LHG fordert Reform des Numerus Clausus-Systems

Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) erneuert seine Forderung an Politik und Hochschulen, das wenig zielführende Zulassungsverfahren für zentral beschränkte Studiengänge zu reformieren.

Berlin, 05.10.2017. Bereits im Juni 2013 machte die Dachorganisation der Liberalen Hochschulgruppen auf die bestehende Problematik aufmerksam. Der Bundesvorsitzende des LHG, Johannes Dallheimer, erklärt dazu: „Es ist falsch, die Abiturnote als alleiniges Kriterium für eine Zulassung zu einem Studium der Human-,Veterinär- oder Zahnmedizin heranzuziehen. Beste Mediziner brauchen keine besten Abinoten. Denn ein Talent fürs auswendig lernen kann Empathie und Mitgefühl für Patienten nicht ersetzen. Ich würde mir wünschen, dass unser Bundesverfassungsgericht auf das gleiche Ergebnis kommt.“

Für den LHG ist es dringend notwendig, das derzeitige Zulassungssystem umfassend zu reformieren. Den Universitäten müsse mehr Autonomie zugestanden werden, die aktuell zuständige Stiftung für Hochschulzulassung solle demnach als Dienstleister agieren, indem sie im Auftrag der Hochschulen Zulassungsverfahren betreue.

Für das reformierte Zulassungsverfahren erachtet der LHG weiterhin eine höhere Gewichtung einzelner Noten studienrelevanter Fächer als sinnvoll. Ebenso sollten berufsbezogene Erfahrungen und Qualifikationen sowie Ergebnisse eines Auswahlgespräches und eines Auswahltestes berücksichtigt werden. Orientierung könnte beispielsweise der HAM-Nat („Hamburger Naturwissenschaftstest“) bieten, der an der Berliner Charité Verwendung findet. Dallheimer abschließend: „Wichtig ist, dass wir mit dem neuen System zusätzliches Engagement und echten Einsatz für die Materie honorieren!“

LHG gratuliert Freien Demokraten zum Wahlerfolg

Der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG) freut sich über das historische Wahlergebnis der Freien Demokraten (FDP) und auf eine konstruktive Zusammenarbeit im Zeichen der besten Bildung der Welt.

 

Berlin, 26.09.2017. Schon im Vorfeld der Bundestagswahl hatte der LHG dazu aufgerufen, für liberale Bildungspolitik wählen zu gehen. Mit 10,7% hat sich die FDP bravourös in den Bundestag zurückgekämpft. Für den LHG ein Anlass zur Freude. Doch der Bundesvorsitzende des LHG, Johannes Dallheimer, findet auch mahnende Worte: „Die Freien Demokraten sind in unseren Augen der Schlüssel zu weltbester Bildung. Dazu dürfen sich aber die Fehler von 2009 nicht wiederholen. Der 24.09. kann nur den Beginn unserer Arbeit markieren.“

Elternunabhängiges BAföG, nachgelagerte Studienbeiträge, das Deutschlandstipendium und umfassende Digitalisierung sind die Kernthemen, für die der LHG in den nächsten Jahren verstärkt eintreten will. Dazu wird der Verband unter anderem den neuen Abgeordneten der Fraktion konstruktiv begleitend und beratend zur Seite stehen.

Dallheimer abschließend: „Das Comeback der FDP ist für Deutschland wie ein Konjunkturprogramm. Das Hauptaugenmerk muss dabei in der nächsten Legislatur auf der Bildung liegen – nur diese sichert unseren Wohlstand langfristig! Als Verband verpflichten wir uns dieser Zielsetzung.“

LHG kritisiert Hochschulfinanzierungsdefizit

Der Bundesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) bemängelt das von der OECD festgestellte flächendeckende Finanzierungsdefizit in der deutschen Hochschullandschaft und fordert Abhilfe.

