Neuer Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung vom 19.07.2017 hat einen neuen Vorstand für das kommende Wintersemester gewählt.

Erster Vorsitzender: Martin Schnurr

Zweiter Vorsitzender: Egor Didusenco

Pressesprecher: Niklas Kraft

Schatzmeisterin: Katharina Steuer

Beisitzerin: Charlotte Zudrop

Beisitzer: Tim Obermann

Die LHG gratuliert den Gewählten und wünscht ihnen viel Freude und Erfolg in der vor ihnen liegenden Amtszeit!

Eklat bei Lindner-Auftritt in Bochum – LHG mahnt

Im Zuge eines Auftritts von Christian Lindner an der Ruhr-Uni Bochum kam es zum Eklat. Der Bundesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) zeigt sich zutiefst besorgt.

Bochum, 13.07. Der Bundesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen zeigt sich zutiefst besorgt über die Debattenkultur an deutschen Hochschulen. Auslöser dafür war eine Veranstaltung mit dem FDP-Parteivorsitzenden Christian Lindner an der Ruhr-Universität Bochum. Während des Vortrags stürmten Teile der Studierendenvertretung und linke Aktivisten die Bühne und versuchten Lindner niederzubrüllen. Inhaltlich wandten sie sich gegen die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studierende.

Der Bundesvorsitzender des LHG, Johannes Dallheimer dazu: „Für uns sind Hochschulen Orte des akademischen Austauschs, der freien Meinungsbildung und der offenen Debatte. Dieses Ideal wird zunehmend von linken Gruppierungen konterkariert und in Frage gestellt. Momentan scheint es nicht möglich zu sein, eine andere Meinung zu vertreten als die Mehrheit, das bereitet mir zutiefst Sorge!“

In der letzten Zeit hatten neben Politikern auch Professoren immer häufiger mit den totalitären Tendenzen des linken Mainstreams in den Studierendenschaften zu kämpfen; Veranstaltungen wurden verhindert oder konnten nur unter Polizeischutz stattfinden. Eine Distanzierung der Studierendenvertreter kam, wenn überhaupt, zumeist nur zögerlich zustande.

Dallheimer weiter „Viele Meinungen an der Uni teile ich auch nicht, doch ich würde alles dafür geben, dass diese artikuliert werden können! Momentan sehe ich aber die freie Meinungsäußerung ernstlich in Gefahr.“ Um diesen Grundpfeiler des demokratischen Diskurses auch und gerade an den Hochschulen zu erhalten, seien nun, so der Bundesvorstand des LHG abschließend, ein offener Diskurs aller Akteure und verstärkte Aufmerksamkeit der Gesellschaft von Nöten.

WAHLERGEBNIS FÜR DEN FAKULTÄTSRAT DER JURISTISCHEN FAKULTÄT

Wir freuen uns ebenfalls über ein ganz starkes Ergebnis bei der diesjährigen Wahl zum Fakultätsrat Jura. Die Wahlbeteiligung lag bei 23,2 %.

Mit 11,2% haben wir wieder einen Sitz erringen können.

Wir bedanken uns für das große Vertrauen, dass Ihr uns entgegen bringt und werden uns in Zukunft weiter im Fakultätsrat Jura für Eure Belange, Selbstbestimmtheit und Freiheit im Studium stark machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

#gremienwahlen2017 #UniHeidelberg #DeinStudiumDeineFreiheit

 

 

 

 

Soziale Mobilität, finanzieller Druck, Anstieg der Erkrankungen – LHG zieht erstes Fazit zur 21. Sozialerhebung

Mit großem Interesse begleitete der Bundesverband der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) die Präsentation der ersten Daten der 21. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland.

Berlin, 28. Juni 2017. Noch immer kommen rund fünfzig Prozent aller Studierenden aus einem Elternhaus mit mindestens einem akademischen Abschluss; dieses Verhältnis ist seit einer Dekade nahezu konstant. Johannes Dallheimer, Bundesvorsitzender des LHG, kommentiert dazu: „Noch immer entscheidet das Elternhaus über die Zukunft der Kinder. Was im Kindesalter beginnt, kann schlecht erst nach dem Abitur umgekehrt werden.“ Gegenmaßnahmen sind für den LHG eine Ausweitung von Stipendienprogrammen wie dem Deutschlandstipendium und der Hochschulpakte, zum Beispiel für Sozialen Wohnungsbau. „Niemand darf durch drohende Kosten vom Studium abgehalten werden!“, so Dallheimer.

