Diskussionsveranstaltung mit Nico Weinmann, MdL

Digitalisierung & Co – Liberale Hochschulpolitik in Baden- Württemberg
14.03.2017, 19:30, Schloss Mannheim EW 167

Die LHG Mannheim lädt zur Diskussionsveranstaltung mit Impulsvortrag über liberale Hochschulpolitik mit Nico Weinmann, MdL, ein.

Unser Referent Nico Weinmann ist Mitglied des Landtags BW, Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie wissenschaftspolitischer der freien Demokraten BW. Leitthemen der Veranstaltung sind die Entwicklung der Digitalisierung in Studium und Lehre:
Welche Chancen & Risiken bietet Live-Streaming?
Wie sehen digitale Lernplattformen der Zukunft aus?
Online Studium als Zukunftsmodell?

Fahrradsicherheit auf dem Campus (3) – StuPa

Einen Antrag zur Fahrradsicherheit auf dem Campus, der sowohl mehr Sicherungsmaßnahmen als auch eine Aufklärungskampagne des AStAs vorsieht, brachte die LHG in Kooperation mit dem RCDS in die Sitzung des Studierendenparlaments am 08.03.2017 ein. Nach einer kurzen Debatte über Details des Antragtextes wurde der Antrag mit überwältigender Mehrheit angenommen! Damit ist nun der AStA in der Pflicht, etwas für die Fahrräder auf dem Campus zu tun. So geht Hochschulpolitk für Studierende!

Fahrradsicherheit auf dem Campus (2) – Codierung

Im Rahmen unserer Initative zur Verbesserung der Fahrradsicherheit auf dem Campus stellen wir euch als zweiten Schritt eine Liste von kostenlosen Codierungsevents in Mannheim und Umgebung zur Verfügung. Dort wird euer Fahrrad zügig codiert, diese Lösung ist bisweilen effzienter als eine zentrale Aktion, bei der lange Wartezeiten entstehen können.
Hintergrund: Ein erster Schritt zur Verhinderung eines Fahrraddiebstahls ist die Codierung des Rads. Mit dieser Kennung ist das Fahrrad zumindest in Deutschland quasi unverkäuflich. Auch hilft es, beim Fund von gestohlener Ware die Räder den Besitzern zuzuordnen. Am wichtigsten ist vermutlich jedoch bereits der Effekt der Abschreckung, ähnlich einer Alarmanlage oder einem Warnschild.
Die Events erstrecken sich bis zum Herbst 2017, ihr findet sie hier: Termine Codierung 2017.


Meldungen des Landesverbands

Diskriminierung der Grünen gegen Nicht-EU-Ausländer fordert erste Opfer

Nachdem Studierende aus Nicht-EU-Staaten nach den Plänen der grün-schwarzen Landesregierung ab diesem Herbst 1500€ pro Semester zahlen sollen, fordert diese diskriminierende Praxis bereits die ersten Opfer an der Universität Hohenheim.

Gerade für Studierende aus Entwicklungsländern stellen die geplanten Studiengebühren eine unüberwindbare Hürde dar, welche den Know-How-Transfer nachhaltig schädigen wird. So spricht die Hohenheimer Professorin Regina Bauer von einer „erheblichen Anzahl von Absagen“ von Bewerbern aus Entwicklungsländern, welche sich trotz einer bestehenden Zusage seitens der Universität gegen das finanziell belastende Studium in Deutschland entschieden hätten.

Die geplanten Ausnahmeregelungen, u.a. für Studierende aus Entwicklungsländern, stellen dabei jedoch nicht nur eine bürokratische Last für die Universitäten dar, sondern sind in Anbetracht dessen, dass 5% Prozent der Studierenden aus den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik von den Studiengebühren befreit werden könnten, aber 60% real betroffen sind, auch eine reine Symbolhandlung ohne nennenswerte Auswirkungen.