Berlin, 20.09.2017. Die letze Woche veröffentlichen Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sind für Deutschland alarmierend. Die deutschen Ausgaben seien im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich, lässt sich den Papieren der OECD entnehmen. Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK) folgert: „In die Bildung muss sehr viel mehr investiert werden, die Grundfinanzierung der Hochschulen muss endlich konsolidiert werden.“

Der LHG sieht ebenfalls mit Besorgnis auf die veröffentlichten Zahlen. Johannes Dallheimer, Bundesvorsitzender: „Jetzt haben wir endlich schwarz auf weiß, dass die Hochschul- und Bildungsfinanzierung bei uns ungenügend ist. Höchste Zeit, das zu ändern!“ Um dieses Defizit zu beheben, hält der LHG umfangreiche Bildungsinvestitionen genau wie die HRK für unumgänglich. Den Bildungsföderalismus hat der LHG als zentrales Übel ausgemacht, deshalb fordert der Verband die Aufhebung des Kooperationsverbotes.

Zusätzlich müssten die einzelnen Studierenden endlich in den Fokus der Finanzierung rücken – der LHG vertritt hier das „Geld folgt Studierenden“ (GeFoS) Modell. Nach dem sogenannten Königssteiner Schlüssel erhielten die Hochschulen für jeden immatrikulierten Studierenden einen vorher errechneten Betrag aus einem bundesweiten Topf, in den alle Bundesländer einzahlen. Damit würde der Konkurrenzkampf der Bundesländer untereinander endlich aufgehoben. Als zusätzliche Finanzierungsquelle sieht der LHG einkommensabhängige, nachgelagerte Studienbeiträge. „Richtig umgesetzt können unsere Vorschläge uns in die Top 5 der OECD-Länder führen, das muss unser Ziel sein“ schließt Dallheimer kämpferisch.

Liberale Hochschulpolitik stark im Kommen

Die Ergebnisse der sommerlichen Hochschulwahlen zeigen den deutlichen Aufwind des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen (LHG) und des Liberalismus an sich.

Berlin, 30. 07. 2017. Mit dem Ende der Vorlesungszeit im Sommersemester zieht der Bundesvorstand des LHG ein erfreuliches Fazit aus den zurückliegenden studentischen Wahlen, die in diesem Semester an vielen Hochschulen stattfanden. Ihre besten Ergebnisse fuhren die Liberalen Hochschulgruppen dabei im Süden der Republik ein, in Passau (25,5%), Ulm (25,45%), Bayreuth (22,4%) und Konstanz (21%) entfielen jeweils mehr als ein Fünftel der abgegebenen Stimmen auf LHGs. Auch an den Hochschulen in Leipzig (18,8%), Regensburg (18%), Duisburg-Essen (17,8%), Münster (15,3%), Bamberg (14,9%) und Tübingen (14,8%) erzielten liberale Listen beachtliche Ergebnisse.

Johannes Dallheimer, Bundesvorsitzender des LHG, zeigt sich dementsprechend begeistert: „Diese Ergebnisse zeigen, dass ein liberaler Politikansatz wieder ungemein attraktiv ist. Für weltoffene, tolerante Hochschulen brauchen wir eine starke Mitte, das sehen die Studierenden offensichtlich ebenso!“

Der Bundesvorstand ist sich sicher, dass die Liberalen Hochschulgruppen vor Ort mit diesen ausgezeichneten Ergebnissen im Rücken ihre gute Arbeit fortsetzen und sich auch weiterhin energisch für die Belange der Studierenden einsetzen werden, wie es den LHG seit jeher jenseits jeglicher politischer Grabenkämpfe auszeichnet.

LHG Baden-Württemberg kommt an!

