Gerade für einen Wissenschaftsstandort wie Baden-Württemberg stellen junge Talente aus der ganzen Welt einen wichtigen Motor für Forschung und Wirtschaft dar, welche nicht durch die unsachgemäße Kompensation von Finanzlöchern im Wissenschaftshaushalt, die einer fehlgeleiteten Politik entsprangen, abgeschreckt werden dürfen.

Der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg sieht in der Einführung nachgelagerter, sozialverträglicher Studiengebühren die einzig sinnvolle Option, um alle(!) Studierenden – gleich welcher Nationalität – sozial gerecht an der Finanzierung einer besseren Lehre zu beteiligen.

Das Denken in und die Ausgrenzung aufgrund nationaler Grenzen ist speziell in der Wissenschaftspolitik eine Mentalität, die sich ein moderner, zukunftsorientierter Staat nicht mehr leisten kann!

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LHG-BW hat neuen Vorstand gewählt und Grundsatzprogramm beschlossen

Mitgliederversammlung 2017, Gruppenbild 1

Mitgliederversammlung 2017, Gruppenbild 1

Mitgliederversammlung 2017, Gruppenbild 2

Mitgliederversammlung 2017, Gruppenbild 2

Bei der heutigen Landesmitgliederversammlung in Stuttgart wurde ein neuer Landesvorstand um den alten und neuen Landesvorsitzenden Björn Flechtner (LHG Tübingen) gewählt.

Paul Mengele (LHG Ulm) unterstützt Björn als neuer stv. Landesvorsitzender und Schatzmeister, da er bereits im vergangenen Jahr für Finanzen kooptiert war. Maximilian Möws, ebenfalls von der LHG Ulm, leitet ab sofort als stv. Landesvorsitzender den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Frank Ehrle (LHG Tübingen) ist unverändert stv. Landesvorsitzender für IT. Neu im Landesvorstand ist Fabian Zitzmann von der LHG Friedrichshafen. Er wurde zum stv. Landesvorsitzenden für Programmatik gewählt und komplettiert das Team.

Der neue Landesvorstand bedankt sich für die aktive Vorstandsarbeit von Said D. Werner und Lasse Michelsen, welche den Landesvorstand verlassen, und wünscht beiden viel Erfolg im weiteren Studium.

Der Landesverband konnte heute Johannes Dallheimer, Vorsitzender des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen, und Judith Skudelny, Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg begrüßen, welche die Delegierten und anwesenden Mitglieder über den Status Quo und die Zukunft der liberalen (Hochschul-)Politik in Baden-Württemberg und Deutschland informierten.

Neben den Vorstandswahlen und den tollen Gastvorträgen war die inhaltliche Debatte über das neue Grundsatzprogramm „Freiheit für Freigeister“ ein zentraler Bestandteil der Landesmitgliederversammlung. Damit löste der scheidende Vorstand ein, was die vergangene LMV gefordert hatte – eine programmatische Leitlinie für die nächsten Jahre zu entwickeln. Dank aktiver Mitarbeit der anwesenden Gruppen und Delegierten konnte am Ende ein tolles neues Grundsatzprogramm beschlossen werden, welches in Kürze auch hier auf der Homepage zu finden sein wird.

UPDATE vom 07.Februar 2017:
Heute wurden Kira Scholler (LHG Tübingen) und Marcus A. Müller (LHG Mannheim) als kooptierte Mitglieder in den Landesvorstand aufgenommen.
Kira Scholler unterstützt von nun an als kooptiertes Vorstandsmitglied für Organisation den Landesvorstand bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, während Marcus A. Müller als kooptiertes Vorstandsmitglied für Bundesangelegenheiten den Kontakt zu liberalen Hochschulpolitikerinnen und -politikern außerhalb von Baden-Württemberg pflegen wird.
Daneben unterstützt Mark Dornbach (LHG Stuttgart) als Referent für Programmatik weiterhin tatkräftig die Arbeit des stv. Landesvorsitzenden für Programmatik.

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LHG-BW diskutiert über Herausforderungen des Wohnungsmarktes

Björn Flechtner in der Diskussion zum Thema Wohnraum

Björn Flechtner in der Diskussion zum Thema Wohnraum

Viele Interessierte bei der Veranstaltung im Evangelischen Stift

Viele Interessierte bei der Veranstaltung im Evangelischen Stift

(Tübingen) Am Dienstag, den 31. Januar 2017, war unser Landesvorsitzender Björn Flechtner auf dem Neujahrsempfang der FDP Tübingen geladen, um als Podiumsgast die studentische, liberale Sichtweise zu präsentieren.

Björn hat vor gut 70 Gästen dargestellt, dass sich die Quartiersentwicklung in der Universitätsstadt positiv entwickle, aber es immer noch viel zu hohe bürokratische Hürden beim Wohnungsbau gebe. Auch die sogenannte Mietpreisbremse bringe keinen Vorteil, da sie nicht das Angebot erhöhe.

Statt erfolglos Symptome bekämpfen zu wollen sollten wir endlich an die Ursachen für zu wenig Wohnraum ran: Schneller mehr Wohnraum schaffen!

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