Senatswahl am 8. Juli 2014

08.07.2014
11:00bis18:00

Am nächsten Dienstag, den 8. Juli, finden von 11 bis 18 Uhr die diesjährigen Gremienwahlen an der Universität Heidelberg statt. Für die Wahl zum Senat tritt die LHG Heidelberg dieses Jahr mit einer eigenen Liste an.

Unsere Spitzenkandidaten sind Sven Dorkenwald (Physik, 6. Fachsemester), Victoria Dehnert (Jura, 2. Fachsemester) und das derzeitige Senatsmitglied Katerina Deike (Medizin, 10. Fachsemester).

Wir setzen uns ein für:

  • Wahlfreiheit statt Veggie-Day sowie Wasserspender in der Mensa,
  • die Bewahrung der Forschungsfreiheit und gegen die Einführung einer Zivilklausel,
  • eine Reduzierung der Anwesenheitspflicht und weniger Pflichtveranstaltungen,
  • mehr Lern- und Arbeitsplätze in den Bibliotheken.

Einen Überblick über alle Kandidaten und genauere Informationen zu unseren Themen gibt es hier:

Wählen kann man in folgenden Wahlräumen (Übersicht über die Zuordnung der Wahlberechtigten zu den 6 Wahlräumen, Seite 3):

  • Wahlraum 1: Neue Universität – Erdgeschoss, Hörsaal 2
  • Wahlraum 2: Neue Universität – Erdgeschoss, Foyer
  • Wahlraum 3: Zentralbereich Neuenheimer Feld – INF 306, Obergeschoss
  • Wahlraum 4: Zentralbereich Neuenheimer Feld – INF 306, Obergeschoss
  • Wahlraum 5: Med. Fakultät Mannheim – Theodor-Kutzer-Ufer Haus 42, ZMF, Foyer
  • Wahlraum 6: Campus Bergheim – Bergheimer Str. 58, Erdgeschoss, Foyer

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Der ruprecht bekennt Farbe im Wahlkampf

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Durch das Abdrucken zweier Wahlanzeigen von „Bündnis 90/Die Grünen“ in seiner Mai-Ausgabe hat der ruprecht sich von seinem Status als unabhängige Studentenzeitung verabschiedet. Wahlwerbung ist durch das Neutralitätsgebot in universitären Räumlichkeiten verboten und gehört genauso wenig in eine Studentenzeitung.

Erstaunlich ist hierbei, dass der ruprecht selbst auf seiner Homepage angibt, neutral zu sein: „Der ruprecht versteht sich als unabhängige Zeitung, die sich keiner Gruppierung oder Weltanschauung verpflichtet fühlt.“ Leider ist dies an dieser Stelle nicht mehr als eine leere Phrase.

Wir fordern den ruprecht dazu auf, sich an seinen eigenen Maßstäben zu messen und die Wahlwerbung zumindest aus seiner Onlineausgabe zu streichen.

Stellungnahme zum Semesterticket

Der Vertrag mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) zum Semesterticket endet nach dem Sommersemester 2014.

Das VRN-Semesterticket finanziert sich über das s. g. Zweikomponentenmodell: Alle Studierenden zahlen zusammen mit den Semestergebühren einen Sockelbetrag (seit WS10/11 17,50 €). So kann sich jeder Studierende jedes Semester neu entscheiden, ob er/sie das Semesterticket kaufen will (im SS14 für 145 €), oder nicht.
Darüberhinaus zahlt jeder Studierende nicht nur den Sockelbetrag, sondern auch noch einen Betrag für die s. g. Abend- & Wochenendregelung, damit alle Studis, die kein optionales Ticket erwerben, mit ihrem Studiausweis montags bis freitags ab 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig in der Großwabe Heidelberg mit dem ÖPNV fahren können (seit 2004 unverändert 5 €).

Das aktuelle Vertragsangebot des VRN, über das vom 06. – 08. Mai in einer Urabstimmung entschieden wird, sieht eine Erhöhung des Sockelbetrags um 3,30 € (von 17,50 € auf 20,80 €) und einen fixen Preisanstieg des optionalen Tickets von 4,50 € p.a. vor.
Diese Preissteigerungen entsprechen über die nächste Vertragslaufzeit von 5 Jahren einem mittleren jährlichen Preisanstieg von 2,9 %. Dies entspricht der realen Kostensteigerungsrate, der der VRN entgegen sieht und ist daher für beide Seiten vertretbar.