Stuttgart, 26. Juli 2017. Mit stets zweistelligen Ergebnissen konnten unsere Mitgliedsgruppen dieses Jahr bis zu einem Viertel der Stimmen ihrer Mitstudierenden bei den Wahlen der Studierendenparlamente für sich gewinnen:

 

  • LHG Ulm:                           25,45%
  • LHG Konstanz:                21%
  • LHG Tübingen:                14,8%
  • LHG Karlsruhe:                12,5%
  • LHG Freiburg:                  12,27%
  • LHG Heidelberg:              10,1%

Vom Bodensee bis in die Kurpfalz setzen sich liberale Freidenker in Baden-Württemberg auch im kommenden Jahr für die Belange der Studierenden ein, um ein freies, selbstbestimmtes Studium nicht nur eine Wunschvorstellung bleiben zu lassen.

Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Björn Flechtner lobte die Gruppen vor Ort: „Ich freue mich über die herausragenden Wahlergebnisse unserer Hochschulgruppen. Sie zeigen, dass liberale Ideen großen Anklang unter Studierenden finden. Das sollte alle Liberale ermutigen, sich weiter für Freiheit in unserer Gesellschaft und an unseren Hochschulen zu engagieren.“

Besonders bedanken möchte sich der gesamte Landesvorstand aber bei allen freiheitsliebenden Studierenden für euer Vertrauen und eure Stimme an unsere Mitgliedsgruppen!

Neuer Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung vom 19.07.2017 hat einen neuen Vorstand für das kommende Wintersemester gewählt.

Erster Vorsitzender: Martin Schnurr

Zweiter Vorsitzender: Egor Didusenco

Pressesprecher: Niklas Kraft

Schatzmeisterin: Katharina Steuer

Beisitzerin: Charlotte Zudrop

Beisitzer: Tim Obermann

Die LHG gratuliert den Gewählten und wünscht ihnen viel Freude und Erfolg in der vor ihnen liegenden Amtszeit!

Eklat bei Lindner-Auftritt in Bochum – LHG mahnt

Im Zuge eines Auftritts von Christian Lindner an der Ruhr-Uni Bochum kam es zum Eklat. Der Bundesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) zeigt sich zutiefst besorgt.

Bochum, 13.07. Der Bundesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen zeigt sich zutiefst besorgt über die Debattenkultur an deutschen Hochschulen. Auslöser dafür war eine Veranstaltung mit dem FDP-Parteivorsitzenden Christian Lindner an der Ruhr-Universität Bochum. Während des Vortrags stürmten Teile der Studierendenvertretung und linke Aktivisten die Bühne und versuchten Lindner niederzubrüllen. Inhaltlich wandten sie sich gegen die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studierende.

Der Bundesvorsitzender des LHG, Johannes Dallheimer dazu: „Für uns sind Hochschulen Orte des akademischen Austauschs, der freien Meinungsbildung und der offenen Debatte. Dieses Ideal wird zunehmend von linken Gruppierungen konterkariert und in Frage gestellt. Momentan scheint es nicht möglich zu sein, eine andere Meinung zu vertreten als die Mehrheit, das bereitet mir zutiefst Sorge!“

In der letzten Zeit hatten neben Politikern auch Professoren immer häufiger mit den totalitären Tendenzen des linken Mainstreams in den Studierendenschaften zu kämpfen; Veranstaltungen wurden verhindert oder konnten nur unter Polizeischutz stattfinden. Eine Distanzierung der Studierendenvertreter kam, wenn überhaupt, zumeist nur zögerlich zustande.

Dallheimer weiter „Viele Meinungen an der Uni teile ich auch nicht, doch ich würde alles dafür geben, dass diese artikuliert werden können! Momentan sehe ich aber die freie Meinungsäußerung ernstlich in Gefahr.“ Um diesen Grundpfeiler des demokratischen Diskurses auch und gerade an den Hochschulen zu erhalten, seien nun, so der Bundesvorstand des LHG abschließend, ein offener Diskurs aller Akteure und verstärkte Aufmerksamkeit der Gesellschaft von Nöten.