Die gestern veröffentlichte Rechtfertigung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unter Leitung Theresia Bauers (Bündnis90/Die Grünen) zeigt darüber hinaus wieder einmal den zynischen und realitätsfernen Umgang der momentanen Regierung mit aktuellen Problemen der Hochschulfinanzierung:
„Die Hochschulen können zusätzliche Befreiungen aus ihrem Anteil der eingenommenen Gebühren finanzieren.“ (Zumeldung „Gebühren für internationale Studierende“, MWK)

Unabhängig der bildungs- und entwicklungspolitischen Unzulänglichkeiten der diskriminierenden Studiengebühren stellt die Geschäftsführerin des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden-Württemberg Claudia Duppel im internationalen Kontext treffend fest: „Gebühren für ausländische Studierende sind ein besonders problematisches Signal in einer Zeit, in der immer mehr Staaten eine nach innen gekehrte und auf Ausgrenzung zielende Politik betreiben“

Weitere Informationen gibt es auch in der gestrigen Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten unter: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neuer-protest-gegen-campusmaut-fuer-auslaendische-studierende-entwicklungspolitiker-gegen-studiengebuehren.57377f3c-a95c-4e35-b3e4-0a4f494edee3.html

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Save the Date: Liberaler Abend in Friedrichshafen

Am Montag, den 27.03., lädt die LHG Friedrichshafen in Kooperation mit dem Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg alle Interessierten zu einer Grundsatzdiskussion zum Liberalismus mit Prof. Dr. Georg Jochum (Professor für Öffentliches Recht, Steuer- und Europarecht und Recht der Regulierung an der Zeppelin Universitätsowie Vertrauensdozent der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit) ein.

Hierbei bietet sich die Gelegenheit, gemeinsam mit Prof. Dr. Jochum und allen Teilnehmern in einer entspannten Atmosphäre liberale Themen zu diskutieren und Erfahrungen mit und in der liberalen Familie auszutauschen.

Um Studierenden aus ganz Baden-Württemberg die Teilnahme an der Veranstaltung zu ermöglichen, erstattet der Landesverband allen Mitgliedern einer baden-württembergischen LHG die Fahrtkosten gemäß der geltenden Richtlinien (Näheres dazu im internen Servicebereich).

Wo?
Zeppelin Universität, Campus Fallenbrunnen
Fallenbrunnen 3, 88045 Friedrichshafen

Wann?
27.03.2017
Ab 20 Uhr

Für Erfrischungen wird gesorgt.

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Diskriminierender Gesetzesentwurf in den Landtag eingebracht – Experten und LHG üben Kritik

Am Donnerstag letzter Woche wurde der Gesetzesentwurf von Kultusministerin Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) hinsichtlich der Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Bürger in den baden-württembergischen Landtag eingebracht.

Hierbei sollen Studierende aus Nicht-EU-Ländern künftig 1500 € pro Semester zahlen, von denen jedoch lediglich 300 € wirklich an den Hochschulen verbleiben.

Die Förderung von Forschung und Lehre sieht anders aus!

Beiträge, welche Studierende entrichten, dürfen weder der verzweifelten Aufrechterhaltung eines maroden Wissenschaftshaushalts unter grüner Führung dienen, noch darf die Nationalität der jungen Talente, die zu uns kommen, das ausschlaggebende Kriterium für eine solch unsachgemäße Verwendung sein!

Der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg setzt sich für nachgelagerte Sozialbeiträge ein, welche alle Studierenden, gleich ihrer Herkunft, in die direkte Verbesserung von Studium und Lehre miteinbeziehen.

In den Landtag eingeladene Experten kritisierten diese Woche die Pläne der Ministerin. Der Gesetzesentwurf tauge weder, um tatsächlich haushaltswirksam ernstzunehmende Mehreinnahmen zu generieren, noch sei er sozial oder der Lehrqualität zuträglich. Zudem würden die zahlreichen Ausnahmetatbestände das Gesetz nicht nur ineffektiv, sondern auch sehr bürokratisch machen. Alle Experten waren sich einig, dass der kleine Anteil der Gebühr, der an den Hochschulen verbleiben soll, nicht ausreichen werde, um eine Verbesserung der Betreuung von ausländischen Studierenden zu schaffen.

Die diskriminierende Gebühr schrecke aber, trotz der zahlreichen Ausnahmen, auch Studierende ab, die beispielsweise aus Entwicklungsländern kämen. Deren finanzieller Spielraum reiche nicht aus, um die Gebühren in Höhe von 1500 € zu leisten. Nach Expertenmeinung handele es sich dabei um einen entwicklungspolitischen Irrweg.

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg bleiben auch weiter an dem Thema dran.

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