Das Angebot der verbundweiten Abend- und Wochenendregelung für 19,50 € (statt 5 €) ist unserer Meinung nach viel zu teuer. Daher distanzieren wir als LHG uns ganz deutlich von diesem schlechten Angebot.

Informationen zum Semesterticket

Der aktuelle Vertrag mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) zum Semesterticket endet nach dem Sommersemester 2014, sodass die vom StuRa gewählten Verkehrsreferenten  und die Mitglieder der AG Semesterticket sowie Vertreter des StuPa der PH Heidelberg mit dem VRN in Kontakt sind, um möglichst gute Vertragsbedingungen für die nächste Vertragslaufzeit auszuhandeln.

Das VRN-Semesterticket finanziert sich über das s. g. Zweikomponentenmodell: Alle Studierenden zahlen zusammen mit den Semestergebühren einen Sockelbetrag. Die einzige Leistung des Sockelbetrags ist, dass der VRN auch tatsächlich ein optionales Semesterticket anbietet. So kann sich jeder jedes Semester neu entscheiden, ob er/sie das Semesterticket kaufen will, oder nicht.
Darüberhinaus zahlt jeder Studierende nicht nur den Sockelbetrag, sondern auch noch einen Betrag für die s. g. Abend- & Wochenendregelung, damit alle Studis, die kein optionales Ticket erwerben, mit ihrem Studiausweis montags bis freitags ab 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig umsonst in der Großwabe Heidelberg mit dem ÖPNV fahren können.

Preis des optionalen Tickets im SS14: 145 €
Preis der Abend- & Wochenendregleung (seit 2004 unverändert): 5 €
Sockelbetrag (seit WS10/11): 17,50 €

Bereits im September 2013 hatte der VRN ein Vertragsangebot vorgelegt (siehe unten), das eine Erhöhung des Sockelbetrags um 3,30 € vorsieht und eine Preiserhöhung des optionalen Tickets zu jedem Wintersemester um bis zu 8 € erlaubt. Damit könnte der optionale Ticketpreis zum WS18/19 bei 185 € liegen.
Jetzt sind die Verhandlungen abgeschlossen und wir wollen Euch vorstellen, was die 4 Konsolidierungsgespräche mit dem VRN, 3 Radiointerviews mit Radio Regenbogen und 15 Pressemitteilungen des Verkehrsreferats bewirken konnten… Weiterlesen

MOOCs – Massive Open Online Courses: Chancen und Herausforderungen für die Hochschullehre

29.04.2014
19:00bis21:00

Dienstag, 29. April 2014
19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Psychologisches Institut, Hörsaal II
Hauptstraße 47-51
69117 Heidelberg

—> Hier geht´s zum Download der Einladung der Reinhold-Maier-Stiftung. Und der LHG Heidelberg. Zur Veranstaltung auf Facebook.

Von den Studierenden weitgehend unbemerkt, war der mögliche Einsatz von Massive Open Online Courses (MOOCs) für einige Universitäten und Hochschulen in den letzten Monaten ein intensiv diskutiertes Szenario. Die offenen Online-Kurse, die häufig durch Akteure von bekannten Universitäten angeboten werden, erreichen tausende, in Einzelfällen mehr als hunderttausend Teilnehmende. Während mancherorts bereits die digitale Bildungsrevolution ausgerufen wurde, wird die Debatte vor allem in Deutschland durchaus kontrovers geführt. Was genau sind eigentlich MOOCs, und welche Potentiale und Herausforderungen ergeben sich in diesem Zusammenhang für Studierende, aber auch Lehrende und Hochschulen?

Die Veranstaltung gibt einen Überblick zu bisherigen Entwicklungen, zeigt Erfahrungen aus der Perspektive von Veranstaltern und bietet Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Reinhold-Maier-Stiftung durchgeführt und u.a. aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert. Der Eintritt ist kostenfrei.

Begrüßung
Michael Spektor, Liberale Hochschulgruppe Heidelberg

Vortrag

MOOCs – Massive Open Online Courses:
Chancen und Herausforderungen für die Hochschullehre
Dipl.-Des. Markus Schmidt,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen,

Diskussion

anschließend kleiner Empfangmap

Befreit die Bildung!

Massive Open Online Courses (MOOCs) ermöglichen jedem überall und zu jeder Zeit Zugang zu universitärem Wissen. Indem sie Hochschulkurse im Web verfügbar machen, werden sie zu einem wahren Demokratisierungstool der Bildung. Wir von der LHG Heidelberg freuen uns über diesen Trend hin zu frei zugänglichen Vorlesungen und befürworten es, dass die Universität Heidelberg sich zukünftig auch an dieser Entwicklung beteiligen wird.