Insgesamt haben die Studierenden mehr Geld als früher zur Verfügung. Allerdings greifen dafür Eltern bei der Unterstützung immer tiefer in die Tasche, die Anzahl der Studierenden in Nebenjobs wächst, die Erwerbstätigenquote an Universitäten ist so hoch wie nie zuvor. Der LHG fordert zur Korrektur dieser Entwicklung vor allem die Einführung des eltern- und vermögensunabhängigen BaföGs für alle Studierenden.

Die Zahl der Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist gestiegen, vor allem in der Gruppe mit psychischen Erkrankungen. Der LHG macht dafür unter anderem die Anwesenheitspflicht und die willkürlich anmutende Regelstudienzeit verantwortlich. Ein Ausbau von Teilzeitstudiengängen, barrierefreies Lernen und eine umfassende Digitalisierung der Lernmaterialien könnten hier Abhilfe schaffen, zeigt der LHG sich optimistisch. „Die vielfältigen Verfehlungen der letzten Jahre müssen nun endlich ausgeglichen werden!“, schließt Dallheimer das Fazit.

TOLLES WAHLERGEBNIS FÜR DIE LHG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns über ein ganz starkes Ergebnis bei der diesjährigen Stura-Wahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 16,5 % und ist damit erfreulicherweise um 1,5% gestiegen. Zwar haben wir im Vergleich zur vergangenen Stura-Wahl leicht eingebüßt, jedoch ist mit der GHG dieses Jahr eine neue Liste angetreten, die über 20% der Stimmen geholt hat.

Mit 10,1% (-0,9%) haben wir wieder zwei Sitze erringen können.

Wir bedanken uns für das große Vertrauen, dass Ihr uns entgegen bringt und werden uns in Zukunft weiter im Stura für Eure Belange, Selbstbestimmtheit und Freiheit im Studium stark machen.

Das detallierte Wahlergebnis findet Ihr hier:
https://www.stura.uni-heidelberg.de/…/Wahl…/Ergebnis2017.pdf

Die Uni-Wahlen 2017 stehen bevor!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch im Sommersemester 2017 tritt die Liberale Hochschulgruppe bei den universitären Wahlen für euch an! Sie finden vom 20. – 22. Juni 2017 statt.
Alle Informationen zu unserem Wahlprogramm und zu unseren Kandidaten findet ihr unter „Uni-Wahlen 2017“.
Unter https://www.stura.uni-heidelberg.de/wahlen-gremienarbeit/stura-wahlen.html findest du alle weiteren Informationen zur Wahl wie Ort und Öffnungszeiten der Wahlräume. Solltest du an den Wahltagen nicht in Heidelberg sein, kannst du auch per Briefwahl deine Stimme abgeben.

Hier findet ihr den Studi-O-Mat zu den Gremienwahlen: https://studiomat.stura.uni-heidelberg.de

LHG lehnt „Hochschulmaut“ ab

Der Bundesverband der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) kritisiert das Konzept der Studiengebühren für ausländische Studierende, die sogenannte „Hochschulmaut“.

Berlin, 11.06.2017. Das Konzept von Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten in einer Höhe von 1.500€ pro Semester, das angeblich für eine bessere Finanzierung der Hochschulen sorgen soll, wird vom LHG deutlich kritisiert.

„In Baden-Württemberg und nun auch in Nordrhein-Westfalen wird Symbolpolitik betrieben“, so der Bundesvorsitzende Johannes Dallheimer, „und das zu Lasten der ausländischen Studierenden. Die Hochschulen, die auf ein international attraktives und solide ausfinanziertes Hochschulwesen gehofft hatten, werden sich bedanken.“ Statt dieser Exklusivbeiträge für wenige fordert der LHG nachgelagerte Sozialbeiträge für alle Studierenden.

Diese einkommensgerechten Beiträge sollen direkt in das Hochschulwesen zurückfließen. Als umgekehrter Generationenvertrag würde dieses Modell gerade diejenigen entlasten, die kein Studium angetreten haben, durch ihre Steuern aber das Studium anderer mitbezahlen müssen.