Meldungen des Landesverbands

LHG-BW freut sich über Beschluss der JuLis BW

LHG Landesvorsitzender beim Grußwort auf dem Landeskongress der JuLis

LHG Landesvorsitzender beim Grußwort auf dem Landeskongress der JuLis

Vergangenes Wochenende wurde beim 72. Landeskongress der Jungen Liberale Baden-Württemberg über liberale Ideen der jungen Generation und ihre programmatische Ausrichtung diskutiert. Für die liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg und ein selbstbestimmtes Studium im Ländle ist unser Landesvorsitzender Björn Flechtner direkt vor Ort und richtete ein Grußwort an die Delegierten und Gäste.

Besonders freuen wir uns, dass sich die JuLis der Beschlusslage der LHG angeschlossen haben und jetzt ebenfalls unmissverständlich für das „hochschul“-politische Mandat eintreten.

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LHG-BW bekommt Zuwachs: Gründung der LHG Pforzheim

Konstituierende Sitzung der neuen LHG Pforzheim

Konstituierende Sitzung der neuen LHG Pforzheim

Selfie mit Ehrengast Hans-Ulrich Rülke

Selfie mit Ehrengast Hans-Ulrich Rülke

Mit der Liberalen Hochschulgruppe Pforzheim hat sich heute eine neue Liberale Hochschulgruppe in Baden-Württemberg um ihren Vorsitzenden Marcel Peter konstituiert und wird an der Hochschule Pforzheim frische, liberale Ideen in die studentische Hochschulpolitik einbringen.

Zu diesem besonderen Anlass besuchten der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag Hans-Ulrich Rülke sowie der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Björn M. Flechtner die neu gegründete LHG und gratulierten dem aktuell 13-köpfigen Team zu ihrem Einsatz für Freiheit, Eigenverantwortung und selbstbestimmtes Studieren.

Wir gratulieren Marcel Peter herzlich zu der Wahl wünschen dem gesamten Team viel Erfolg bei seinen Projekten für die liberale Sache an der Hochschule Pforzheim!

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Jubiläum: 30 Jahre LHG-BW

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg feiern ein Jubiläum: 30 Jahre LHG-BW.

Zu diesem Jubiläum lädt der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg alle Mitglieder und Freunde der liberalen Sache herzlich auf das wunderschön gelegene Schloss Weitenburg im Neckartal zu einem dreitägigen Jubiläumsseminar ein.

Zahlreiche Gäste werden bei dieser Gelegenheit über die Geschichte, aktuelle Entwicklungen sowie Chancen für die Zukunft des Liberalismus in Deutschland und Europa sowie der liberalen Hochschulpolitik referieren:

Judith Skudelny MdB: Generalsekretärin der Freien Demokraten Baden-Württemberg & Stv. Vorsitzende der baden-württembergischen FDP-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

Jochen Haußmann MdL: Stv. Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg & Vorsitzender des Verwaltungsrats der Reinhold-Maier-Stiftung

Prof. Dr. Helmut Haussmann: Bundeswirtschaftsminister a. D.

Piotr Oliński: Koordinator der Region Kujawien-Pommern der Jungen Modernen (Młodzi .Nowocześni) & Blogger beim Magazin Liberté!

Maja Freiermuth: Generalsekretärin Jungfreisinnige Schweiz & Co-Fraktionspräsidentin der FDP-Fraktion des Einwohnerrats Zofingen

Alexander Schopf: Ehrenvorsitzender des Landesverbands Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg

Johannes Dallheimer: Bundesvorsitzender des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen

Das komplette Jubiläumsseminar ist für euch kostenlos, inklusive Unterkunft und Verpflegung. Verbindliche Anmeldungen sind an unseren Landesvorsitzenden Björn M. Flechtner per Mail (bjoern.flechtner[at]lhg-bw.de) zu schicken.

Wir freuen uns auf euch und hoffen, möglichst zahlreich auf weitere 30 Jahre liberalen Erfolg an den Hochschulen im Ländle anstoßen zu können!

Programm Jubiläumsseminar 30 Jahre LHG-BW

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