Zunächst 2011 mit einem Experiment von Professoren der Stanford University begonnen, wurden Anfang des Jahres 2012 die ersten (kommerziellen) MOOC-Lernplattformen Coursera und Udacity ins Leben gerufen. Kurze Zeit später startete die Nonprofit-Initiative edX, ein gemeinsames Projekt des MIT und der Harvard University.

Die Idee von MOOCs ist, dass Dozenten ihre Vorlesungen filmen und zusammen mit weiterem Material online stellen. Zusätzlich gibt es ein Forum, in dem man sich mit Kommilitonen und Dozenten zu den behandelten Themen austauschen kann. Am Ende eines Kurses gibt es schließlich noch die Möglichkeit, an einer Abschlussprüfung teilzunehmen.Bei Udacity ist das Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme mit Quantifizierung der Leistung aktuell umsonst; nur eine beaufsichtige Präsenz-Abschlussprüfungen kostet Geld. Zukünftig soll als preiswertere Alternative zu dieser die ‘secured online examination’ eingeführt werden. Bei edX werden die noch kostenlosen Teilnahme-Zertifikate von der Hochschule ausgegeben, die den MOOC erstellt hat. Es gibt bereits Pläne auch die normalen Teilnahme-Zertifikate zukünftig kostenpflichtig zu machen. Damit wären wir bei der ersten von sechs Fragen, die wir im Zusammenhang mit MOOCs zu beantworten haben. Wir starten mit dem lieben Geld…

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Umfrage zum Semesterticket gestartet!

Cover_Semesterticket

Mit dem Sommersemster 2014 läuft der aktuelle Vertrag mit dem VRN über das Semesterticket aus.
Daher sind wir, die LHG, im Rahmen der AG Semesterticket der FSK Heidelberg, bestehend aus Studierenden verschiedener Fachschaften und Hochschulgruppen, und das Studentenwerk Heidelberg wieder in Verhandlungen mit dem VRN getreten.
Um diese Verhandlungen in Eurem Sinne führen zu können, sind wir auf Eure Meinungen und Informationen angewiesen!

Das Semesterticket betrifft alle Studierenden unabhängig davon, ob sie das Ticket kaufen oder nicht, denn jeder Studierende zahlt unabhängig vom Erwerb des Semestertickets den sogenannten Sockelbetrag, der jedes Semester von jedem Studierenden durch das Studentenwerk bei der Rückmeldung automatisch eingezogen wird.

Daher bitten wir alle Studierenden an der Umfrage teilzunehmen!
Die Teilnahme wird bis einschließlich Sonntag, den 22. Dezember, möglich sein und dauert ungefähr 5 Minuten. In der Umfrage findet Ihr auch einen Erklärungstext, der noch einmal alle wichtigen Informationen zum Semesterticket bereithält. Es werden Akzeptanz, Nutzer- und Kaufverhalten des aktuellen VRN-Semestertickets abgefragt, sowie ein Stimmungsbild zum landesweiten Semesterticket erhoben.

Wenn Ihr noch Fragen oder keine Einladungs-Mail für die Umfrage erhalten habt, schickt eine Mail an semesterticket@fsk.uni-heidelberg.de .

Hintergrund-Informationen zum Semesterticket findet ihr hier .


Meldungen des Landesverbands

Gemeinsame Pressemitteilung von Landesstudierendenvertretung, RCDS, Campusgrün, Juso-HSG und LHG zum Solidarpakt III

Gemeinsame Pressemitteilung von Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg (LaStuVe), Ring Christlich-Demokratischer Studenten Baden-Württemberg (RCDS), Campusgrün Baden-Württemberg, Jungsozialistische Hochschulgruppen Baden-Württemberg (Juso-HSG) und Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg (LHG) vom 23.07.2014

Uni in NotDie Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg und die vier großen hochschulpolitischen Organisationen haben sich zu einer gemeinsamen Pressemitteilung entschlossen, da sie die Entwicklungen im Bereich der Qualitätssicherungsmittel und Hochschulfinanzierung übereinstimmend als kritisch betrachten. "Wir hoffen mit dem gemeinsamen Vorgehen die Landesregierung von einer falschen Entscheidung abhalten und von Gesprächen überzeugen zu können", so die Vertretungen von LaStuVe, RCDS, Campusgrün, Juso-HSG und LHG übereinstimmend.