Auch über die Begründung für eine Hochschulmaut zeigt sich Dallheimer verärgert: „Natürlich steigen die Reputation und die Qualität der Hochschule für ausländische Studierende nicht, wenn das Studium so viel kostet. Stattdessen müssen nun ebenjene noch während des Studiums dieses Geld aufbringen und werden dabei im eigentlichen Studium behindert. Kosten dürfen nicht von Bildung abhalten – das sollte eigentlich Grundkonsens sein!“


Meldungen des Landesverbands

LHG Baden-Württemberg kommt an!

LHG-Ergebnisse der Hochschulwahlen 2017

LHG-Ergebnisse der Hochschulwahlen 2017

Mit stets zweistelligen Ergebnissen konnten unsere Mitgliedsgruppen dieses Jahr bis zu einem Viertel der Stimmen ihrer Mitstudierenden bei den Wahlen der Studierendenparlamente für sich gewinnen.

Vom Bodensee bis in die Kurpfalz setzen sich liberale Freidenker in Baden-Württemberg auch im kommenden Jahr für die Belange der Studierenden ein, um ein freies, selbstbestimmtes Studium nicht nur eine Wunschvorstellung bleiben zu lassen.

Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Björn Flechtner lobte die Gruppen vor Ort: „Ich freue mich über die herausragenden Wahlergebnisse unserer Hochschulgruppen. Sie zeigen, dass liberale Ideen großen Anklang unter Studierenden finden. Das sollte alle Liberale ermutigen, sich weiter für Freiheit in unserer Gesellschaft und an unseren Hochschulen zu engagieren.“

Besonders bedanken möchte sich der gesamte Landesvorstand aber bei allen freiheitsliebenden Studierenden für euer Vertrauen und eure Stimme an unsere Mitgliedsgruppen!

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LHG-BW beschließt neues Grundsatzprogramm

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg haben ein neues Grundsatzprogramm beschlossen.

Freiheit für Freigeister ist ab sofort online!

Schaut doch einfach mal rein:

Grundsatzprogramm Freiheit für Freigeister

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Diskriminierung der Grünen gegen Nicht-EU-Ausländer fordert erste Opfer

Nachdem Studierende aus Nicht-EU-Staaten nach den Plänen der grün-schwarzen Landesregierung ab diesem Herbst 1500€ pro Semester zahlen sollen, fordert diese diskriminierende Praxis bereits die ersten Opfer an der Universität Hohenheim.

Gerade für Studierende aus Entwicklungsländern stellen die geplanten Studiengebühren eine unüberwindbare Hürde dar, welche den Know-How-Transfer nachhaltig schädigen wird. So spricht die Hohenheimer Professorin Regina Bauer von einer „erheblichen Anzahl von Absagen“ von Bewerbern aus Entwicklungsländern, welche sich trotz einer bestehenden Zusage seitens der Universität gegen das finanziell belastende Studium in Deutschland entschieden hätten.

Die geplanten Ausnahmeregelungen, u.a. für Studierende aus Entwicklungsländern, stellen dabei jedoch nicht nur eine bürokratische Last für die Universitäten dar, sondern sind in Anbetracht dessen, dass 5% Prozent der Studierenden aus den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik von den Studiengebühren befreit werden könnten, aber 60% real betroffen sind, auch eine reine Symbolhandlung ohne nennenswerte Auswirkungen.

Die gestern veröffentlichte Rechtfertigung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unter Leitung Theresia Bauers (Bündnis90/Die Grünen) zeigt darüber hinaus wieder einmal den zynischen und realitätsfernen Umgang der momentanen Regierung mit aktuellen Problemen der Hochschulfinanzierung:
„Die Hochschulen können zusätzliche Befreiungen aus ihrem Anteil der eingenommenen Gebühren finanzieren.“ (Zumeldung „Gebühren für internationale Studierende“, MWK)

Unabhängig der bildungs- und entwicklungspolitischen Unzulänglichkeiten der diskriminierenden Studiengebühren stellt die Geschäftsführerin des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden-Württemberg Claudia Duppel im internationalen Kontext treffend fest: „Gebühren für ausländische Studierende sind ein besonders problematisches Signal in einer Zeit, in der immer mehr Staaten eine nach innen gekehrte und auf Ausgrenzung zielende Politik betreiben“

Weitere Informationen gibt es auch in der gestrigen Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten unter: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neuer-protest-gegen-campusmaut-fuer-auslaendische-studierende-entwicklungspolitiker-gegen-studiengebuehren.57377f3c-a95c-4e35-b3e4-0a4f494edee3.html

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