Wie Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) und Finanzminister Nils Schmid MdL (SPD) heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt gaben, sollen die Qualitätssicherungsmittel, welche bisher zur Sicherung der Qualität in Studium und Lehre dienen, in die reguläre Grundfinanzierung der Hochschulen überführt werden. Dass somit aber deren Zweckbindung, die Kopplung an die Studierendenzahlen und die studentische Mitbestimmung entfallen, wird dabei verschwiegen. Der vorgeschlagene Topf in Höhe von 20 Mio. Euro, über den nur Studierende bestimmen, ist ein Ablenkungsmanöver und löst nicht das eigentliche Problem.

Anstatt die Grundfinanzierung deutlich zu erhöhen sowie an die Entwicklung der Studierendenzahlen zu koppeln und dabei die Qualitätssicherungsmittel unangetastet zu lassen, werden die Probleme mit einem Griff von der einen Tasche in die andere lediglich verlagert. "Eine Verlagerung geht unmittelbar zu Lasten der Qualität von Studium und Lehre, weshalb wir gemeinsam von der Landesregierung fordern, vom geplanten Vorgehen abzusehen und Vernunft walten zu lassen", so die Vertretungen der fünf Organisationen.

Durch die Entlastung der Länder beim BAföG werden im Landeshaushalt finanzielle Mittel frei, die nun unbedingt bei den Hochschulen und Studierendenwerken ankommen müssen. Die Hochschullandschaft in Baden-Württemberg muss gestärkt werden – zu einer weiteren Schwächung darf es unter keinen Umständen kommen. LaStuVe, RCDS, Campusgrün, Juso-HSG und LHG dazu: "Wir sind gerne bereit dazu, mit der Landesregierung am runden Tisch in einen konstruktiven Dialog zu treten und bauen darauf, dass unsere Warnungen über einen Qualitätsverlust an den Hochschulen ernst genommen werden."

Bei Rückfragen stehen wir gerne unter gemeinsame-pm@lastuve-bawue.de sowie telefonisch unter 0170 / 833 70 31 (Jörg Willburger) oder 0152 / 581 164 99 (Michael Heinl) zur Verfügung.

V.i.S.d.P.:
– Für die LaStuVe Baden-Württemberg: Sophia Overbeck, Jörg Willburger, Johannes Kolbe, Tabea Huslisti, Michael Heinl
– Für den RCDS Baden-Württemberg: Ronja Schmitt, Dominik Koblitz, Moritz Noll
– Für Campusgrün Baden-Württemberg: Sabrina Friedl, Lars Maurer
– Für die Juso-HSG Baden-Württemberg: Yves Heuser, Thalke Iggena, Max Meisenheimer
– Für die LHG Baden-Württemberg: Alexander Schopf, Mark Dornbach, Martin Brüssow, Sven Dorkenwald, Daniel Eberz, Björn M. Flechtner


Liebe Mitglieder und Freunde der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg,

heute ist ein denkwürdiger Tag, denn heute haben Landesstudierendenvertretung, RCDS, Campusgrün, Juso-HSG und wir als LHG eine Pressemitteilung versandt und zwar eine gemeinsame, s.o. Das ist ein Novum und zeigt doch in aller Deutlichkeit, dass die grün-rote Landesregierung wieder einmal etwas nicht ganz richtig gemacht haben kann. Wir bedauern das.

Was uns vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung mit dem Titel "Perspektive 2020 – Durchbruch bei Hochschulfinanzierung" schmackhaft gemacht werden soll, ist nicht wirklich leicht verdaulich. Im Wissen, wieviel Geld bei den Hochschulen fehlt, fällt unsere Beurteilung alles andere als positiv aus, so reichen die bis 2020 angekündigten Baumittel nicht einmal zur Sanierung einer einzigen Hochschule aus, wie bspw. der Universität Stuttgart. Wir sind enttäuscht. Grün-Rot nimmt die Hochschulen im Land nicht Ernst genug. Und die Studenten ebensowenig, wie der Umgang mit den Qualitätssicherungsmitteln (QSM) eindrücklich beweist.

Die Eckpunkte zur Hochschulfinanzierung verheißen wenig Gutes und wir alle, die an den Hochschulen im Land tätig sind, wir sind die Leidtragenden.


Mit herzlichen Grüßen!
Alexander Schopf
Ehrenvorsitzender

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Grün-Rote Landesregierung darf die Spitzenlehre in Baden-Württemberg nicht aufs Spiel setzen

Die LHG fordert: Keine Grundfinanzierung der Hochschulen auf Kosten der Lehre und die Beibehaltung der Mitbestimmung der Studenten über die Finanzmittel!

Uni in Not(Stuttgart) Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL (Grüne) möchte die Qualitätssicherungsmittel für Studium und Lehre in die Grundfinanzierung der Hochschulen überführen. Damit wären die Zweckbindung dieser Mittel für Studium und Lehre und die Mitbestimmung durch die Studierenden aufgehoben. Das Problem der unzureichenden finanziellen Grundausstattung der Hochschulen würde dabei nicht gelöst. Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg (LHG) lehnen eine Überführung von Qualitätssicherungsmitteln in die Grundfinanzierung ab.

Dazu der Ehrenvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Alexander Schopf:

„Mit diesem Vorschlag der Wissenschaftsministerin wird deutlich, dass die Prioritäten der grün-roten Landesregierung nicht im Bereich der Hochschulbildung liegen. Das Loch in der einen Tasche, die Grundfinanzierung, soll durch einen Griff in die andere Tasche, die Qualitätssicherungsmittel, gestopft werden. Eine Überführung der Qualitätssicherungsmittel in die Grundfinanzierung würde schlichtweg zu Lasten von Studium und Lehre erfolgen. Das kann sich das Land Baden-Württemberg mit seiner exzellenten Hochschullehre nicht leisten. Deswegen plädieren die Liberalen Hochschulgruppen im Land für eine an die gestiegenen Studierendenzahlen angepasste Grundfinanzierung der Hochschulen, ohne aber die Qualitätssicherungsmittel anzugreifen. Es darf keine Grundfinanzierung auf Kosten der Lehre geben.“

Nach einem landesweiten Aktionstag im Mai fand am 24. Juni bereits zum zweiten Mal binnen zweier Monate eine Großdemonstration gegen die Pläne der Landesregierung statt. Dabei demonstrierten rund 1200 Studierende vor dem Finanz- und Wissenschaftsministerium in Stuttgart. Die Demonstration unterstützte die Kernforderungen der Landesrektorenkonferenz für einen neuen Solidarpakt, der die Grundfinanzierung der Hochschulen von 2015 bis 2020 festlegen soll. Seit über einem Jahr verhandeln Wissenschafts- und Finanzministerium mit den Hochschulen im Land über die Rahmenbedingungen dieses Solidarpakts III. Die grün-rote Landesregierung wird ihrer Verantwortung für die Hochschulen in Baden-Württemberg nicht gerecht. Die Unterfinanzierung der Hochschulen im Land wirkt sich negativ auf Forschung und Lehre aus.

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LHG-Veranstaltung in Konstanz: “Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? – Perspektiven auf den Liberalismus”

“Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? – Perspektiven auf den Liberalismus”Montag, 7. Juli 2014
19.15 Uhr bis 21.15 Uhr
Uni Konstanz, Raum A 704
Universitätsstraße 10
78464 Konstanz

—> Hier geht´s zum Download der Einladung der Reinhold-Maier-Stiftung.

Die Schweiz gilt wegen ihrer ausgeprägten direkten Demokratie und dem eidgenössischen Bürgersinn als Vorbild eines freiheitlichen Staats. Der Schutz der Privatsphäre und Eigentumsverhältnisse, die plebiszitären Elemente politischer Mitbestimmung und der Steuerwettbewerb machten das Land zu einem Hort an Liberalität, Demokratie und Wohlstand, so das gängige Urteil über die Eidgenossenschaft. Stimmt das denn auch? Seit der Volksabstimmung gegen mehr Zuwanderung und eine wachsende europakritische Haltung ändert sich das öffentliche Bild der Schweiz.
Was kann Deutschland, was können Liberale sich von der Schweiz abschauen – und was nicht? Mit einem Blick über Bodensee und Hochrhein ins Nachbarland sollen neue Perspektiven auf den Liberalismus eröffnet werden.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Reinhold-Maier-Stiftung durchgeführt und u.a. aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg finanziert. Der Eintritt ist kostenfrei.

Begrüßung
Nils H. Ullrich,
Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Konstanz

Vortrag
Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? –
Perspektiven auf den Liberalismus
Dr. Christopher Gohl,
Koordinator Public Dialogue, Weltethos-Institut, Eberhard-Karls-Universität Tübingen,

Diskussion

anschließend kleiner Empfang

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